In der Nacht zum 10. Juli hat es bei Kuchenmeister in der Produktion am Coesterweg in Soest gebrannt. Gegen kurz nach drei Uhr morgens meldete ein Mitarbeiter laut Soester-Anzeiger den Notfall: Ein Durchlaufofen war während des Stollenbackens in Brand geraten. Grund hierfür war möglicherweise ein technischer Defekt, in der Vergangenheit hatte der Ofen nach dem Bericht der Zeitung schon mehrfach gebrannt. Christoph Blume, Leiter der Feuerwehr Soest, erklärte, dass die Erfahrungen von bisherigen Einsätzen bei Kuchenmeister dazu beitrugen, Schlimmeres zu verhindern: „Man kennt den Angriffsweg und die Örtlichkeit. Dadurch spart man Zeit bei der Erkundung, sodass die Maßnahmen sofort sehr zielführend sind und der Schaden auf ein äußerstes Minimum begrenzt werden kann. Außerdem hat die Firma Kuchenmeister sehr viel im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes getan. Wenn wir Forderungen haben, ist die Firma dem Ganzen zudem immer sehr zugänglich.“ Meike Lauterjung, Sprecherin der Kuchenmeister GmbH, bestätigte: „Unsere Schutzmaßnahmen, wie Sprinkleranlage, Einsatz der Brandschutzhelfer und Co., haben nach Ausbrechen des Brandes sofort gegriffen. Dadurch zählen wir keine Verletzten, die Halle wurde schnell und sicher geräumt und die Feuerwehr war schnell vor Ort und konnte mit den Löscharbeiten beginnen. Andere Unternehmensbereiche sind nicht betroffen, hier wird wie gewohnt weiter gearbeitet.“ Gegen 5:40 Uhr galt der Einsatz für die 85 ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte schließlich als beendet. Die Kuchenmeister GmbH beschäftigt derzeit etwa 1.000 Mitarbeiter und bietet hauptsächlich feine Backwaren an, die über den LEH vertrieben werden. Das Sortiment umfasst 500 Produkte.




















