In Reykjavik, der nördlichsten Hauptstadt der Welt, hat sich das Bäckerhandwerk jüngst die Frage gestellt, welches Team den Titel des nächsten Bäckerjugend-Weltmeisters trägt. Das deutsche Team, bestehend aus Monique Trappiel und Max Baier, trainierte dafür fleißig in der Bundesakademie in Weinheim. Dabei behilflich: Malika Boymirzoeva, die im Vorjahr ebenfalls für Deutschland am Wettbewerb teilnahm und den beiden diesjährigen Vertretern beim Schaustücktraining wertvolle Tipps geben und ihre Erfahrungen teilen konnte. Am 4. Juni war es dann so weit – die Weltmeisterschaft startete mit der Arbeit von den Teams aus Frankreich, Island, Spanien und Deutschland. Ungarn, Schweden und China kämpften am zweiten Tag um den Sieg, und backten für die Jury ihre Werke und Schaustücke. Dabei holte sich das schwedische Team, bestehend aus Mathilda Jacob und Julia Holmqvist, den ersten Platz und darf sich nun Bäckerjugend-Weltmeister 2024 nennen. Platz zwei sicherte sich Spanien, während Frankreich auf Platz drei landete. Die Teams aus China, Island und Deutschland lagen laut Angaben der Bundesakademie Weinheim nur knapp dahinter. Sie wurden daher von UIBC-Präsident Dominique Anract und Jurypräsident Bernd Kütscher mit Sonderpreisen geehrt. Der nächste Termin für die 53. UIBC International Competition for Young Bakers (so der offizielle Name des Wettbewerbs) gab der Veranstalter außerdem jüngst bekannt. Im Juli 2025 findet die Meisterschaft im Rahmen der FIPAN Fachmesse in São Paulo in Brasilien statt.
Weltmeisterschaft der Bäckerjugend: Titel geht an Schweden
Foto: Bundesakademie Weinheim 2024




















