NRW: Brotpreise steigen 2022 um 15,0 Prozent

Foto: geralt / Pixabay 2021

NRW: Brotpreise steigen 2022 um 15,0 Prozent

23.10.2023 | Benno Kirsch

Wie das Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalens mitteilte, sind die Verbraucherpreise für Brot und Brötchen zwischen 2021 und 2022 um 15,0 Prozent gestiegen (gemessen an der Veränderung der Jahresdurchschnittswerte). Insbesondere Brötchen zum Fertigbacken (+20,8 Prozent) und frische Brötchen (+16,4 Prozent) seien teurer geworden. Die Preise für Körner- oder Vollkornbrot seien um 11,1 Prozent, die für Weißbrot um 13,7 Prozent gestiegen. Andere Backwaren wie Toastbrot (+19,6 Prozent) oder Salzgebäck (+6,3 Prozent) seien 2022 auch teurer als ein Jahr zuvor gewesen.

Seit Jahresbeginn zeichne sich, wie es heißt, gegenüber dem Vorjahr eine unterschiedliche, zum Teil gedämpfte Preisentwicklung ab: Im September 2023 seien Brot und Brötchen um 3,2 Prozent teurer als im Januar 2023. Hier hätten die Preise für frische Brötchen (+0,1 Prozent) nahezu auf dem Niveau vom Jahresbeginn gelegen, während die Preise für Brötchen zum Fertigbacken um 6,6 Prozent höher gewesen seien als im Januar. Die Preise für Salzgebäck seien im September um 12,3 Prozent höher als im Januar. Im selben Zeitraum sei Toastbrot um 1,1 Prozent günstiger angeboten worden. Die Verbraucherpreise (insgesamt) seien von Januar bis September 2023 um 3,1 Prozent gestiegen.

Im Jahr 2022 sind nach Angaben der Statistikbehörde in Nordrhein-Westfalen in 421 Betrieben 1,2 Millionen Tonnen frisches Brot und Brötchen im Wert von 2,8 Milliarden Euro industriell produziert worden. Mit 18 Millionen Einwohnern ist Nordrhein-Westfalen das größte deutsche Bundesland.