Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks wertet die Ergebnisse der Kabinettsklausur der Bundesregierung zur Reform der Sonn- und Feiertagsarbeit als einen wichtigen Schritt. Die Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks habe im Mittelpunkt der Beratungen gestanden und Praktiker seien dabei zu Wort gekommen. Aus den Ankündigungen müssten nun aber schnell konkrete Entlastungen und Gesetzesvorlagen werden, fordert Roland Ermer, Präsident des Zentralverbandes. „Das Handwerk hat lange genug gewartet. Jetzt muss beim Sonntagsbacken endlich geliefert werden. Wir erwarten, dass das Arbeitsministerium noch in diesem Herbst einen Entwurf vorlegt, der diese Vereinbarung vollständig und praxistauglich umsetzt.“ Dabei gehe es nicht um eine Aushöhlung des Sonntagsschutzes, sondern um eine zeitgemäße und wettbewerbsneutrale Regelung. Weiterhin erwartet der Zentralverband von der Bundesregierung weitere konkrete Schritte zur Stärkung des Handwerks. Dazu zählen ein spürbarer Bürokratierückbau, die Bereitstellung einer wettbewerbsfähigen, sicheren und bezahlbaren Energieversorgung sowie Reformen zur Senkung der Sozialversicherungsbeiträge. Gerade kleine und mittelständische Betriebe benötigten mehr Planungssicherheit und unternehmerischen Handlungsspielraum.
Sonn- und Feiertagsarbeit: „Politik muss liefern.“
Foto: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e. V. 2025




















