Nach der offiziellen Validierung der Klimaziele durch die Sciene Based Targets initiative (SBTi) treibt die Lieken-Gruppe ihr Pilotprojekt „Dünger mit reduziertem CO2e-Fußabdruck im Weizenanbau“ weiter voran. CO2e- steht für Carbon Dioxide Equivalent (CO2-Äquivalent). Laut Unternehmen geht es bei dem Projekt vor allem um den emissionsintensiven Scope 3. Dieser umfasst alle indirekten Treibhausgasemissionen, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Unternehmens entstehen. Düngemittel verursachen einen wesentlichen Anteil des CO2e-Fußabdrucks von Weizen und damit auch von Backwaren. Zurzeit baut Lieken gemeinsam mit sechs Partnerlandwirten auf mehr als 300 Hektar rund 2.500 Tonnen Projektweizen an. Gedüngt wird mit Stickstoffdüngern, die mit zertifiziertem Biomethan hergestellt werden. „Im Vergleich zu erdgasbasierten Düngemitteln lassen sich die CO2e-Emissionen in der Düngemittelproduktion um bis zu 90 Prozent reduzieren. Zusätzlich verringern Nitrifikationsinhibitoren in ausgewählten Düngern die Lachgasemissionen auf dem Feld um 40 bis 60 Prozent“, erklärt das Unternehmen. 2025 konnte die unternehmensbezogene CO2-Bilanz des Projektweizens gegenüber dem Referenzszenario mit konventionellem Dünger um über 30 Prozent reduziert werden. Interessierte können sich auf den DLG-Feldtagen Bernburg (16. bis 18. Juni) am Stand „DLG-Spotlight: Wertschöpfungskette Weizen“ vom Nachhaltigkeitsteam von Lieken beraten lassen.
Lieken-Gruppe investiert weiter in emissionsärmeren Weizenanbau
Foto: Lieken GmbH




















