Wie eine Umfrage des Österreichischen Rundfunks in Oberösterreich erbracht hat, wird sich die teilweise Senkung der Umsatzsteuer in der Alpenrepublik nicht auf die Preise in Handwerksbäckereien auswirken. Um die Bevölkerung zu entlasten, hat die Regierung in Wien beschlossen, die Umsatzsteuer auf nicht verarbeitete Lebensmittel des täglichen Bedarfs von 10,0 auf 4,9 Prozent zu senken. Das betrifft zum Beispiel Butter oder Brot. Doch Handwerksbäcker grübeln jetzt schon, wie sie auf die Senkung reagieren, die am 1. Juli 2026 in Kraft tritt. Denn mag die Umsatzsteuer auf die Butter und das Brötchen dann niedriger sein, so ist sie es auf das mit Butter bestrichene Brötchen nicht mehr, weil es veredelt worden ist. Hinzu kommt, dass in jeder Bäckerei hunderte von Produkten verkauft werden, sodass sich viele kleine Bäckereien mit der Kassenumstellung überfordert sehen.
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