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Zentralverband widerspricht Bild-Zeitung: Berg nicht AfD-offen

„Verbände-Beben! Auch Bäcker und Bauern gegen AfD-Brandmauer“, titelt die Bild-Zeitung am 26. November. Und schreibt im Artikel weiter: „Immer mehr Wirtschaftsverbände öffnen sich für die AfD und brechen damit ein langjähriges Tabu.“ Die Position von Dr. Friedemann Berg, dem Geschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks, gibt die Zeitung so wieder: „[…] man gehe nicht aktiv auf die AfD zu, signalisierte jedoch Offenheit: ‚Die Haltung der AfD zur Europäischen Union, zur russischen Diktatur und zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie zum Thema Remigration erschweren den Dialog mit der AfD. Wenn die AfD aber anfragt oder um ein Gespräch bittet, gebietet der Respekt vor dem Abgeordnetenamt, mit der AfD zu sprechen.‘“ Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks sieht sich damit in ein falsches Licht gerückt. Die aktuelle Berichterstattung sei missverständlich und teils unrichtig, Zitate seien Sinn entstellt. Der Verband teilt auf Bäckerwelt-Anfrage mit: „Entgegen der aktuellen Berichterstattung signalisieren wir keineswegs ‚Offenheit‘ gegenüber der AfD: Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks verwehrt sich gegen jede Form von Extremismus. Wir verurteilen ganz klar verfassungswidrige oder extremistische Positionen, die die Gesellschaft spalten.“ Der Verband bekennt sich zu Toleranz, Zusammenhalt und Offenheit, und gibt eine neue Lesart der Zitate von Dr. Berg: „Diese Werte geben wir auch dann nicht auf, wenn Wahlergebnisse den politischen Alltag schwieriger machen. Doch in einer Demokratie gehört der Dialog dazu, auch wenn dies oft schwer auszuhalten ist. Dabei ist Dialog keineswegs gleichzusetzen mit Zusammenarbeit! In der Praxis bedeutet das, dass wir parteiunabhängig Abgeordneten auf Anfrage Informationen oder Positionspapiere des Zentralverbandes zur Verfügung stellen, aber nicht proaktiv auf Parteien des äußeren politischen Randes zugehen und Abgeordnete von diesen nicht zu Verbandsveranstaltungen einladen.“