In mehreren Regionen Deutschlands haben sich die Verhandlungspartner der Süßwarenindustrie auf Tarifabschlüsse für die Beschäftigten einigen können. Bis heute wurden in Rheinland-Pfalz/Saarland, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen/Bremen, Berlin (West), Hessen und Bayern Zweijahresabschlüsse erreicht, die alle ähnliche Details aufweisen.
So vereinbarten die Tarifpartner am 13. August 2026 für die Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen folgendes Ergebnis: Die Laufzeit beträgt 24 Monate und endet am 30. April 2028. Mai 2026 und Mai 2027 sind Leermonate. Zum 1. Juni 2026 werden die Entgelte um 2,9 Prozent erhöht, zum 1. November 2026 um 0,3 Prozent und zum 1. Juni 2027 um 2,9 Prozent. Im September 2026 und im Mai 2027 wird eine Erholungsbeihilfe in Höhe von jeweils 80 Euro gezahlt, für Teilzeitbeschäftige anteilig, für Auszubildende zur Hälfte.
Zum Ergebnis in Nordrhein-Westfalen sagte Mario Mundorf, tarifpolitischer Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI): „Der nunmehr gefundene Kompromiss schöpft den finanziellen Spielraum der Betriebe vollkommen aus. Aber mit der vereinbarten Laufzeit erhalten die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen eine verlässliche Grundlage für ihre Personal- und Kostenplanung für die nächsten zwei Jahre. Des Weiteren konnten Mindestbeträge vermieden werden, was zu einer weiteren überverhältnismäßigen Belastung der Arbeitgeber geführt hätte.“




















