In Nordrhein-Westfalen, dem mit 18 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland, haben letztes Jahr 452 der 9.746 produzierenden Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes Backwaren im Wert von 5,7 Milliarden Euro hergestellt. Das teilte das Statistische Landesamt mit. Damit liegt der nominale Absatzwert um 0,5 Prozent höher als 2023 und um 1,3 Milliarden Euro bzw. 30,6 Prozent höher als im Jahr 2020. Interessant ist, dass die Absatzmenge in dem Zeitraum weitgehend stabil blieb oder – im Bereich Frischbrot und Brötchen – sogar rückläufig war. Sie sank hier seit 2020 um 2,4 Prozent auf 1,136 Millionen Tonnen. Bundesweit stieg der Absatzwert der Backwarenproduktion im Jahr 2024 um 2,0 Prozent auf 23,7 Milliarden Euro.
Der in 389 Betrieben erzielte Absatzwert von feinen Backwaren (gesüßt, auch gefroren) lag 2024 mit 1,9 Milliarden Euro um 0,4 Prozent höher als 2023. In 94 Betrieben wurde zudem mit der Produktion von Dauerbackwaren (z. B. Kekse, Kleingebäck, Lebkuchen und Waffeln) ein Absatzwert von 554,8 Millionen Euro erzielt, was einer Steigerung von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten. Kleinere Betriebe sowie in Privathaushalten hergestellte Backwaren wurden bei den vorliegenden Ergebnissen nicht berücksichtigt.




















