Harry-Brot backt erstmals Brot aus CO2-reduziertem Weizen

Foto: Yara Deutschland 2024

Harry-Brot backt erstmals Brot aus CO2-reduziertem Weizen

18.11.2024 | Alea Brockhaus

Die Harry-Brot GmbH hat gemeinsam mit Yara Deutschland und der Bindewald & Gutting Mühlengruppe ein Weizen mit einem um 24 Prozent geringerem CO2-Fußabdruck produziert. Das daraus gemahlene Mehl wurde am 14. November in der Harry-Großbäckerei in Wiedemar erstmalig zu Sandwich-Brot verbacken. Mit ihrem Kooperationsprojekt wollen die Partner ein Zeichen für den Klimaschutz setzen und die CO2-Reduktion in der Landwirtschaft vorantreiben. Derzeit stammen noch neun Prozent der CO2-Emissionen Deutschlands aus landwirtschaftlicher Nutzung. Von diesen neun Prozent entfallen etwa 25 Prozent auf die Produktion und die Ausbringung des Düngers. Diese Emissionen wollen die Kooperationspartner verringern, ohne Erträge und Produktqualitäten wesentlich zu verschlechtern. „Durch gezielte Maßnahmen entlang der gesamten Lebensmittel-Wertschöpfungskette lässt sich der CO2-Fußabdruck deutlich reduzieren,“ so Marco Fleischmann, Geschäftsführer von Yara Deutschland.

Eine unabhängige Verifizierung der Daten und Berechnungen der im Projekt eingesparten CO2-Emissionen erfolgt  in den nächsten Wochen durch das Berliner Zertifizierungsinstitut Control Union. „Zunächst freuen wir uns sehr, dass dieses Vorreiterprojekt mit der Bindewald & Gutting Mühlengruppe und Harry-Brot so erfolgreich gelaufen ist und auch einige Nachahmer gefunden hat,“ erklärt Fleischmann. „Inzwischen gibt es weitere Kooperationsprojekte in Deutschland sowie im europäischen Ausland mit CO2-reduziertem Stickstoffdünger auf Basis von Erneuerbaren.“