Genaue Zahlen kann auch das Bundeslandwirtschaftsministerium nicht nennen, aber zweifellos wird Getreide aus der Ukraine nach Deutschland geliefert. Das könnte problematisch werden, wenn es von Mühlen in Deutschland zu Backmehlen verarbeitet würde. Unter anderem beim Einsatz von Pestiziden gelten in der Ukraine bekanntlich andere Regeln als in der Europäischen Union. Nach Angaben des Verbandes Deutscher Mühlen spielt das Getreide aus der Ukraine für die deutschen Mühlen keine Rolle, es werde weitergehandelt oder lande in Futtertrögen. Die Mühlengruppe Engelke (Große Mühle Hasede-Hildesheim, Magdeburger Mühlenwerke, Oderland Mühlen) hat zur Herkunft des verarbeiteten Getreides jetzt eine Selbstverpflichtung abgegeben. Christof Engelke, geschäftsführender Gesellschafter: „Unsere Mühlen verarbeiten ausschließlich Getreide, das in der EU angebaut wurde. Wo immer möglich, setzen wir außerdem auf regionales Getreide, beispielhaft steht hier die Initiative Brandenburger Mehl.“
Mühlengruppe Engelke: Nur Getreide aus der EU
Veröffentlicht von Dirk Waclawek am in | Kommentare sind deaktiviert