Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer und die Verbände der Wertschöpfungskette „Backweizen“ haben Anfang März 2026 eine gemeinsame Erklärung verabschiedet [1], in der sie sich für die Erweiterung der Qualitätskriterien für Backweizen aussprechen. Damit wollen sie „Wege […] eröffnen, die weitere Einsparungen von Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft möglich machen und zugleich zur Anpassung an den Klimawandel beitragen.“ Ziel sei es, Backweizen und Backwaren klimaschonend zu produzieren und dabei weiterhin eine hohe Produktqualität sicherzustellen. 2024 wurde eine fast gleichlautende Erklärung mit dem seinerzeitigen Minister Cem Özdemir [2] unterzeichnet.
Unterzeichnet wurde die Erklärung unter anderem von Konstantin Golombek (Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung und Vereinigung der Backbranche), Christof Crone (Backzutatenverband), Norbert Lötz (Verband Deutscher Großbäckereien) und Roland Ermer (Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks).
Hintergrund der Gespräche und gemeinsamen Bemühungen ist der abnehmende Proteingehalt im Weizen durch reduzierte Düngung, der zur Einstufung als Futterweizen führt.