Maredo entlässt fast alle Mitarbeiter

Foto: Maredo 2021

Maredo entlässt fast alle Mitarbeiter

19.01.2021 | Christin Krämer

Im März 2020 hatte die Steakhousekette Maredo einen Antrag für die Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt, später ging das Verfahren dann in eine Regelinsolvenz über und 16 der 35 Standorte mussten schließen. Nun entließ das Unternehmen fast all seine Mitarbeiter. Das berichtet die Foodservice. In einem internen Schreiben soll den Mitarbeitern die Kündigung ausgesprochen worden sein. So habe Geschäftsführer Klaus Farrenkopf  an seine gesamte Belegschaft geschrieben, dass das Unternehmen aus insolvenztechnischen Gründen gezwungen sei, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu kündigen und mit sofortiger Wirkung freizustellen. Aktuell betroffen sind 950 Mitarbeiter in Deutschland und 54 in den zwei Standorten Salzburg und Wien. Im Unternehmen sei kaum noch Liquidität vorhanden, um Löhne und Gehälter zu zahlen, heißt es weiter. Bereits zum 31. Dezember 2020 habe Maredo alle Mietverträge der Restaurants gekündigt.

Zu Beginn der Insolvenz hatte man sich bei Maredo noch zuversichtlich gezeigt. Doch laut Foodservice sei das Unternehmen in puncto November- und Dezemberhilfen von der Regierung als nicht förderungswürdig eingestuft worden. Das könne daran liegen, dass die Steakhousekette bereits vor der Corona-Pandemie in finanzielle Schieflage geraten war. Maredo wurde 1973 gegründet und betrieb in Deutschland 35 Restaurants sowie jeweils einen Standort in Salzburg und in Wien.


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