Es war klar, es würde ein Unwetter über weite Teile Westdeutschlands hereinbrechen. Aber mit diesen Wassermassen hat niemand gerechnet und mit den Folgen schon mal gar nicht. Innerhalb kürzester Zeit wurden ganze Existenzen im wahrsten Sinn des Wortes weggeschwemmt. Wenn wir nicht direkt betroffen sind, so blicken wir zwar in die entsetzen Gesichter der Menschen, die uns die Nachrichten aus den Krisengebieten ins Wohnzimmer tragen. Aber nur die, die wirklich haben erfahren müssen, wozu die Kraft des Wassers imstande war, erleiden einen schmerzlichen Verlust. Wer getroffen wurde und wer nicht, war reine Glückssache. Auch Bäckereien zählen zu den Betroffenen. Darum halte ich es für wichtig, ja selbstverständlich, dass das Bäckerhandwerk in einem solchem Notfall zusammensteht. Halten Sie sich vor Augen: Es hätte auch Sie treffen können! Auch wenn die Bäcker für diesen Fall versichert waren, was ja auch nicht immer gesagt ist, so benötigen sie jetzt nicht nur Geld. Vielleicht fehlt ihnen gerade die Maschine, die bei Ihnen, lieber Leser, ungenutzt im Keller steht. Oder die Gärkörbchen, die seit Jahren in Ihrem Lager sind, könnten einem Kollegen jetzt wirklich weiterhelfen. Sie verstehen, was ich meine? Helfen wir einander, greifen wir den Kollegen unter die Arme. Ich bin mir sicher, dass die Bäcker, die jetzt aus dem Nichts vor dem Nichts stehen, auf ihre Kollegen aus dem Handwerk zählen können! Der Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks und die Innungen Rhein-Ruhr sowie Köln/Rhein-Erft wollen Ihre Solidarität und Hilfsbereitschaft dahin bringen, wo es nötig ist. Die Kontaktdaten finden Sie nebenstehend. Bitte unterstützen Sie die Aktion. Bitte überlegen Sie, wie Sie helfen können – jetzt sind wir keine Konkurrenten, jetzt sind wir alle Kollegen! Danke!
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