Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks verwies Generalleutnant André Bodemann auf die essenzielle Bedeutung des Bäckerhandwerks in potenziellen Krisensituationen. Es sei unabdingbar, dass sich neben den staatlichen Behörden auch die Unternehmen selbst auf verschiedene Bedrohungslagen vorbereiteten. „Wir müssen uns damit befassen. Wir müssen Dinge vorhalten in der Hoffnung, dass wir sie nie brauchen“, so Bodemann am 7. Mai in Berlin. In seiner Vorstellung des von der Bundeswehr erarbeiteten „Operationsplan Deutschland“ nannte er konkret Risiken wie Hacker- und Cyberangriffe auf IT-Systeme von Unternehmen, langanhaltende Stromausfälle, Versorgungsunterbrechungen bei Energieträgern oder durch geopolitische Krisen ausgelöste Lieferkettenschwierigkeiten. Als Teil der Lebensmittel-Grundversorgung nehme das Bäckerhandwerk bei der zivilen Verteidigung und der Unterstützung der Streitkräfte eine wichtige Rolle ein. Der Zentralverband stellt daher empfohlene Präventionsmaßnahmen in einem Merkblatt zusammen. Darin appelliert auch der Verband an die Betriebe, sich rechtzeitig mit den Bedrohungen auseinanderzusetzen, um die eigene Resilienz zu steigern: „Wer vorbereitet ist, bleibt handlungsfähig.“ Das Merkblatt steht auf der Homepage des Zentralverbands zum Download [1] bereit.
Auch das Bäckerhandwerk soll kriegstüchtig werden
Veröffentlicht von Dirk Waclawek am in | Kommentare sind deaktiviert