Die Mitglieder der Bäko Rhein-Mosel eG und der Bäko West eG haben den Zusammenschluss ihrer Genossenschaften beschlossen. Auf den Generalversammlungen am 18. Juni beziehungsweise 25. Juni 2026 stimmten die Mitglieder jeweils einstimmig für die Verschmelzung. Die Fusion erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2026. Die gemeinsame Großhandelsgenossenschaft wird ihren Sitz in Köln haben und unter dem Namen Bäko West eG Bäcker- und Konditorengenossenschaft firmieren. Zusammen erzielten die beiden Unternehmen im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von rund 267 Millionen Euro. Die Standorte in Bochum, Willich-Schiefbahn, Köln-Rodenkirchen und Polch bleiben erhalten. Als Gründe für den Zusammenschluss nennen die Genossenschaften die anhaltenden strukturellen Veränderungen im Bäcker- und Konditorenhandwerk sowie den fortschreitenden Rückgang der Betriebszahlen. Mit der Fusion wollen sie ihre Marktposition stärken und auf die steigenden Anforderungen der Mitgliedsbetriebe sowie den zunehmenden Wettbewerb und die Konzentration auf Seiten der Lieferindustrie reagieren. Nach Angaben der Genossenschaften sollen durch die größere Unternehmensstruktur insbesondere Einkaufsvorteile genutzt, Kosten gesenkt und die Wirtschaftlichkeit verbessert werden. Darüber hinaus soll die neue Organisation besser auf veränderte politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen reagieren sowie wachsende bürokratische und rechtliche Anforderungen effizienter bewältigen können.
Fusion von Bäko Rhein-Mosel und Bäko West abgeschlossen
Veröffentlicht von Alea Brockhaus am in | Kommentare sind deaktiviert