Bäcker Eifler: Neu bauen und enger zusammenarbeiten

Foto: DBZM / Christian Bremicker 2022

Bäcker Eifler: Neu bauen und enger zusammenarbeiten

31.08.2026 | Nuria Demessier

Nach dem Einstieg des Finanzinvestors FSN Capital geben Michael und Gerhard Eifler Einblicke in die Zukunftspläne ihres Betriebs. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) sprechen sie unter anderem von einem geplanten Neubau der Produktion, für den 60 bis 65 Millionen Euro inklusive des Grundstücks veranschlagt seien. Die Bäckerei führt zur Zeit 95 Filialen. Die Suche nach einem geeigneten Bauplatz von 25.000 bis 30.000 Quadratmetern gestalte sich jedoch schwierig und laufe bereits seit acht Jahren, teilen die beiden Geschäftsführer von Der Bäcker Eifler mit. Der mehrheitliche Verkauf an den norwegischen Investor und der damit verbundene Einstieg in die Brotwert-Gruppe seien für das Großprojekt wichtig: „Wenn man baut, ist das eine Rieseninvestition. In der Gruppe ist es einfacher als allein“, sagt Michael Eifler gegenüber der FAZ. Über die Gründe für den Investoreneinstieg fügt der Seniorchef hinzu: „Es geht auch darum, den Betrieb abzusichern für den Fall, dass einem von uns etwas passiert. Und dann einer alleine alles schultern muss.“

In der Gruppe mit den Bäckereien Görtz (226 Filialen) und Pappert (174 Filialen) kann sich Michael Eifler in Zukunft eine engere Zusammenarbeit vorstellen: „Wir sind vom Platz her begrenzt. Wir können zum Beispiel keine Salate herstellen. Pappert kann das. Es kann sein, dass wir irgendwann sagen: Okay, die Salate für Eifler stellt Pappert her, dafür produzieren wir für ihn ein anderes Produkt. Durch die Nähe sind wir gut miteinander vernetzt.“ Ein Stellenabbau sei durch das Zusammenrücken der Bäckereien bei Eifler nicht geplant. Durch die vorgesehene Verdichtung des Filialnetzes sei eher mit einer Zunahme von Arbeitsplätzen zu rechnen.

Das gesamte Interview der FAZ lesen Sie hier.