Auf der Jahrestagung des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks in Essen haben die Delegierten einem wichtigen Reformprojekt von Präsident Roland Ermer zugestimmt: Die Werbegemeinschaft – seit Jahrzehnten Gegenstand intensiver Diskussionen – ist wieder Teil des Zentralverbandes und taucht ab sofort im regulären Haushaltsplan des Verbandes auf. Ermer: „Wir geben damit die Entscheidung über die Arbeit der Werbegemeinschaft wieder an die Mitglieder zurück.“ Ermer setzte damit eine Ankündigung um, die er bei seinem Amtsantritt vor einem Jahr gemacht hatte: Die Arbeit der Werbegemeinschaft und des Verbandes sollte transparenter werden. Deshalb war die Entscheidung über die Werbegemeinschaft nur Teil eines umfangreichen Reformprojekts. Die Delegierten segneten in der Folge in geheimer Abstimmung einstimmig eine umfassende Satzungsänderung des Zentralverbandes ab. Für Ermer war es auch sonst eine erfolgreiche Tagung. Seine ebenso realistische wie kämpferische Rede fand großen Anklang. Gut kam auch an, dass jedes Mitglied des Präsidiums für seinen Arbeitsbereich einen eigenen Rechenschaftsbericht ablegte.
Hauptgeschäftsführer Dr. Friedemann Berg betonte in seinem Bericht, dass die Arbeit des Zentralverbandes den klaren Fokus auf der Interessenvertretung der Mitglieder behalten werde. Dafür sei unter anderem eine Referentin für politische Interessenvertretung eingestellt worden. An der schon von Ehrenpräsident Michael Wippler initiierten Strukturreform möchte das neue Präsidium ebenfalls mit Hochdruck weiterarbeiten. Mehr zur Jahrestagung des Zentralverbandes lesen Sie in der nächsten Ausgabe des Back Journal.




















