Mal was Positives

Mal was Positives

29.03.2026 | Dirk Waclawek

Die Kennzahlen im Bäckerhandwerk sind in Bewegung. Zugegebenermaßen geht es nicht immer in die erstrebenswerte Richtung, manchmal aber schon. Nehmen wir als Beispiel die Fluktuationsquote. Hier haben wir gelernt, dass 25 Prozent schon ein sehr guter Wert sind. Inzwischen sind einige Bäcker aber noch weiter. Vor Kurzem durften wir einen Blick in die Zahlen eines Erfakreises werfen, bei dem inzwischen viele Kollegen unter 20 Prozent stehen, mehrmals wurde auch eine Fluktuationsquote von nur noch 15 oder 16 Prozent erreicht. Das mag etwas damit zu tun haben, dass inzwischen wieder mehr Mitarbeiter die sicheren Arbeitsplätze im Bäckerhandwerk zu schätzen wissen. Ganz offensichtlich tragen aber auch die Bemühungen der Branche Früchte, zu attraktiven Arbeitgebern zu werden – angefangen bei dem systematischen Onboarding bis hin zu den spürbar gestiegenen Bezügen der Lehrlinge. Da können die Bäcker also verdientermaßen kurz innehalten und sich auf die Schulter klopfen. Wobei Kritiker hier vielleicht schon anmerken werden, dass eine gewisse Fluktuation nötig ist, um die Low-Performer auszusortieren. Aber von denen wollen wir uns den schönen Erfolg nicht kleinreden lassen.


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