Die Ernte 2025 war nach Angaben von Jürgen Ellerkamp, dem Leiter Geschäftsbereich Bäckergeschäft bei der Schapfenmühle aus Ulm, herausfordernder als in den Jahren zuvor. Er unterteilte die Zeit zwischen Anbau und Ernte in drei Phasen: In der ersten regnete es überdurchschnittlich viel, was der Entwicklung des Getreides guttat. Die zweite war von Trockenheit geprägt, was aber zu keinen Schäden führte. Schließlich machte erneut teils heftiger Regen den Landwirten einen Strich durch die Rechnung; die Ernte konnte vielerorts mehrere Wochen lang nicht eingefahren werden, weil die Nässe den Einsatz der Landmaschinen verunmöglichte. „Somit hat sich die Getreideernte 2025 erneut zur Zitterpartie entwickelt“, heißt es im schriftlichen Bericht der Mühle.
Bei der Präsentation des Ernteberichts erklärte Ellerkamp auch, wie die Ernte aus Schapfenmühle-Sicht abläuft; für sie handelt es sich um einen kontinuierlichen Prozess, der mit der Aussaat beginnt und im folgenden Jahr der Bezahlung der Landwirte bis spätestens zwei Wochen nach Ablieferung des Getreides endet. Als besondere Herausforderung bezeichnete er die Trennung der sechs Getreidearten, die man annehme, und die sofortige Kontrolle der Qualitäten.
Für die wichtigsten Getreidearten wurden 2024 und 2025 im Labor der Schapfenmühle folgende Durchschnittswerte ermittelt:























