Backwarenhersteller Aryzta sieht sich auf dem Weg der Besserung

Foto: Wow Phochiangrak / Pixabay

Backwarenhersteller Aryzta sieht sich auf dem Weg der Besserung

11.10.2021 | Benno Kirsch

Der Backwarenhersteller Aryzta hat im vergangenen Geschäftsjahr, das im Juni 2021 endete, wieder schwarze Zahlen erwirtschaftet. Während der Corona-Krise war er ins Schlingern geraten, woraufhin Vorstand und Verwaltungsrat ausgewechselt wurden. Man trennte sich von seinem Amerikageschäft und konzentrierte sich fortan auf europäische und asiatische Märkte. Der Gesamtumsatz ging gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr um 20,9 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zurück. Ohne das amerikanische Geschäft lag der Umsatz im Frühjahr 2021 bei1,53 Milliarden Euro, was ein Minus von 6,4 Prozent bedeutet. Allerdings wurde das Unternehmen zugleich profitabler. Außerdem konnte ein Gewinn von 5,2 Millionen Euro verzeichnet werden. Das Unternehmen bewertete die Entwicklung wie folgt: „Im vergangenen Jahr haben wir das Unternehmen von einer ineffizienten und kostspieligen globalen Struktur in ein schlankes, multilokales Geschäftsmodell mit lokaler Verantwortung für Rentabilität und Kundenbindung umstrukturiert.“ Aryzta-CEO Urs Jordi sieht die Entscheidung zum Verkauf des Amerika-Geschäfts durch die Entwicklung bestätigt: „Wir haben leider das Richtige verkauft.“ Für das Geschäftsjahr 2021/22 erwartet das Unternehmen einen „nachhaltigen Nettogewinn“.


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