Die Bäckereien Johannes Jungwirth in St. Willibald (Österreich) und die Bäckerei Rudolf Posselt in Neugablonz (Bayern) sind insolvent.
Während Jungwirth ein Insolvenzverfahren durchläuft und der Betrieb weitergeführt wird, bleiben bei Posselt die Tore geschlossen. Der Betrieb war bereits 30. September 2021 eingestellt worden, doch nun haben sich die Hoffnungen auf eine Wiedereröffnung zerschlagen. Die Kinder des 72-jährigen Bäckers wollten das elterliche Geschäft nicht übernehmen, ein externer Interessent hatte sich nicht gefunden. Durch Corona und die damit verbundenen Beschränkungen wurde dem Bäcker die Weiterführung des Betriebs nun unmöglich. „Mir blieb nichts anderes übrig, als Insolvenz anzumelden“, sagte Posselt dem „Kreisboten“. Es besteht allerdings noch Hoffnung auf Wiedereröffnung, denn offensichtlich hat Posselts Tochter noch nicht endgültig entschieden, ob sie das Geschäft übernimmt.
Auch bei Jungwirth führten die Corona-Beschränkungen zu Umsatzeinbußen. Er hat in St. Willibald seine Backstube und in Taufkirchen und Taiskirchen jeweils eine Verkaufsstelle; ein 2017 gepachtetes Lebensmittelgeschäft wurde 2020 wieder aufgegeben. Das Unternehmen beschäftigt 14 Mitarbeiter.




















