Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks hat gefordert, dass der Zugang zu Bargeld sichergestellt und das Einzahlen möglich bleiben muss – in angemessener Entfernung, sowohl für die Menschen als auch für Betriebe. Die Gebühren für den Umgang mit Bargeld sollten außerdem per Gesetz gedeckelt werden. Für Betriebe wären maximal 0,05 Prozent der jeweiligen Geldsumme angemessen, so der Zentralverband in einer Pressemitteilung.
Hintergrund: Am 22. August hat die Deutsche Bundesbank ihre Themenpapiere aus einem Dialog über die Zukunft des Bargeldes veröffentlicht. Bei dieser Gelegenheit positionierte sich der Verband klar für das Bargeld als „unverzichtbares Zahlungsmittel“, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Im Rahmen des Dialogs der Deutschen Bundesbank mit 27 Organisationen wurde die Bedeutung des Bargelds für die Gesellschaft bestätigt. „Wir sehen durch den Dialog unsere Position bekräftigt. Bargeld sichert nicht nur die Unabhängigkeit der Betriebe, sondern auch die gesellschaftliche Teilhabe aller Kundengruppen“, so Dr. Friedemann Berg, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes. „Es trägt zur Resilienz unserer Wirtschaft und der Gesellschaft bei und ist in Krisenzeiten ein stabilisierender Faktor.“
Die Themenpapiere des Dialogs finden Sie hier.




















