Jahreshauptversammlung: Allgäuer Bäcker wählen Vorstand

Foto: prb/Lilo Brückner 2024

Jahreshauptversammlung: Allgäuer Bäcker wählen Vorstand

16.07.2024 | Helen Werner

Im Zuge der Jahreshauptversammlung des Vereins „Der Allgäuer Bäcker“ in Kempten, stand unter anderem die Wahl des Vorstands auf dem Programm. Der Verein setzt sich für das Erhalten der Brotkultur und das regionale Bäckerhandwerk mit seiner Tradition ein. Außerdem haben sich die 25 Migliedsbetriebe verpflichtet, auf den Zukauf von industriell hergestellten Teiglingen zu verzichten und ihre Lehrlinge 20 Prozent über Tarif zu bezahlen. „Unser Produkt genießt hohes Ansehen, aber was uns und unsere Arbeit als handwerkliche Bäcker betrifft, haben wir ein Image-Problem. Wir müssen da ansetzen, wo uns der Schuh drückt, und das ist die Wertigkeit unserer Arbeit“, formulierte der neu gewählte Vorsitzende Thomas Baustetter (Ofterschwang) als Zielsetzung für künftige Aktivitäten. Baustetter, seit Gründung des Vereins im Jahr 2017 als Schriftführer Mitglied in der Vorstandschaft, erklärte sich bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen bereit, an Stelle von Karlheinz Härle (Blaichach) – der nicht mehr kandidierte – in die Position des Vorsitzenden zu wechseln. Unterstützung bekommt Baustetter von vier Stellvertretern: Seraphine Mayer-Wagner (Isny) und Christian Landerer (Legau), die bereits Erfahrung aus dem bisherigen Vorstand mitbringen, sowie Christian Koch (Wangen) und Christian Schmid (Stetten). Dem erweiterten Vorstand gehören an: Erwin Weber (Altusried-Frauenzell) und Johann Baldauf (Scheidegg), die bereits im bisherigen Vorstand vertreten waren, außerdem Andreas Speiser (Waltenhofen) und Eugen Steinhauser (Leutkirch). Besonders wichtig ist Baustetter, dass der Verein durch gezielte Aktionen das Image der Handwerksbäcker verbessert. Denn: Der Handwerksbetrieb müsse sich von vorgefertigten Backwaren unterscheiden und abheben können. Er stellte auch klar, dass Vereinsmitglieder nicht gegen Kollegen, die nicht dem Verein angehören, arbeiten. Sie würden sich nicht als die „besseren Bäcker“ sehen. Es sei auch nicht Ziel des Vereins, einzelne Mitgliedsbetriebe herauszustellen. Vielmehr soll die Wertigkeit der Arbeit der Vereinsbetriebe für die Allgäuer Region im Vordergrund stehen.