Das schweizerische Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat mitgeteilt, dass sich die Konsumgewohnheiten der schweizerischen Konsumenten im Bereich Backwaren geändert haben. Sie kaufen verstärkt Fertigprodukte, während sie von Halbfertigprodukten (z. B. Aufbackpizza) eher Abstand nehmen. Außerdem ist der durchschnittliche Verkaufswert von Brot und Backwaren zwischen 2021 und 2024 um 7,9 Prozent gestiegen, was nicht allein auf Preissteigerungen, sondern auch auf die Zunahme des Verzehrs hochpreisiger Kleinbrote und Saisonprodukte bei abnehmendem Verbrauch von günstigeren Broten zurückzuführen sei.
Das BLW zieht folgendes Fazit aus der neuen Analyse, die auf den Daten des kombinierten Handels- und Konsumentenpanels von NielsenIQ Switzerland basiert: Sie „zeigt einen Wandel des Konsumverhaltens: Konsumentinnen und Konsumenten fragen Convenience-Produkte wieder stärker nach. Der Absatz von Fertigteigen und Mehl sinkt hingegen seit der Aufhebung der Corona-Maßnahmen wieder. Beim Frischbrot ist ein klarer Trend hin zu Kleinbroten zu verzeichnen. Dies kann auch auf einen verstärkten Außerhauskonsum hindeuten. Die Analyse zeigt zudem, dass die durchschnittlichen Verkaufswerte zwischen 2021 und 2024 steigen. Mit ein Grund dafür sind Preissteigerungen. Die Analyse zeigt aber auch, dass bei Frischbrot Nachfrageverschiebungen hin zu teureren Produkten (wie z. B. Kleinbroten) ein anderer Grund dafür sind.“





















