Die Zeitschrift Öko-Test hat 18 Toastbrötchen getestet – darunter neun Bio-Produkte. Wie so oft bei Lebensmitteln, die frittiert, gebacken oder getoastet werden, scheint Acrylamid ein Problem zu sein. Die getesteten Produkte wurden unter standardisierten Laborbedingungen getoastet. Das Ergebnis: Die gemessenen Acrylamid-Gehalte von drei Toastbrötchen schöpften den Richtwert für weiches Weizenbrot zu mehr als 100 Prozent aus. Der Richtwert für Acrylamid gemäß EU-Verordnung vom 20. November 2017 beträgt für weiches Brot auf Weizenbasis 50 µg pro Kilogramm. Öko-Test empfiehlt, die Acrylamidaufnahme im Alltag so gering wie möglich zu halten. Zum aktuellen Stand der Forschung erschien kürzlich ein Bericht des Bundesinstituts für Risikobewertung [1]. Bei fünf Bio-Marken bemängelt Öko-Test zudem erhöhte Gehalte an Schimmelpilzgiften. Die Produkte schöpften die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) empfohlene tolerierbare tägliche Aufnahmemenge für ein 30 Kilogramm schweres Kind beim Verzehr eines Brötchens pro Tag zu mehr als der Hälfte aus.
Toastbrötchen im Test: Acrylamid gefunden
Veröffentlicht von Christian Bremicker am in | Kommentare sind deaktiviert