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VGMS: Weizen ist viel besser als sein Ruf

Am 11. November fand in Würzburg das 17. Wissenschaftliche Symposium des Verbandes der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS statt. Dabei wurden unterschiedliche Getreideprodukte aus einer ernährungswissenschaftlichen Perspektive heraus betrachtet und analysiert. Zwei Fragen standen besonders im Fokus: Was ist den Verbrauchern wirklich wichtig? Und wie schafft der Weizen den Weg raus aus der „Bad-Guy-Rolle“? Eine wichtige Erkenntnis aus der Diskussion: Das Thema Ernährung ist emotional aufgeladen und gleichzeitig empfinden es Menschen zunehmend als anstrengend. Dabei können über 90 Prozent der Bevölkerung unbeschwert Getreide essen. Um Komplexität zu reduzieren, wünscht sich der Verband von Politik und Lebensmittelherstellern klare Orientierung zu den Themen Gesundheit und Nachhaltigkeit. Die wissenschaftliche Datenlage zeigt nämlich: „Weizen ist Freund, nicht Feind“ in der Ernährung. Die DGE-Ernährungsempfehlungen bestätigen, dass Getreide auf den Speiseplan gehört. Es liefert wesentliche Ballast- und Mikronährstoffe, die auch für die Prävention ernährungsbedingter Krankheiten wichtig sind. Diese Fakten gilt es laut des Verbandes gut aufbereitet zu kommunizieren.

Zu den Referenten des Symposiums gehörten unter anderen Annette Neubert und Rebecca Nowak von Nestlé, Anke Müller vom VGMS und Professor Martin Smollich vom Institut für Ernährungsmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.