Paech-Preis 2024 für Michael Wippler und Armin Juncker

Foto: HW / DW / Bäckerwelt 2024

Paech-Preis 2024 für Michael Wippler und Armin Juncker

27.08.2024 | Helen Werner

Die Eberhard Paech-Preis-Stiftung hat die Preisträger 2024 bekanntgegeben. Die Auszeichnung geht an Michael Wippler, Ehrenpräsident des Zentralverbandes des deutschen Bäckerhandwerks und Armin Juncker, bis Juni 2024 Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Großbäckereien. Vergeben werden die Preise am 15. November in Berlin im Foyer der Deutschen Bank, Unter den Linden. Die Verleihung des Eberhard Paech-Preises erfolgt alle drei Jahre für hervorragende Leistungen zur Entwicklung der Technologie, des Ansehens und der Darstellung des Brotes.

Die Jury begründete ihre Wahl folgendermaßen:
Im Jahr 2015 wurde Bäckermeister Michael Wippler, nach seiner Zeit als Landesobermeister des Landesinnungsverbandes Saxonia Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks. In seiner Amtszeit bis 2023 passte er den Verband dynamisch den Anforderungen der Zeit an. In dieser Zeit richtete er die Verbandsorganisation des deutschen Bäckerhandwerks neu aus. Sinnvolle Zusammenschlüsse von Innungen und Landesverbänden wurden durchgeführt. Die Tradition des Tages des Deutschen Brotes entwickelte er weiter und führte sie fort. Im Zusammenhang damit und vielen anderen Aktivitäten hat er viele namhafte politische Persönlichkeiten auf die deutsche Brotkultur aufmerksam machen können. Dabei setzte er sich für die Bedeutung der Erhaltung der Brotvielfalt für die Ernährung der Bevölkerung ein. Viele wichtige Veränderungen in der Aus- und Weiterbildung des Bäckerhandwerks wurden vorangetrieben. Die durch die Corona-Krise und darauffolgende Energiekrise entstehenden Folgen für die deutschen Bäcker wurden mit seiner Hilfe in Schranken gehalten. Der intensive Austausch mit den politischen Verantwortlichen zahle sich aus.
Der ausgebildete Jurist Armin Juncker ist seit 1992 Mitglied der Geschäftsführung des Verbandes Deutscher Großbäckereien und seit 2011 Hauptgeschäftsführer dieses Verbandes. Dieser Fachverband repräsentiert den größeren Teil des Branchenumsatzes Backwaren in Deutschland. Die Veränderungen der Branche durch die Wiedervereinigung und die Entwicklung des Tiefkühlbackwarenmarktes hat ihn in seiner Amtszeit vor viele komplexe Aufgaben gestellt. Das betrifft die Altersversorgung, die Tarifpolitik, die Unfallversicherung der Berufsgenossenschaft, aber auch die Zusammenarbeit mit den anderen Verbänden der Lebensmittelwirtschaft, den Hochschulen und Organisationen der Branche. Seine große Aufmerksamkeit, Kommunikationsfähigkeit und Begeisterungsfähigkeit waren dabei die Basis für seine erfolgreiche Arbeit. Die Koordination aller Aufgaben, einschließlich der internationalen Belange der Entwicklung der AIBI hat er in seiner Zeit erfolgreich vorangetrieben.

Weitere Informationen zum Eberhard Paech-Preis auf der Website der Stiftung. Dort ist auch das vor kurzem erschienene Buch zum Preis erhältlich, der seit 1971 vergeben wird.