Bei der Versorgung mit Backwaren in Deutschland scheint es noch immer Lücken zu geben. Lieken und Bonback kündigen jedenfalls kräftige Investitionen an. Die Lieken-Gruppe will bis 2030 im dreistelligen Millionenbereich in die Modernisierung und Erweiterung ihrer acht Standorte investieren. Geplant sind der Neubau von Produktionslinien, die Erneuerung bestehender Produktionsanlagen, Projekte zur Steigerung von Effizienz und Kapazitäten sowie die Weiterentwicklung von Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards. Zudem will sich das Unternehmen zukünftig auf seine drei Kernkompetenzen Toast, Sandwich und Schnittbrot konzentrieren und seine Marken Golden Toast und Lieken Urkorn weiter stärken. Währenddessen begannen bei Bonback in Halle (Saale) mit dem Spatenstich am 26. August die Bauarbeiten für einen Erweiterungsbau. Es entstehen fünf zusätzliche Linien, ein vollautomatisiertes Tiefkühl-Hochregallager sowie ein neues Verwaltungsgebäude. Die Produktionskapazität des Standorts soll etwa verzehnfacht werden. 400 Arbeitsplätze kommen hinzu. Die Schwarz-Gruppe, die die Großbäckerei 2024 übernommen hat, investiert mit rund 400 Millionen Euro 100 Millionen mehr als ursprünglich angedacht. Die Eröffnung ist für das Jahr 2028 angesetzt.
Großbäcker planen Investitionen
Veröffentlicht von Nuria Demessier am in | Kommentare sind deaktiviert