Die Zahl der Handwerksinnungen ist nach einem Bericht der Bergischen Universität Wuppertal zwischen 1996 und 2022 um rund ein Drittel zurückgegangen. Heute gebe es 4.517 Handwerksinnungen in Deutschland, 1996 seien es noch 6.674 gewesen. Die Entwicklung treffe westliche wie östliche Bundesländer gleichermaßen, variiere allerdings je nach Region. Mit fast einer Halbierung sei Sachsen-Anhalt am stärksten betroffen, Mecklenburg-Vorpommern mit einem Rückgang von 3,9 Prozent am geringsten. Auch bei den Gewerken zeigten sich Unterschiede: Während sich die Zahl der Innungen der Elektro- und Metallhandwerke um 15 Prozent verringert habe, sei sie in den Nahrungsmittelhandwerken um 49 Prozent und in den Bekleidungs-, Textil- und Lederhandwerken um 72 Prozent zurückgegangen.
Die Studie kann von der Homepage der Bergischen Universität Wuppertal heruntergeladen werden.




















