Die Bäko-Zentrale hat 2023 einen Gesamtumsatz von 1,72 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das sind 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit bleibt die Genossenschaft jedoch hinter den Entwicklungen des Bäckerhandwerks und des Konditorenhandwerks zurück, die den Umsatz um 7,9, respektive 8,5 Prozent steigern konnten. Wir nehmen das als Zeichen, dass die Bäcker zum einem leider in den Kernbereichen weiter Menge an den LEH verlieren und zum anderen die Investitionsneigung weiter schwach ausgeprägt ist. Stefan Strehle, Vorstandssprecher der Bäko-Zentrale, zeigte sich dann auch auf der Generalversammlung am 26. Juni in Bonn bei der Vorstellung des Geschäftsberichtes für die Bäko optimistisch. Jetzt gerade sehe man, dass die Weichenstellungen der letzten Jahre wirken. Eine große Rolle spielen dabei Kooperationen, um das Angebot der Bäko zu erweitern. Er verweist dabei unter anderem auf Projekte wie Bäko Pay, einer Plattform für bargeldloses Bezahlen, und Auto Pos, einem Konzept für den autonomen Einkauf in Bäckereifilialen. Die Bäko-Zentrale weist für das vergangene Jahr einen Überschuss von 1,48 Millionen Euro aus, der Verwendung unter anderem für eine Dividende von sieben Prozent stimmte die Versammlung zu. Eine Veränderung gab es im Aufsichtsrat, der um Olaf Schütz erweitert wurde, den Geschäftsführer der Bäko Hessen-Rheinland. Frank Bachhausen, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bäko-Zentrale, nutzte die Gelegenheit, Georg Krimphove und Klaus Burger für ihr langjähriges Engagement in den Organisationen der Bäko zu danken. Beide sind zum 31. Dezember 2023 aus dem Vorstand der Bäko-Zentrale ausgeschieden.
Bäko-Zentrale: Umsatz steigt geringfügig
Veröffentlicht von Lukas Orfert am in | Kommentare sind deaktiviert