Energiekosten: Auch Handwerksbäckern soll geholfen werden

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Energiekosten: Auch Handwerksbäckern soll geholfen werden

19.09.2022 | Benno Kirsch

Der Protest war immens – und anscheinend zumindest teilweise erfolgreich: Nachdem Handwerksbäckereien zunächst nicht in das Energiekostendämpfungsprogramm (EKDP) der Bundesregierung aufgenommen worden waren, deutet sich eine 180-Grad-Wende an. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat zugesagt, sich für die Aufnahme energieintensiver Handwerksbetriebe wie Bäckereien einzusetzen. Das Hilfsprogramm war ursprünglich auf Industriebetriebe zugeschnitten, die die erhöhten Energiepreise nicht auf ihre Kunden umlegen können, weil sie im internationalen Wettbewerb stehen und im Anhang I der Leitlinien für staatliche Klima-, Umweltschutz- und Energiebeihilfen (KUEBLL) verzeichnet waren. Bislang haben sich rund 2.500 Betriebe angemeldet. Diese Begrenzung soll jetzt aufgehoben werden; über die Details wird diskutiert. Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion Katharina Dröge forderte Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) vorsorglich dazu auf, „einen zweistelligen Milliardenbetrag“ zur Verfügung zu stellen.


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