Dehoga-Umfrage: Dramatische Lage im Gastgewerbe

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Dehoga-Umfrage: Dramatische Lage im Gastgewerbe

12.01.2021 | Franziska Meyer

Ein Schlaglicht auf die aktuelle Situation im Gastgewerbe wirft eine Umfrage der Dehoga Bayern unter ihren Mitgliedsbetrieben:  Von 1.380 befragten  Hoteliers und Gastronomen sahen drei Viertel  ihren Betrieb langfristig in seiner Existenz gefährdet. Ein Viertel zog sogar trotz ausgesetzter Insolvenzantragspflicht bereits eine Betriebsaufgabe in Erwägung. Die Botschaft: Der Lockdown kann nicht ewig ohne eine echte Perspektive verlängert werden.  Der Verband fordert deshalb mehr Planbarkeit und Verlässlichkeit politischer Entscheidungen sowie einen  Sonderfonds für Härtefälle. Darüber hinaus appelliert die Dehoga, dass der EU-Beihilferahmen von einer auf fünf Millionen Euro erhöht wird, damit auch größere Betriebe einen Antrag stellen können. Mit Blick auf Ende des Lockdowns vertritt der Verband die Position, dass ein offenes Gastgewerbe mit Hygienekonzepten nicht im Widerspruch mit der Pandemiebekämpfung stünde und deshalb auch von Lockerungen profitierten sollte.