Die norwegische Investmentgesellschaft FSN Capitel wird Mitgesellschafter der Bäckerei Pappert aus Eichenzell (Hessen). Das gab die Bäckerei in einer Pressemeldung bekannt. Außerdem tritt Pappert mit der Ludwigshafener Bäckerei Görtz in einen Unternehmensverbund ein. Pappert beschäftigt 1.900 Mitarbeiter und betreibt 160 Filialen in Hessen, Thüringen und Nordbayern. Geleitet wird die Bäckerei von den Geschäftsführern Bernd Pappert und Manfred Klüber.
Die operative Verantwortung soll weiterhin bei den Familien Pappert und Klüber liegen. Da mit fünf Kindern die nächste Generation bereits aktiv im Unternehmen arbeitet, werde sich daran auch in Zukunft nichts ändern, heißt es in der Mitteilung. „Unsere Kultur, unsere Werte und unsere vertrauten Gesichter bleiben bestehen. Gleichzeitig schaffen wir die Voraussetzungen, Pappert in einer sich verändernden Branche zukunftssicher zu positionieren. Wir haben jetzt eine Basis, auf der unsere Kinder das Unternehmen in die nächste Generation führen können“, betont Pappert-Geschäftsführer Manfred Klüber.
Mit dem Einstieg von FSN Capital ist mit einer noch höheren Wachstumsgeschwindigkeit zu rechnen. Die Beteiligung bedeute Rückenwind für zukünftige Investitionen in Expansion und die Eröffnung neuer Fachgeschäfte in der Region, so FSN Capital. Pappert hat in diesem Jahr eine der modernsten Handwerksproduktionen Deutschlands bezogen. Durch gemeinsame Projekte und Skaleneffekte in Beschaffung und Verwaltung möchte man im Verbund mit Görtz effizienter arbeiten und zugleich die Sichtbarkeit der Marken weiter ausbauen. Pappert und Görtz sollen aber eigenständige Unternehmen bleiben.
Das Investmenthaus war 2022 bereits bei der Bäckerei Görtz eingestiegen. Die Beteiligung an Pappert durch FSN Capital steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung.




















