Die schon länger kriselnde Holzofenbäckerei Gragger aus Wien ist nun endgültig insolvent. Wie berichtet wird, werden die fünf Fachgeschäfte in Wien geschlossen; auch in den mit Gragger kooperierenden Filialen von Ankerbrot werden die Produkte nicht mehr erhältlich sein. An Versuchen, die Bäckerei zu retten, hat es nicht gefehlt. So stieg 2022 die Stadt Wien über ihre Beteiligungsgesellschaft Stolz auf Wien mit 200.000 Euro in das Unternehmen ein. Dennoch hat sich bis heute ein Schuldenberg von knapp einer Million Euro aufgetürmt. „Wir brauchen um die 400 Kunden, um (…) zu überleben“, zitiert der ORF den Inhaber Helmut Gragger. Aber seit der Coronakrise „hat sich die Stadt [Wien] einfach verändert, vor allem in der Spiegelgasse, und wir haben am Ende 350 Kunden zusammengebracht, das hat sich nicht mehr rentiert.“




















