Die Idee ist zugegebenermaßen nicht neu, zum ersten Mal haben wir sie vor rund 15 Jahren in der Bäckerei Soetebier in Winsen an der Luhe gesehen: Vereinsmitglieder sammelten Soetebier-Bons, gaben sie in der Geschäftsstelle ihres Vereins ab und am Ende des Jahres zahlte die Bäckereien den Vereinen bei Überschreitung einer festgesetzten Summe einen Bonus, der direkt dem guten Zweck zugutekam. Der schlaue Bäcker schlug damit drei Fliegen mit einer Klappe:
1. Er konnte aufmerksamkeitsstark etwas für die Vereine in seiner Region tun.
2. Fans und Vereinsmitglieder kauften natürlich bevorzugt bei ihm.
3. Vereine konnte er bei Spendenbitten immer auf diese „Eine Hand wäscht die andere“-Aktion verweisen.
Moderner – diesmal kartengestützt – kennen wir das Modell mit digitalen Fankarten auch aus der Bäckerei Theurer in Ludwigshafen. So richtig verbreitet ist es aber noch nicht. Vielleicht also etwas für den Hinterkopf, wenn Sie als regionale Bäckerei an eine Aktion zur Förderung des Ehrenamtes denken.
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