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Brotkonsum in Deutschland nimmt weiterhin ab

Wie das Marktforschungsunternehmen Yougov herausgefunden (und DPA gemeldet) hat, hat der Brotkonsum (inklusive Toast/Sandwichbrote) in Deutschland zwischen 2019 und 2024 um rund zehn Prozent abgenommen. Der durchschnittliche Rückgang pro Käuferhaushalt betrug demnach 4,3 Kilogramm. Die mit dem Thema befasste Expertin bei Yougov, Katja Trieschmann, erklärte diese Entwicklung nicht nur mit den um 34 bis 37 Prozent gestiegenen Preisen, sondern auch mit einer Änderung des Verhaltens: „Konsumenten greifen zu alternativen Produkten, frühstücken teils nicht mehr zu Hause und nehmen über den Tag eher kleinere Snacks zu sich.“

Die Bild-Zeitung unterstellt in ihrer Berichterstattung [1], dass die Preise für Brot im genannten Zeitraum überdurchschnittlich stark gestiegen seien. Sie verweist auf Angaben des Statistischen Bundesamtes, das einen Anstieg für Brot und Brötchen zwischen 2019 und 2023 um 34,4 Prozent vermeldet hat, während der Anstieg der Verbraucherpreise nur bei 17,3 Prozent lag. Allerdings erwähnt sie nicht, dass sich auch die Preise für Nahrungsmittel insgesamt [2] um 34,4 Prozent erhöht haben – exakt so viel wie Brot und Brötchen.