Auf direktem Weg: Colombian Spirit

Foto: Colombian Spirit 2020

Auf direktem Weg: Colombian Spirit

02.12.2020 | Kristina Bomm

Vom Anbau in Kolumbien bis zur Auslieferung an den Röster: Das Unternehmen Colombian Spirit kümmert sich um jeden einzelnen Schritt im Kaffeehandel – und das ganz ohne externe Zwischenstationen. Als der erste Container mit ihrem Rohkaffee 2016 in Kolumbien ablegte, ahnten Andreas Tischendorf und Maria Mercedes Grajales noch nicht, was auf sie zukommt. Eine nervenaufreibende Zeit des Wartens begann. Rund 31 Tage hätte das Schiff mit den zwölf Tonnen Spezialitätenkaffee normalerweise vom Hafen in Buenaventura nach Hamburg benötigt. Am Ende dauerte der Transport doppelt so lange. Mehr als 60 Tage war das kostbare Gut unterwegs. Grund für die Verzögerung: eine bankrott gegangene internationale Reederei aus Asien. Das tat dem Erfolg keinen Abbruch. Mittlerweile exportiert das Paar über ihre Marke Colombian Spirit Kaffee nach ganz Europa, in die USA, nach Australien und Korea. „Uns gibt es sowohl in Kolumbien als auch in Europa. Gleichzeitig haben wir eine eigene Farm. Das heißt, wir kennen den gesamten Ablauf – vom Anbauen der Pflanze über den Export in Kolumbien und Import in Europa bishin zur Lieferung an die Haustür des Rösters“, so Tischendorf.
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