Ein Jahr und einen Tag nach Beginn der Bauarbeiten [1] hat die Bäckerei Pappert Richtfest für ihre neue Produktionsstätte gefeiert. Bei einem Festakt mit 170 Teilnehmern würdigte Geschäftsführer Bernd Pappert die Leistungen aller Beteiligten. „Der heutige Tag markiert einen bedeutenden Fortschritt in unserem Bauprojekt. Es ist aber auch ein angemessener Rahmen, um allen Planungsbeteiligten, Bauleitern und Bauhandwerkern für ihren unermüdlichen Einsatz und die bislang erfolgreiche Bauzeit herzlich zu danken“, sagte er. Martin Weber, Mitglied der Geschäftsleitung, ergänzte: „Es hat sich bezahlt gemacht, dass wir – wie bei unseren Backwaren – auch bei der Auswahl der Baufirmen größtenteils auf Regionalität gesetzt haben. Hier läuft alles Hand in Hand, und die Kommunikationswege sind kurz. Wir sind gut im Zeitplan.“
Pappert gibt den alten Standort in Poppenhausen (Hessen) auf und verlegt Produktion und Verwaltung ins rund zehn Kilometer entfernte Eichenzell-Rönshausen. Auf einem Grundstück von 26. 300 Quadratmetern entsteht eine neue Immobilie, die auf drei Stockwerken mit 16. 800 Quadratmetern Fläche ein Café mit Blick in die Backstube und einen Fitnessraum für Mitarbeiter enthalten soll. Außerdem ist der Bau einer Bio-Reforming-Anlage und von Photovoltaik-Anlagen geplant. 80 Prozent der Maschinen sollen neu angeschafft werden. Ursprünglich sollten 20.800 Quadratmeter Fläche entstehen, doch wegen Kostensteigerungen von 40 Prozent hat man die Pläne abgespeckt. Den Betrieb aufnehmen soll die neue Pappert-Zentrale Ende 2024.