„Ich hab mir im Grunde nicht viel dabei gedacht“, sagte Nancy Hartmann aus dem thüringischen Mellingen der Münchner Zeitung Merkur. Und das war sicherlich das Problem, denn sie hätte wissen müssen, dass es im Internet zwar vieles kostenlos gibt, aber vieles eben urheberrechtlich geschützt und damit nicht frei verfügbar ist, auch wenn man es leicht kopieren kann. Aber genau das hatte sie getan: irgendwo im Internet ein Symbolbild für „Urlaub“ gefunden und auf den Social-Media-Kanälen der elterlichen Bäckerei verwendet. Irgendwann entdeckte der Fotograf das Bild, stellte fest, dass er vorher nicht gefragt worden war und forderte sein Honorar ein: 1.900 Euro. Am Ende ließ er sich auf 1.450 Euro herunterhandeln, aber das ist auch teuer genug.
Es ergeht daher erneut der dringende Rat, sich die Lizenzbestimmungen durchzulesen, bevor man vermeintlich rechtefreie Texte und Bilder aus dem Internet verwendet. Oder den Urheber um Erlaubnis zu bitten (vorher!). Tipp: Auf Pixabay, Pexels und anderen Bilddatenbanken gibt es viel kostenloses Material, das ohne Einschränkung verwendet werden kann. Lesen Sie sich sicherheitshalber aber nochmal die jeweiligen Lizenzbestimmungen (Pixabay, Pexels) durch (Sie werden angenehm überrascht sein).



















