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Spatenstich für neue Edeka-Produktion in Lambsheim

Zusammen mit Lokal- und Landespolitikern haben Vertreter von Edeka Südwest im rheinland-pfälzischen Lambsheim den Spatenstich für die neue Produktionsstätte der unternehmenseigenen Bäckerei Backkultur gesetzt. Die Inbetriebnahme ist für das vierte Quartal 2027 geplant. Durch die neue Produktion soll die Belieferung von rund 250 Edeka-Märkten vom Saarland bis ins nördliche Baden-Württemberg mit frischen Backwaren erfolgen.

Die Bäckereigruppe Backkultur ist Teil des Edeka-Verbunds im Südwesten und beschäftigt insgesamt rund 500 Mitarbeiter. Sie stellt Brot und Backwaren in Produktionsstätten in Neuenburg, Reutlingen und Mannheim her. Der neue Backkultur-Standort in Lambsheim soll den rund 20 Kilometer entfernten Produktionsbetrieb in Mannheim ersetzen, der aufgrund fehlender Entwicklungsperspektiven nicht langfristig weiterbetrieben werden kann, wie Edeka Südwest mitteilte. Die rund 150 Angestellten des Mannheimer Standorts erhalten ein Angebot zur Weiterbeschäftigung in Lambsheim. Edeka Südwest hat das Grundstück im Lambsheimer Gewerbegebiet Im Brand II [1] Ende vergangenen Jahres erworben.

Die unmittelbare Nähe zu den Autobahnen A61, A650 und A6 bietet nach Ansicht des Unternehmens optimale logistische Anbindungen. Der künftige Standort in Lambsheim entsteht auf einer Grundstücksfläche von rund 60.000 Quadratmetern. Das Baufeld ist zirka 40.000 Quadratmeter groß, die Produktionsfläche erstreckt sich über rund 10.000 Quadratmeter und soll ein tägliches Volumen von bis zu 40.000 Broten und bis zu 48.000 Brötchen am Tag haben. Darüber hinaus sind etwa 950 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen vorgesehen.

Das Dach des Gebäudes wird mit einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 515 kWp ausgestattet. Der erzeugte Strom wird vollumfänglich direkt vor Ort genutzt. Die Abwärme der Backöfen fließt mittels Wärmerückgewinnungssystem in Pufferspeicher und wird unter anderem zur Beheizung des Gebäudes sowie für Spül- und Reinigungsvorgänge verwendet. Teil des Projekts ist auch eine Lärmschutzwand. Diese sowie der das Gelände umfassende Zaun werden begrünt. Die Erdbauarbeiten zur Geländeregulierung und Bodenverbesserung haben bereits begonnen, der Start der Hochbauarbeiten ist für März dieses Jahres geplant.