Hofpfisterei begründet Sortimentsstraffung mit Gaseinsparung

Auf ihrer Website informiert die Hofpfisterei die Kunden über die Straffung des Sortiments. Screenshot:https://www.hofpfisterei.de/hpf_info.php?show=2&aid=448
Eine zeitgemäße Begründung für die Straffung des Sortiments hat jetzt die Hofpfisterei aus München gefunden. Auf der eigenen Website informiert die Biobäckerei ihre Kunden, dass man in Zukunft noch sparsamer mit den Energie-Ressourcen umgehen wolle und deshalb das Bauernbrotsortiment auf die wichtigsten Sorten reduzieren werde. Jeder Produktwechsel bedinge Umrüst- und Leerlaufzeiten und damit unnötigen Gasverbrauch. Wie es er Zufall will, bläst die Hofpfisterei damit ins selbe Horn wie der Verband Deutscher Großbäckereien, der kürzlich erst gewarnt hatte, dass Gasverknappung zu einer Verringerung des Angebots führen könnte. Wirklich darben müssen die Hofpfisterei-Kunden aber auch nach der Umstellung nicht: 19 Bauernbrotsorten sind weiter täglich im Angebot, dazu kommt jeweils ein Brot des Tages. Reduzierungen soll es ebenfalls im Kleingebäckbereich geben. Ob die Kunden die Straffung langfristig akzeptieren, ist natürlich noch nicht abzusehen. Wir finden die Idee trotzdem ganz pfiffig – nicht zuletzt für die interne Kommunikation gegenüber dem eigenen Verkauf.
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Autor
Dirk Waclawek
Veröffentlicht am 27.07.2022
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