Newsletter 51/2023

Liebe Leserinnen. liebe Leser,

der Bäckerwelt-Newsletter ist ein kostenloser Service für Mitglieder der Vereinigung der Backbranche (VDB) und Abonnenten der INGER Verlagsgesellschaft. Wenn Sie ihn nicht mehr beziehen möchten, finden Sie einen Abmeldelink am Ende dieser Mail. Aktuelle Nachrichten stehen übrigens täglich auf unserer Homepage.

Neues aus der Redaktion

Aktuelles von der VDB

Foto: AdobeStock 60980218

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat eine Analyse des Ausbildungsmarktes im Jahr 2023 veröffentlicht. Dabei seien wie schon in den letzten Jahren besonders im Lebensmittelhandwerk und Baugewerbe Besetzungsprobleme zu beobachten. Bei den Fachverkäufern im Lebensmittelhandwerk liegt der Anteil unbesetzter Plätze am betrieblichen Angebot bei 45,3 Prozent. Bei den Bäckern liegt dieser Wert bei 30,4 Prozent. Die Anzahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge zum Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk lag bei 3.582 nach 3.783 im Vorjahr. Positiv entwickelt hingegen haben sich beispielsweise die Ausbildungsgänge Fachmann für Systemgastronomie – hier sind die Zahlen von 666 auf 1.089 gestiegen – oder die Fachkraft für Gastronomie, in diesem Zweig wurden 2.805 Verträge geschlossen, nachdem es im Jahr zuvor 2.013 waren.

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Die Stimmung bei Deutschlands Unternehmen sinkt. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Dezember auf 86,4 Punkte gefallen, nach 87,2 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im November. In der Gastronomie habe sich die aktuelle Geschäftslage zwar verbessert, die Erwartungen an die Zukunft seien jedoch abgestürzt. Das teilte das Münchner Ifo Institut am 18. Dezember zu seiner Umfrage unter rund 9.000 Führungskräften aus dem verarbeitenden Gewerbe, dem Dienstleistungssektor, dem Handel und dem Bauhauptgewerbe mit. Demnach seien die Unternehmen weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften und würden skeptischer auf das erste Halbjahr 2024 blicken. Insbesondere energieintensive Branchen tun sich schwer, heißt es in einer Mitteilung des Instituts. Im Handel habe das Geschäftsklima einen Rückschlag erlitten. Laut Umfrage würden Unternehmen die aktuelle Lage merklich schlechter beurteilen und hätten trübe Erwartungen.

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Kleiner Samen, großer Geschmack! Mit ihrem hohen Mohnanteil und ihrem vollen Aroma ist die neue Mohnfüllmasse MELLA-MOHN GOURMET von IREKS die perfekte Basis für eine Vielzahl an Gebäckklassikern, aber auch für individuelle Gebäck-Neuinterpretationen.

Was macht das perfekte Mohngebäck aus? Entscheidend ist die Qualität der verwendeten Mohnsamen. Als einer von wenigen Herstellern von Mohnprodukten weltweit begleitet IREKS deshalb die Produktion der Mohnprodukte von der Auswahl der Mohnsorte über den Anbau des Mohns und die Verarbeitung bis hin zum fertigen Produkt. In dem in Tschechien angesiedelten IREKS-Kompetenzzentrum für Mohn verbindet das Unternehmen Mohntradition mit hochmoderner Technik.

All dieses Wissen steckt auch im Neuprodukt MELLA-MOHN GOURMET! Dank ihres hohen Mohnanteils überzeugt die Füllmasse durch eine attraktive, dunkle Optik und einen vollmundigen, kräftigen Mohngeschmack ohne Bitterstoffe. Sie verleiht Gebäcken eine langanhaltende Saftigkeit, weist eine hervorragende Streich- und Dressierfähigkeit auf und ist zudem back- und frosterstabil. Dadurch findet sie besonders vielseitigen Einsatz in verschiedensten Gebäcken wie z. B. im klassischen Mohn-Striezel oder Mohnkuchen, in Mohn-Franzbrötchen oder zum Verfeinern von Biskuit- und Rührmassen bis hin zur Herstellung von Desserts.

Interesse an dem kleinen Samen mit großem Geschmack? IREKS nimmt alle Kundinnen und Kunden mit auf eine Reise entlang der Wertschöpfungskette – vom Feld bis zum fertigen Produkt – und bietet Inspiration für neue Gebäckideen.

Geschäftsführer Michael Hagmann (l.) und die Kollegen Marcel Brünner (2. v. l.), Manuela Peter (2. v. r.) sowie Eike Zuckschwerdt (r.) verabschiedeten Bäckermeister Hermann Späth (Mitte) in den Ruhestand. Foto: MIWE 2023

Miwe verabschiedete kürzlich einen langjährigen Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand. Bäckermeister und Technologieberater Hermann Späth war dem Unternehmen zufolge knapp 30 Jahre für den Hersteller tätig. „Herr Späth hinterlässt eine große Lücke und wir bedauern sein Ausscheiden sehr. Zugleich wünschen wir ihm für seinen wohlverdienten Ruhestand alles Gute“, erklärte Miwe in einer Pressemitteilung.

Foto: travelguide / stock.adobe.com 2023

Unter dem Titel „Iss was, Deutschland!“, hat die Techniker Krankenkasse (TK) erneut eine Ernährungsstudie veröffentlicht. Auf Basis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa vom Mai 2023 wertete der Versicherer Daten von 1.704 Deutschen ab 18 Jahren aus. Ziel dabei war, das Ernährungs- und Trinkverhalten in der Bundesrepublik zu ermitteln. Laut der Studie stellen Brot und Brötchen das am häufigsten verzehrte Lebensmittel dar. Gegenüber der Vorgängerstudie aus dem Jahr 2017 gaben sogar mehr Menschen an, sich von den Backwaren zu ernähren: Lag der Wert vor sechs Jahren bei 89,5 Prozent, liegt die aktuelle Zahl bei 91 Prozent, so die TK. Insgesamt verdeutlicht die Erhebung, dass Geschmack bei der Ernährung Priorität hat. 99 Prozent der Befragten legen Wert darauf. 92 Prozent achten zudem auf gesunde Ernährung und 77 Prozent gaben Nachhaltigkeit als wichtigen Faktor an. Die TK interessierte sich auch für die Nutzung des Nutri-Scores. Nur 38 Prozent der Studienteilnehmer nutzen beim Einkauf die Lebensmittelampel als Orientierung, während 60 Prozent den Nutri-Score nicht berücksichtigen. Auch die Zahlen zum Fleischkonsum wertete die Krankenkasse aus. 78 Prozent der Befragten gaben an, regelmäßig Fleisch zu verzehren – ein Rückgang von sechs Prozent gegenüber dem Wert von 2017. Von 13 auf 17 Prozent stieg dagegen der Anteil an Deutschen, die sich vorwiegend pflanzlich ernähren. Nur zwei Prozent der Umfrageteilnehmer verfolgen dagegen eine vegane Ernährung, verzichten also vollständig auf tierische Produkte.

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Die Menschen in Deutschland geben nur einen relativ geringen Teil ihres Geldes für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke aus, so meldet die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Obwohl die Preise gerade in diesem Bereich stark gestiegen sind, habe der Anteil 2022 bei lediglich 11,5 Prozent gelegen und sei damit zum zweiten Mal in Folge rückläufig gewesen (2020: 11,9 Prozent; 2021: 11,7 Prozent).

Auch im Vergleich mit unseren EU-Nachbarn seien die Ausgaben für Nahrungsmittel relativ gering. Nur in Irland (8,0 Prozent), Luxemburg (9,3 Prozent) und Österreich (10 Prozent) gäben die Menschen anteilig weniger für Nahrungsmittel aus. Der EU-weite Durchschnitt liegt laut BLE bei 13,6 Prozent. Besonders hoch fiele der Anteil in vielen (süd-) osteuropäischen Staaten aus – allen voran Rumänien, wo die Menschen ein Viertel ihrer Haushaltsausgaben für Nahrungsmittel aufwenden müssten. Verbraucher in Deutschland profitieren davon, dass die Lebensmittelpreise hierzulande nur geringfügig über dem EU-Durchschnitt liegen, das Pro-Kopf-Einkommen aber deutlich darüber.

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Foto: Kristina Bomm 2023

Eis ist ein Thema für den Sommer? Mitnichten, wie die aktuelle Ausgabe von Filialmanagement zeigt. Ein gutes Beispiel dafür, wie Softeis auch in den kalten Monaten funktioniert, haben wir in der Landbäckerei Schröder aus Beilrode gefunden. Redakteur Lukas Orfert wirft schonmal einen Blick in die Ausgabe. Wir wünschen ein frohes Fest und schöne Feiertage.

7. Termine der VDB

Online-Veranstaltung zum Thema “Umsatz ab der Ofenkante – B2B-Umsatz ohne Retouren”
Termin: 10. Januar 2024
Veranstalter: LG Rhein-Main

Workshop: Glücksgefühle durch Brotgenuss
Termin: 15. Januar 2024
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

53. Wissenschaftliche Informationstagung der Berlin-Brandenburgischen Gesellschaft für Getreideforschung
Termin: 18.–19. Januar 2024
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

VDB Brotprüfung in Merklingen
Termin: 1. Februar 2024
Veranstalter: VDB Deutschland

Save the date: Studienreise Südtirol 2024
Termin: 26.–28. April 2024
Veranstalter: LG Bayern

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Luisenstraße 34
49074 Osnabrück
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Geschäftsführung: Monika Kordhanke, Henning Tau
Register: Amtsgericht Osnabrück HRB 201221
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Newsletter 50/2023

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Allgemeine Nachrichten

Neues aus der Redaktion

Aktuelles von der VDB

Foto: Harry-Brot 2023

Harry-Brot hat an seiner Firmenzentrale in Schenefeld in der Metropolregion Hamburg ein Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen. Das teilt die Großbäckerei in einer Pressemitteilung mit. Das Kraftwerk sei Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Besonders weist Harry-Brot darauf hin, dass mit dieser Lösung künftig pro Jahr rund 1.350 Tonnen CO2 eingespart würden. Das Unternehmen nutzt den Strom aus dem Kraftwerk sowie die Wärme für die Backöfen, über den Bedarf hinausgehende erzeugte Wärme soll in das Fernwärmenetz Hamburgs eingespeist werden.

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Foto: Adobe Stock / Studio Romantic 2023

Die EU-Kommission hat anlässlich der Veröffentlichung ihres Arbeitsprogramms 2024 erste Vorschläge zur Reduzierung und Vereinfachung von Berichtspflichten unterbreitet und eine Konsultation („Call for Evidence“) eingeleitet. Die Konsultation gibt Unternehmen und Mitgliedstaaten die Möglichkeit, weitere Vorschläge zum Berichtspflichtenabbau zu unterbreiten. Ziel der EU-Kommission ist es, Berichtspflichten für Unternehmen (insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, KMU) und Behörden um bis zu 25 Prozent zu verringern, ohne hierdurch mit Berichtspflichten verbundene politische Anliegen zu untergraben. Die Bundesregierung hat sich mit 32 konkreten Vorschlägen zum Berichtspflichtenabbau in die Konsultation eingebracht und die Vorschläge auf dem „Have your say“-Portal der EU-Kommission veröffentlicht. Lesen Sie hier mehr …

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Die Zukunft der Bäckerbranche ist digital – Sie können dabei von etablierten Systemen am Markt profitieren, die bereits mit ihrem Warenwirtschaftssystem an anderer Stelle gut harmonieren. Starten Sie jetzt Ihre Reise zur Digitalisierung der Prozesse und zur Optimierung Ihrer Bestellabläufe für das kommende Jahr 2024! 

Durch unsere kostenfreien Webinare erhalten Sie exklusive Einblicke, wie Sie durch automatisierte Aufgaben- und Produktionssteuerung dem Fachkräftemangel entgegentreten können. Erfahren Sie, wie Sie die Umsätze steigern und eine höhere Verfügbarkeit bei Ihren Schlüsselprodukten erreichen können. Durch die zentrale Filialsteuerung werden einheitliche Ziele und Prozesse in Ihrer gesamten Bäckereikette etabliert.

Folgende Inhalte erwarten Sie:

  • Strategien, um mit Hilfe von Software Unterstützung ihre Hilfskräfte zu befähigen Fachkräfte zu ersetzen
  • Optimierung von Retouren für eine höhere Produktverfügbarkeit und mehr Marge (“Weniger C-Retouren, mehr A-Produkte verfügbar”)
  • Effiziente Planung von Teiglingen und Mehrtagesartikeln
  • Nutzung dynamischer Backzettel und zentraler Filialsteuerung durch den Intelligenten Tagesplaner
  • Intelligente Bestell- und Prozessoptimierung
  • Konkrete Erfolgsbeispiele aus der Branche

Melden Sie sich noch heute zu unserem kostenfreien Sonderwebinar an und entdecken Sie aus erster Hand, wie auch Sie Ihre Bestellprozesse revolutionieren können. Maximieren Sie Ihre Effizienz, senken Sie Kosten und setzen Sie sich gemeinsam mit uns für eine erfolgreiche Zukunft Ihrer Bäckerei ein!

Foto: Schutzverband Dresdner Stollen 2023

Nach Angaben des Schutzverbandes Dresdner Stollen feierten rund 60.000 Besucher in Dresden das traditionelle Stollenfest. Am großen Festumzug am 9. Dezember hätten 500 Teilnehmer mitgewirkt, darunter Bäcker, Konditoren, Handwerker unterschiedlicher Gewerke vom Schornsteinfeger bis zum erzgebirgischen Kunsthandwerker, Historienvereine und Fanfarenzüge. Dort angekommen wurde mit dem zwölf Kilogramm schweren und 1,60 Meter langen riesigen Stollenmesser, das Anfang der 1990er-Jahre nach historischem Vorbild hergestellt wurde, durch das amtierende Stollenmädchen Nelly Köhler, den Vorstandsvorsitzenden des Schutzverbandes Dresdner Stollen, Andreas Wippler, und Ehrenmitglied Rudi Maas der Anschnitt zelebriert. Die rund 3.000 Stücke des 1.860 Kilogramm schweren und 276 Zentimeter langen Riesenstollens wurden in weniger als zwei Stunden verkauft. Auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer und Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert unterstützten die Dresdner Stollenbäcker beim Verkauf des Riesenstollens.

Foto: Adobe Stock / Marc Wiegelmann

Im 3. Quartal 2023 wurden in Deutschland 94,2 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Netz eingespeist. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 20,3 Prozent weniger als im 3. Quartal 2022. Gründe für den Rückgang dürften ein geringerer Strombedarf infolge der konjunkturellen Abschwächung in den energieintensiven Industriezweigen und der vermehrte Import von Strom aus dem Ausland gewesen sein. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stieg im 3. Quartal 2023 um 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und erreichte einen Anteil von 60,2 Prozent des insgesamt erzeugten Stroms (3. Quartal 2022: 44,4 Prozent). Dagegen sank die Erzeugung aus konventionellen Energieträgern um 42,9 Prozent, das entsprach einem Anteil von 39,8 Prozent der gesamten Stromerzeugung (3. Quartal 2022: 55,6 Prozent).

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Vor kurzem sprachen wir mit einem Urgestein der Branche. Der Kollege hatte seine Karriere als kleiner Filialbäcker begonnen und gehörte zur ersten Bäckergeneration, die sich mit Filialisierung beschäftigen musste. In der Backstube arbeitete er nicht mehr selbst mit. Im Betrieb tauchte er gegen sechs Uhr auf und wollte dann natürlich gerne wissen, ob alles glattgelaufen war. Wie lautete dann seine rituelle Frage? Gar nicht kompliziert: „Waren die Produkte V, W, X, Y und Z pünktlich zur vorgesehenen Zeit in den Filialen?“ Bei den fünf Produkten handelte es sich um die A+-Artikel der Bäckerei. Mit der einfachen Frage erfuhr er erstens, ob es Probleme im Ablauf gegeben hatte und zweitens, ob der Verkauf in den Filialen bei den wesentlichen Artikeln korrekt anlaufen konnte. Dann noch ein Qualitätstest der Backwaren, der Tag konnte beginnen. Verglichen mit den modernen Steuerungsinstrumenten war das natürlich ein arg rudimentärer Ansatz. Und natürlich stand schon damals auf der Arbeitsliste unseres Bäckers im zweiten Schritt der Check der Filialzahlen vom Vortag. Trotzdem: Als erste Frage für Chefin oder Chef ist sein Ansatz bis heute nicht schlecht.

Kommentar: Dirk Waclawek

Foto: Lukas Orfert 2023

Wir nähern uns dem Jahresende und die letzten Ausgaben für 2023 sind gerade auf dem Weg zu Ihnen oder bereits eingetroffen, zum Beispiel die kürzlich erschienenen Zeitschriften BäckerGastro und Coffee Business – gespickt mit vielen spannenden Themen. Redakteurin Kristina Bomm wirft für Sie einen kurzen Blick in die Hefte. Viel Spaß beim Zuschauen!

7. Termine der VDB

Workshop: Glücksgefühle durch Brotgenuss
Termin: 15. Januar 2024
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

53. Wissenschaftliche Informationstagung der Berlin-Brandenburgischen Gesellschaft für Getreideforschung
Termin: 18.–19. Januar 2024
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

VDB Brotprüfung in Merklingen
Termin: 1. Februar 2024
Veranstalter: VDB Deutschland

Save the date: Studienreise Südtirol 2024
Termin: 26.–28. April 2024
Veranstalter: LG Bayern

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E-Mail: waclawek@baeckerwelt.de

Geschäftsführung: Monika Kordhanke, Henning Tau
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Newsletter 49/2023

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Inhalt

Allgemeine Nachrichten

  1. Bäckerei Schmitz (Bocholt) ist insolvent
  2. Bäckerei Börner: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen wieder ein
  3. Der Paech-Preis bekommt einen Förderpreis
  4. Bäckerei Pappert feiert Richtfest
  5. Der Homann Snack Star 2023 geht an die Fleischer
  6. Wegen Brandschutz: Zöttl gibt U-Bahnstandort in München auf
  7. Bäckerei Schmid verlegt Hauptsitz
  8. Kommentar: Noch einmal die Logistik

Neues aus der Redaktion


  1. Ganz einfach rein und raus


Aktuelles von der VDB


  1. Save the date: die Jahrestagung der VDB
  2. Termine der VDB

Foto: kalhh / Pixabay 2016

Wie mehrere Regionalmedien berichten, ist die Bocholter Bäckerei Schmitz (Nordrhein-Westfalen) insolvent. Die Bäckerei habe mitgeteilt, dass man einen Käufer oder einen Investor suche. Das Familienunternehmen, das 1921 gegründet worden ist, beschäftigt 75 Mitarbeiter und unterhält laut Firmenwebsite 14 Fachgeschäfte. 1998 ist es aus der Bocholter Innenstadt weggezogen und hat seinen Sitz nun im Industriegebiet Schlavenhorst vor den Toren der Stadt, wo es seitdem produziert.


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Foto: Nico Siegl / Pexels 2023

Es war schon schlimm, über die Zahlungsschwierigkeiten der Bäckerei Börner aus Oelsnitz lesen zu müssen: Geschäfte blieben einfach zu, Mitarbeiter wurden nicht mehr bezahlt. Doch am schlimmsten war die Meldung, dass die Staatsanwaltschaft Chemnitz Ermittlungen wegen des Verdachts auf Bankrott eingeleitet hatte. Zum Glück ist wenigstens dieser Vorwurf jetzt vom Tisch. Wie die Behörde dem Back Journal mitteilte, war sie aufgrund der Anzeige einer Mitarbeiterin tätig geworden, die ihr Gehalt nicht mehr erhalten hatte. Doch die Staatsanwälte fanden schnell heraus, dass an diesem Vorwurf nichts dran war. Der Inhaber des Unternehmens hatte von dem Vermögen, das Bestandteil der Insolvenzmasse gewesen wäre, nichts beiseitegeschafft und auch sonst nichts getan, was eine Strafverfolgung gerechtfertigt hätte. Alle Vorfälle seien arbeitsrechtrechtlicher Natur. Allerdings betonte die Behörde auch, dass man die Ermittlungen wiederaufnehmen würde, sollten sich neue Anhaltspunkte für strafwürdiges Verhalten zeigen.

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Die richtige Bestellstrategie ist das Herzstück jeder erfolgreichen Bäckerei. Mit stetig wechselnden Anforderungen und einem dynamischen Markt ist es entscheidend, den Überblick zu behalten und effiziente Lösungen zu nutzen, um Ihren Erfolg langfristig zu sichern.

Hier kommt Delicious Data ins Spiel – die einzigartige Lösung zur Bestelloptimierung für Bäckereien. Unsere KI-gestützte Software bietet nicht nur eine führende Technologie, sondern auch ein umfassendes Verständnis der spezifischen Bedürfnisse in der Bäckereibranche.

Effizienz durch KI-gesteuerte Bestellprozesse

Die KI-Lösung hilft Ihnen dabei, Bestellprozesse zu optimieren und Retouren zu minimieren. Wie? Indem wir die Warenverfügbarkeit effizient gestalten und gleichzeitig präzise Vorhersagen über zukünftige Verkaufsmengen ermöglichen. Hierbei werden nicht nur historische Verkaufszahlen berücksichtigt, sondern auch externe Faktoren wie Wetter, Ferienzeiten und Sonderereignisse. Die präzisen Bestellvorschläge unterstützen Sie dabei, Ihren Bedarf rechtzeitig zu steuern und Ihre Planungssicherheit zu erhöhen.

Delicious Data ist die richtige Wahl für Sie, weil:

  • für uns Sonderfälle umsetzbar sind. Unabhängig von den individuellen Anforderungen ermöglicht unser System die vollständige Abbildung des gesamten Verkaufssortiments.
  • Sie von einem System profitieren, das mit wenig Personalaufwand in der täglichen Bedienung und Einstellungsbedarf genutzt wird.

Unser Angebot an Sie:

  • Kostenfreie Beratung: Individuelle Anpassungen und Beratung auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.
  • Benutzerfreundlichkeit: Intuitive Bedienung und eine leicht verständliche Oberfläche.
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Neben dem renommierten Paech-Preis wird 2024 zum ersten Mal auch der Förderpreis der Eberhard Paech-Preis Stittung verliehen. Foto: BJ / Dirk Waclawek 2023

Im November 2024 wird in Berlin zum 18. Mal der renommierte Eberhard Paech-Preis vergeben. Die Ausschreibungsfrist endet am 31. März 2024. So weit, so branchenbekannt. Noch nicht auf dem Schirm haben viele, dass der Paech-Preis im nächsten Jahr erstmals um einen Förderpreis erweitert werden wird. Möglich gemacht hat das eine großzügige Spende zum 50-jährigen Jubiläum der Stiftung. Ausgezeichnet mit dem Förderpreis werden junge Frauen und Männer, die kreative Ideen und Konzepte für die Backbranche entwickelt haben. Dotiert ist der Förderpreis mit 5.000 Euro.

Wer kann sich für den Förderpreis bewerben oder vorgeschlagen werden? Einige Beispiele:

  • Junge Forscher, die gerade einen für die Backbranche wichtigen Ansatz verfolgen.
  • Junge Forscher, die eine wegweisende Neuheit entwickelt haben.
  • Junge Ehrenamtsträger, die der Branche neue Anstöße geben.
  • Junge Existenzgründer, die ein wegweisendes Konzept rund um Backwaren entwickelt haben.
  • Junge Menschen, die das Bild der Backbranche in der Öffentlichkeit verbessert haben.
  • Junge Bäcker, die in ihrem Betrieb gute Ideen für Aus- und Weiterbildung entwickelt haben.
  • Junge Menschen, die sich um die Integration von Migranten in der Backbranche verdient gemacht haben.
  • Junge Menschen, die sich um die Integration von Menschen mit Behinderung verdient gemacht haben.

Die Liste der Beispiele ist nicht vollständig. Näheres erfahren Sie in den Ausschreibungsunterlagen, die bei der Paech-Preis Stiftung angefordert werden können:

Eberhard Paech-Preis-Stiftung gGmbH
Hartmut Grahn
Pariser Str. 53, 10719 Berlin
info@eberhard-paech-preis.de

Dort gibt es natürlich auch die Unterlagen für den klassischen Paech-Preis. Für beide Preise endet die Ausschreibunsgfrist am 31. März 2024.

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Die Produktionsstätte der Bäckerei Pappert in Poppenhausen. Foto: BJ / Stefan Schütter 2018

Ein Jahr und einen Tag nach Beginn der Bauarbeiten hat die Bäckerei Pappert Richtfest für ihre neue Produktionsstätte gefeiert. Bei einem Festakt mit 170 Teilnehmern würdigte Geschäftsführer Bernd Pappert die Leistungen aller Beteiligten. „Der heutige Tag markiert einen bedeutenden Fortschritt in unserem Bauprojekt. Es ist aber auch ein angemessener Rahmen, um allen Planungsbeteiligten, Bauleitern und Bauhandwerkern für ihren unermüdlichen Einsatz und die bislang erfolgreiche Bauzeit herzlich zu danken“, sagte er. Martin Weber, Mitglied der Geschäftsleitung, ergänzte: „Es hat sich bezahlt gemacht, dass wir – wie bei unseren Backwaren – auch bei der Auswahl der Baufirmen größtenteils auf Regionalität gesetzt haben. Hier läuft alles Hand in Hand, und die Kommunikationswege sind kurz. Wir sind gut im Zeitplan.“

Pappert gibt den alten Standort in Poppenhausen (Hessen) auf und verlegt Produktion und Verwaltung ins rund zehn Kilometer entfernte Eichenzell-Rönshausen. Auf einem Grundstück von 26. 300 Quadratmetern entsteht eine neue Immobilie, die auf drei Stockwerken mit 16. 800 Quadratmetern Fläche ein Café mit Blick in die Backstube und einen Fitnessraum für Mitarbeiter enthalten soll. Außerdem ist der Bau einer Bio-Reforming-Anlage und von Photovoltaik-Anlagen geplant. 80 Prozent der Maschinen sollen neu angeschafft werden. Ursprünglich sollten 20.800 Quadratmeter Fläche entstehen, doch wegen Kostensteigerungen von 40 Prozent hat man die Pläne abgespeckt. Den Betrieb aufnehmen soll die neue Pappert-Zentrale Ende 2024.

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Monique Nass (li.) und Lara Semmling (re.) (Team Metzger) beim Homann Snack Star Finale 2023. Foto: BJ / Dirk Waclawek 2023

Mal gewinnt man, mal verliert man. Hatte im Jahr 2022 noch das Team der Bäcker das große Homann Snack Star Branchen Battle für sich entschieden, setzte sich 2023 beim Finale in Bad Essen das Team der Fleischer durch. Lara Semmling und Monique Nass (Berufskolleg Düsseldorf) hatten allerdings auch einen äußerst interessanten Snack entwickelt, der das Zeug zum Renner in der Gastrotheke hat. Da half es auch nicht, dass Bäckerfinalistin Angie Schmidt (Elisabeth Lüders Berufskolleg, Hamm, Ausbildungsbetrieb: Bäckerei Niehaves) ihren Snack sogar schon ins Sortiment der eigenen Filiale gebracht hatte.

Sie haben Lust, ein Team aus Ihrer Bäckerei mit einer eigenen Kreation beim Snack Star 2024 ins Finale zu schicken? Gute Idee – nicht zuletzt, weil es wertvolle Preise zu gewinnen gibt. Vor den Erfolg haben die Götter allerdings auch hier den Schweiß gesetzt. Das Snackkonzept muss sich inklusive Kalkulation und Marketingidee vor einer erfahrenen Branchenjury und in einem Online-Voting durchsetzen. Tipp: Homann Food Service unterstützt alle angemeldeten Teilnehmer mit einem umfangreichen Warenkorb und Profi-Schulungsunterlagen. Die Teilnahme ist also auch eine ideale Weiterbildung in Sachen Snackentwicklung und Vermarktung. Für die Snackentwicklung bietet sich dann ein gemeinsamer Workshop im Betrieb an. Weitere Infos auf der Website des Snack Star.

– Advertorial –

Die Bäckerbranche gehört zu den Branchen, in denen Hygiene eine besonders wichtige Rolle spielt. Kunden erwarten nicht nur leckere Backwaren, sondern auch saubere und hygienische Produktionsbedingungen. Deshalb ist es für Bäckereien wichtig, bei der Anschaffung von Backtechnik auf Hygienic Design zu achten. Hygienic Design ist ein Konzept, das bei der Planung und Fertigung von Anlagen und Maschinen angewendet wird, um die Reinigungsfähigkeit und Hygiene zu verbessern.

Die Vorteile von Hygienic Design in der Bäckerei

Hygienic Design hilft dem Anwender, Kosten und Zeit zu sparen. Mehrere Inspektionen in deutschen Bäckereien haben massive Hygienemängel aufgezeigt. Wer seinem Image oder sogar seiner Existenz nicht schaden will, muss sich streng an die Hygienestandards halten. Ein weiteres Thema sind die steigenden Kosten für Löhne, Energie und Qualitätssicherung. Sie machen die tägliche Reinigung von Anlagen und Maschinen in der Lebensmittelindustrie zu einem erheblichen Kostenfaktor. Hygienic Design spart diese Ressourcenkosten ein. Je weniger Verschmutzungen sich an Maschinen und Anlagen ansetzen, desto kürzer die Reinigungs- und Stillstandszeiten, desto günstiger also die Gesamtbetriebskosten. Mit Anlagen, die leicht, schnell und effektiv zu reinigen sind, kann der Verbrauch von Energie und Reinigungsmitteln gesenkt und gleichzeitig die Umwelt geschont werden.

Innovationen aus Edelstahl in Hygienic Design für die Bäckerei

Edelstahl ist korrosionsbeständig, langlebig und leicht zu reinigen. Deshalb werden viele Anlagen und Maschinen in der Bäckerei aus Edelstahl gefertigt. Die MFI GmbH hat sich auf hygienegerechte Intralogistik-Lösungen für die Bäckerei spezialisiert. Neben der Edelstahl-Fördertechnik hat das Unternehmen auch viele innovative und maßgeschneiderte Lösungen und Maschinen für seine Kunden entwickelt. Ein Beispiel dafür ist der HERO Universalstapler oder das TARO innovatives Lagersystem für Leehrbehälter. Beide Produkte sind in Edelstahl und Hygienic Design gefertigt und tragen dazu bei, die Effizienz und Produktivität in der Produktion zu steigern. Mehr über MFI erfahren Sie HIER.

Foto: Steven Iodice / Pixabay 2012

Ganz offensichtlich stellen sich die Stadtwerke München mit dem Brandschutz – genauer: mit verschärften Brandschutzbestimmungen – selbst ein Bein. Münchner Zeitungen berichten, dass die Stadtwerke an dem U-Bahnhof Thalkirchen, in dem die Bäckerei Zöttl (36 Fachgeschäfte) 20 Jahre lang eine Verkaufsstelle unterhalten hat, neue Brandmeldeanlagen anbringen ließen, die, so der Vorwurf, beim kleinsten Anlass losgehen. Die Folge: Sobald ein bisschen Dampf aus dem Ladenbackofen entweicht oder ein Fett auf eine Herdplatte tropft, gibt es Alarm und der Laden muss geräumt werden. Und wenn dann auch noch die Feuerwehr anrückt, soll die Bäckerei die Kosten für den Einsatz übernehmen. Das will sie nicht länger hinnehmen. Der Laden ist schon geschlossen und jeder Hinweis auf Zöttl getilgt, und er soll auch nicht wiedereröffnet werden. „Bei den Stadtwerken steht der Brandschutz mittlerweile über allem“, teilte die Bäckerei der Münchner Abendzeitung mit. „Der Ofen ist aus, wir haben fristlos gekündigt und werden dort sicher nicht mehr aufsperren.“

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Foto: RDNE Stock project / Pexels 2021

Die Demeter-Bäckerei Schmid aus Bräunlingen (6 Fachgeschäfte) zieht demnächst um. Sie hat sich angesichts einer anhaltend großen Nachfrage entschieden, die alte Produktionsstätte aufzugeben und ins 15 Kilometer entfernte Löffingen zu verlegen. Nach Angaben des Südkuriers ist der Spatenstich am 29. August erfolgt. Relevante Faktoren für die Standortentscheidung seien die Nähe zur B 31, die Nähe zu den Filialen und die schnelle Umsetzbarkeit des Umzugsplans gewesen. Da sich die Tochter zum Einstieg ins Unternehmen entschlossen habe, sei die Fortführung des Familienbetriebs sichergestellt. Würde man die Produktionsfläche nicht vergrößern, müsste man das Sortiment reduzieren, ist man überzeugt. „Der Neubau ist so konzipiert, dass der Weg von den Zutaten über die handwerklich erstellten Endprodukten bis hin zum Verkauf einen Kreislauf unter besten Bedingungen bildet“, sagte Tochter Sarah Schmid dem Südkurier. Der neue Hauptsitz soll Produktion, Lagerfläche, Sozialräume, Café und Konditorei sowie eine Dachterrasse beinhalten. Über die Eröffnung eines Restaurants denke man nach. Die Öfen sollen CO2-neutral laufen, über Energierückgewinnung und Abgasreinigung verfügen. Selbstverständlich soll es auch eine PV-Anlage auf dem Dach geben und einen Stromspeicher, um die Lieferwagen mit der nötigen Elektrizität zu versorgen.

Bei der Sichtung der Bewerbungen für den Marktkieker sind uns in diesem Jahr einige Dinge aufgefallen. So hatten die Kandidaten ihre Fluktuationsquote im Blick und konnten die Entwicklung über mehrere Jahre beschreiben. Gleiches galt für die Logistikkosten, die früher oft nicht sauber getrennt wurden. Die Betriebe reagieren damit auf ein Spektrum von Herausforderungen in diesem Bereich – von der Fahrersuche bis hin zu den steigenden Kosten. Nun wird selbst ein mittelprächtiger Prophet vorhersagen können, dass an dieser Front nicht mit Entlastung zu rechnen ist.

Ein Branchenexperte hat uns vor kurzem darauf hingewiesen, dass manche Bäcker inzwischen Logistikkosten von acht Prozent erreichen. Die Grenze, ab der man sich Fiilalumsatz mit einer überproportionalen Steigerung der Logistikkosten erkauft, scheint also näher an die Backstuben herangerückt zu sein. Oder anders gesagt: Den Luxus, nicht in die Touren passende Geschäfte zu betreiben, kann man sich heute immer weniger leisten. Von den Schwierigkeiten beim Presonalmanagement dieser Standorte ganz zu schweigen. Dagegen hat der Kollege mit dem kompakteren Vertriebsgebiet auch noch einige Steuerungsoptionen mehr – vom Ladenbacken bis zur Snackproduktion. Der langen Rede kurzer Sinn: Es ist gut, dass die Bäcker die Logistikkosten und auch die Folgekosten stärker in den Fokus nehmen.

Dirk Waclawek
Chefredakteur

Foto: DBZM / Lukas Orfert 2023

Die körperliche Belastung ist in Backstuben ein großes Thema. Ganz vorne mit dabei ist der Posten am Ofen. Da kann sich eine Investition in Arbeitserleichterung durchaus lohnen. Um den Mitarbeitern diese Arbeit deutlich zu erleichtern, ist eine Umstellung auf eine andere Art Backofen nicht zwangsläufig notwendig. Die Beschickung lässt sich in unterschiedlichen Abstufungen erleichtern, das hängt natürlich mit den Gegebenheiten in der Backstube und dem eigenen Geldbeutel zusammen.

Lesen Sie den vollständigen Artikel aus dem DBZ Magazin und erfahren Sie mehr über Möglichkeiten, den Ofen leicht zu beschicken. Sie erhalten ihn in unserem Online-Archiv – für Digital-Abonnenten des DBZ Magazins kostenfrei.

Aufgrund hoher terminlicher Auslastung zieht die VDB ihre Jahrestagung 2024 vor. Statt ursprünglich im September, ist der neue Termin nun der 29. Juni bis 1. Juli 2024. Gastgeber ist weiterhin die LG Sachsen, weshalb der Kongress in Dresden stattfindet. Tagungsort ist das Maritim Hotel Dresden, Devrientstraße 10–12, 01067 Dresden. Weitere Infos zum Programm der Tagung folgen.


Jahresausklang im Mühlencafé
Termin: 6. Dezember 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Workshop: Glücksgefühle durch Brotgenuss
Termin: 15. Januar 2024
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

53. Wissenschaftliche Informationstagung der Berlin-Brandenburgischen Gesellschaft für Getreideforschung
Termin: 18.–19. Januar 2024
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

VDB Brotprüfung in Merklingen
Termin: 1. Februar 2024
Veranstalter: VDB Deutschland

Save the date: Studienreise Südtirol 2024
Termin: 26.–28. April 2024
Veranstalter: LG Bayern

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Presserechtlich verantwortlich für den Bäckerwelt-Newsletter ist die

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49074 Osnabrück
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Telefax: +49 (0)541 58 05 44-99
E-Mail: waclawek@baeckerwelt.de

Geschäftsführung: Monika Kordhanke, Henning Tau
Register: Amtsgericht Osnabrück HRB 201221
USt. ID: DE 256 842 267

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Newsletter 47/2023

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Inhalt

Allgemeine Nachrichten

  1. Schwarz Produktion will Artiback übernehmen
  2. MDR: Ermittlungen wegen Bankrottverdachts gegen Handwerksbäcker in Oelsnitz
  3. Insolvente Bäckerei Zorn geht an Bäckerei Theurer
  4. Görtz (Ludwigshafen) plant Neueröffnungen in Karlsruhe und Umgebung
  5. Kleine Aufregung um großen Macchiato
  6. Wenn Hubschrauber über dem Café kreisen
  7. Kommentar: Mehrwertsteuer – Zeit für das „Geschirrgeld“?

Neues aus der Redaktion


  1. Zum ersten Mal hybrid – die Bedienungsanleitung für das neue Back Journal (Video)
  2. Artisan Seminar – Mehr Geschmack mit langer Teigführung (November 2023) (Video)


Aktuelles von der VDB


  1. Termine der VDB



Foto: Krzysztof Przybylak / Pixabay 2021

Wenn die Kartellbehörden zustimmen, übernimmt die Schwarz Produktion (Produktionsgesellschaft der Schwarz Gruppe (Lidl, Kaufland)) die in Halle (Saale) ansässige Großbäckerei Artiback GmbH (150 Mitarbeiter) zum 1. Quartal 2024. Das teilte das Unternehmen mit. Über den Kaufpreis vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Artiback produziert seit 2018 unter anderem für den Lebensmitteleinzelhandel. „Der Standort in Halle ist hochmodern und setzt auf die Verbindung von traditionellem Backhandwerk mit neuen Produktionsmethoden“, sagte Jörg Aldenkott, Vorstandsvorsitzender der Schwarz Produktion. „Wir machen diese Qualität und diese Vielfalt für alle verfügbar.“ Für die Schwarz Produktion wird der Standort in der Saalestadt das mittlerweile sechste Unternehmen in Sachsen-Anhalt. Neben dem Verwaltungssitz in Weißenfels zählen dazu die Getränkeproduktionen der MEG Leißling und Jessen sowie das Kunststoffwerk der MEG Roßbach. Wenn Artiback übernommen werden kann, werden die Unternehmen der Schwarz Produktion in Sachsen-Anhalt ungefähr 1.400 Mitarbeiter beschäftigen. Die Bäckerei soll mithelfen, die große Nachfrage der Kunden der Handelsunternehmen der Schwarz Gruppe zu decken. „Artiback ist eine hervorragende Ergänzung zu unserer bereits bestehenden Backwarenproduktion, die wir sehr erfolgreich in den vergangenen zehn Jahren aufgebaut haben“, ergänzte Aldenkott.


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Symbolbild. Foto: Michael Schüller / Pixabay 2017

Wie der MDR berichtet, soll die Staatsanwaltschaft Chemnitz Ermittlungen wegen Bankrottverdachts gegen die Bäckerei Börner in Oelsnitz aufgenommen haben. Eine Stellungnahme des Firmeninhabers zu den Vorwürfen gebe es bisher nicht, so der Sender weiter.

Nachdem im September in der Produktion Schädlingsbefall festgestellt worden sei, seien die Backstube und die elf Fachgeschäfte seit dem 28. September geschlossen. „Wir haben einen Anruf bekommen, dass ab dem nächsten Tag erst einmal geschlossen ist wegen Schabenbefall“, zitiert der MDR eine Mitarbeiterin. „Dann waren wir beim Chef und haben mit ihm geredet. Wir waren in der Bäckerei und haben dort geputzt.“ Obwohl die Behörde noch keine endgültige Entscheidung getroffen habe, sei die Arbeit eingestellt worden. Der Inhaber ist den Angaben zufolge nicht erreichbar, die Gehälter seien nicht ausgezahlt worden. Nach dem MDR-Bericht stünden die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft „noch am Anfang“.

– Advertorial –

Das Warten hat bald ein Ende – die festliche Weihnachtszeit steht vor der Türe! Doch was wären die Feiertage ohne unsere geliebten Köstlichkeiten? Ob Martinshörnchen, Christstollen oder Plätzchen – ohne diese Leckereien wäre die Festzeit definitiv nur halb so schön.

Die Theken in Bäckereien und im Einzelhandel sind bereits befüllt mit den weihnachtlichen Gaumenfreuden. Frische und Verfügbarkeit in den Filialen sind besonders in dieser Zeit von entscheidender Bedeutung, um die Erwartungen der Kunden zu erfüllen. Stellt sich nur die Frage, wie die Saison- und Angebotsartikel in Ihren Bäckereifilialen optimal geplant werden können, um Ausverkäufe und Retouren zu minimieren.

Mit unserer Lösung steuern Sie die Warenverfügbarkeit in den Filialen und schöpfen so das volle Umsatzpotenzial aus. Die Planungslösung von Delicious Data ermöglicht es Ihnen, Ihr gesamtes Produktsortiment strategisch zu optimieren und damit den Erfolg Ihrer Bäckereifilialen zu steigern.

Nutzen Sie diese Gelegenheit, Ihre Umsatzstrategien zu optimieren und melden Sie sich noch heute bei uns! Gemeinsam können wir sicherstellen, dass Ihre Kunden Ihre Filialen mit einem Lächeln im Gesicht verlassen, während Sie gleichzeitig Ihre Gewinne steigern.

Foto: geralt / Pixabay 2017

Wie angesichts schlechter Zahlen befürchtet, stellt die Bäckerei Zorn (Mannheim) Ende November das Backen ein. Zehn der 13 Fachgeschäfte gehen einem Bericht des SWR zufolge am 1. Dezember an die Ludwigshafener Bäckerei Theurer, die ihr Netz damit auf 40 Fachgeschäfte ausweitet. Theurer übernimmt auch rund 80 Mitarbeiter. Über die Fortführung oder Tilgung des Namens Zorn sei noch nicht entschieden.

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Foto: Görtz 2023

Einem Bericht des Online-Portals Karlsruhe Insider zufolge will die Bäckerei Görtz aus Ludwigshafen nächstes Jahr 20 Fachgeschäfte im Raum Karlsruhe eröffnen, darunter zehn auf dem Stadtgebiet selbst. Damit würde man das Einzugsgebiet von 50 auf 70 Kilometer ausweiten. Der Marktkieker-Preisträger 2005 hat soeben sein 60. Firmenjubiläum gefeiert. Die Bäckerei hat über 200 Fachgeschäfte in 70 Städten und Gemeinden und beschäftigt insgesamt rund 1.800 Mitarbeiter.

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Foto: Michael Günther / Pixabay 2021

Eine (kleine) Welle ist kürzlich durch die Sozialen Medien geschwappt, als sich ein Kunde über die Größe der Becher bei der Bäckerei Ihle beschwerte. Er publizierte ein Video, in dem er Latte Macchiato aus einem „großen“ Becher in einen kleineren umfüllt – und siehe da: Er passte. „Das nennen die groß“, ätzte er. Ist das Betrug, Abzocke, Beschiss, wie andere Nutzer gleich vermuteten? Ihle wehrt sich gegenüber der Zeitung tz aus München, die über den Vorgang berichtet hat, gegen diesen Vorwurf. „Latte Macchiato bieten wir nur in einer Größe an. Sowohl im Café als auch to go. Hier ist das Glas mit circa 330 ml unser Maß. Dies liegt zwischen der normalen Tasse mit 250 ml und der großen mit 400 ml. Es gibt auch nur einen Preis in der Auslobung“, sagte ein Ihle-Sprecher. Im To-go-Geschäft verwende man nur zwei Größen, weshalb der Macchiato in beide Becher passen würde. Der Sprecher wollte allerdings auch nicht ausschließen, dass in dem skandalisierten Fall ein technischer oder Anwenderfehler vorgelegen habe.

Symbolbild. Foto: Frank Becker / Pixabay 2022

Die Bäckerei Junge muss sich erneut Gedanken um ihr Café am Uniklinikum Rostock Gedanken machen. Eigentlich hat man alles richtig gemacht. Aber dummerweise ist auf dem Dach des Gebäudes, in dem das Fachgeschäft eingemietet ist, im September der neue Hubschrauberlandeplatz eröffnet worden. Er ist hochmodern, hat eine Fußbodenheizung für den Ganzjahresbetrieb und ermöglicht es durch seine Lage, Patienten so schnell wie nie zuvor in den OP zu bringen. Leider sind die Luftverwirbelungen einem Bericht der Ostsee-Zeitung zufolge so stark, dass bei einem An- oder einem Abflug Stühle umgeweht werden, Becher durch die Luft fliegen und Staub bis in die letzte Apfelspalte auf dem Kuchen gedrückt wird. Bei Junge war man sich des Problems schon früh bewusst. Die Ostsee-Zeitung zitiert Junge-Sprecher Gerd Hofrichter: „Wir haben auch schon bei der Planung damit gerechnet.“ Es handele sich bei Hubschrauberflügen um „kurze unangenehme Situationen für unsere Gäste“, die man hinnehmen müsse. „Bisher haben alle Gäste dafür auch Verständnis gezeigt.“ Die Bewertung der Sicherheitslage der Cafégäste bei einem Hubschrauberflug 16 Meter über ihren Köpfen fällt sowohl seitens des Krankenhauses als auch des Mieters, der Bäckerei, gleich aus: Es besteht keine Gefahr. Trotzdem werden nun allerseits Überlegungen angestellt, ob etwas geändert werden muss. Fest steht, dass im Zweifel das Café zu weichen hat, nicht der Landeplatz.

Die Dehoga, aber auch die Interessenvertretungen von Konditoren und Bäckern, sind mit ihrer „7 Prozent muss bleiben“-Kampagne gescheitert. Die Bundesregierung setzt die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie wieder auf 19 Prozent. Gehen wir davon aus, dass das Bäckerhandwerk knapp 15 Prozent seines Umsatzes mit Im-Haus-Gastronomie macht, wird die Branche um eine Neukalkulation nicht herumkommen.

Lesen Sie den vollständigen Kommentar von Chefredakteur Dirk Waclawek auf der Bäckerwelt!

Die Back Journal-Abonnenten finden heute oder morgen die druckfrische Ausgabe ihres Lieblingsmagazins im Postkasten. Und das hat zum ersten Mal nicht nur parallel eine digitale, sondern auch noch eine Hybrid-Ausgabe. Wir haben uns zum Beispiel auf der iba neue Maschinen und Anlagen vorführen lassen – und Sie können uns dabei gern über die Schulter schauen: Insgesamt 35 Videos haben wir für diese Ausgabe gedreht. Die Möglichkeiten der neuen Ausgabe zeigen wir Ihnen in dieser Bedienungsanleitung. Und keine Angst: Es ist nicht kompliziert.

Ach ja: Die schöne neue Back Journal-Welt bietet natürlich nicht nur Redaktion und Lesern ungeahnte Möglichkeiten. Unsere Anzeigenleiterin Sonja Shirley hat auch an die Anzeigenkunden gedacht. Sie informiert über die neuen Werbeformen unter Telefon: +49 (0)234 9 01 99-76 oder E-Mail: shirley@baeckerwelt.de


Online-Veranstaltung zum Thema „Vermeidung von Lebensmittelverschwendung“
Termin: 24. November 2023
Veranstalter: LG Rhein-Main

Weihnachtstreffen zum Jahresausklang
Termin: 5. Dezember 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

Jahresausklang im Mühlencafé
Termin: 6. Dezember 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Weihnachtsbowling mit Freunden und Förderern XXL-Bowling Duisburg
Termin: 12. Dezember 2023
Veranstalter: LG Rheinland

Workshop: Glücksgefühle durch Brotgenuss
Termin: 15. Januar 2024
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

53. Wissenschaftliche Informationstagung der Berlin-Brandenburgischen Gesellschaft für Getreideforschung
Termin: 18.–19. Januar 2024
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

VDB Brotprüfung in Merklingen
Termin: 1. Februar 2024
Veranstalter: VDB Deutschland

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Newsletter 45/2023

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Inhalt

Allgemeine Nachrichten

  1. Roland Ermer zum Präsidenten des Bäckerhandwerks gewählt – erstes Video-Interview
  2. Alles Gute, Michael Wippler
  3. ZV kritisiert Geissler-Studie zu „Qualität im Bäckerhandwerk“
  4. Linken-Chef fordert Preisdeckelung für Brot
  5. Miwe und Baeltec machen gemeinsame Sache
  6. Brötchentüten mit Signalwirkung
  7. Kommentar: Huch, das ist aber kompliziert

Neues aus der Redaktion


  1. Grüße aus Bangkok


Aktuelles von der VDB


  1. Termine der VDB




Die Delegierten des Zentralverbandstages in Stuttgart wählten Roland Ermer mit 60 der insgesamt 66 abgegebenen Stimmen bei einer Enthaltung zum neuen Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks. Damit löst der 59-jährige Sachse Michael Wippler ab, der sich nach acht Jahren im Amt nicht mehr zur Wiederwahl stellte. Vizepräsident Jürgen Hinkelmann (Dortmund) wurde mit 63 Ja- bei drei Gegenstimmen im Amt bestätigt. Einstimmig fiel die Wahl von Matthias Grenzer (Rostock) zum neuen Vizepräsidenten aus, der den langjährigen Amtsinhaber Wolfgang Schäfer (Rodgau) ablöst.

Ebenfalls nicht mehr zur Wahl stellte sich Präsidiumsmitglied Maren Andresen (Neumünster). Sie wird zukünftig ersetzt durch Andreas Schmitt (Neu-Isenburg), der mit 65 Ja- bei einer Neinstimme neu ins Präsidium gewählt wurde. Heinrich Traublinger (München) wurde mit 63 Ja- bei drei Gegenstimmen bestätigt. Im Anschluss an die Wahlen wurde Michael Wippler einstimmig zum Ehrenpräsidenten des Zentralverbandes gewählt, die ausscheidenden Maren Andresen und Wolfgang Schäfer zu Ehrenmitgliedern. Bereits während einer Vorstandssitzung des Zentralverbandes am Vortag war Dr. Friedemann Berg, bis dato stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Verbandes, zum Hauptgeschäftsführer bestellt worden.

Sehen Sie sich das erste Videointerview mit dem neuen Präsidenten auf der Bäckerwelt an!


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Michael Wippler. Foto: BW / Dirk Waclawek 2023

In einer bewegenden Gala hat das deutsche Bäckerhandwerk am 6. November seinen Präsidenten Michael Wippler verabschiedet. Wippler ist jetzt Ehrenmitglied von mindestens zehn nationalen und internationalen Verbänden und wusste wahrscheinlich vor den vielen Lobreden selbst nicht, wie viele Drachen er eigenhändig für das deutsche Bäckerhandwerk erschlagen hat. Spaß beiseite: Die Ära Wippler wird als eine Zeit in Erinnerung bleiben, in der auf Seiten der Verbände wie der Bäko-Genossenschaften wichtige Reformen gelangen. Nebenbei schaffte der Dresdner auch noch das Kunststück, dass sich kleine wie große Bäcker von ihm vertreten fühlten und sich am Ende alle Beteiligten als Sieger fühlen konnten.

– Advertorial –

Sauerteig – ein echtes Multitalent


Der Einsatz von Sauerteig, egal ob als Starter oder in flüssiger, pastöser oder getrockneter Form, bringt eine Vielzahl an Vorteilen mit sich: hohe, gleichbleibende Qualität der Brote und Backwaren, tolle Textur, herrliches Aroma und einzigartiger Geschmack. Sauerteig hat aber noch viel mehr zu bieten. Er punktet auch mit seinem Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit sowie zu einer bewussten Ernährung und mit seinem Facettenreichtum für mehr Vielfalt.

Sauerteig für mehr Nachhaltigkeit

Die natürliche Säure im Sauerteig schützt die Backwaren vor Schimmel und verlängert deren Haltbarkeit – Sauerteig wirkt somit auch Lebensmittelverschwendung entgegen. Zudem werden die Sauerteige von BÖCKER aus pflanzlichen Rohstoffen hergestellt, sind daher vegan und perfekt für vegane Brote, Brötchen und Backwaren.

Sauerteig für eine bewusste Ernährung

Sauerteig-Produkte leisten einen wichtigen Beitrag zu einer bewussten Ernährung, da beispielsweise das Darm-Mikrobiom von natürlichen Mikroorganismen profitiert. Außerdem kann fermentiertes Mehl häufig besser verdaut werden. Um den ernährungsphysiologischen Effekt positiv zu verstärken, sind die Sauerteig-Pasten von BÖCKER ideal: Angereichert mit veredelten Sprossen, Saaten und Körnern sorgen sie für einen besonderen Vital-Moment.

Sauerteig für mehr Vielfalt

Mit rund 160 Sauerteig-Produkten bietet BÖCKER, der Sauerteig-Spezialist aus Minden, eine einzigartige Vielfalt aus Startern sowie trockenen, pastösen, flüssigen und glutenfreien Sauerteigen an – auch in Bio-Qualität. Sie sind vielfältig einsetzbar und sorgen so für mehr Backwaren-Vielfalt. Mit über 15 verschiedenen Rohstoffen, 10 verschiedenen Bio-Rohstoffen und mehr als 10 glutenfreien Produkten können dank der großen Rohstoff- und Produktauswahl individuelle Lösungen angeboten oder gemeinsam erarbeitet werden.


Foto: Mohamed Hassan / Pixabay 2018

Die vom Meinungsforschungsinstitut Forsa im April 2023 veröffentlichte Studie „Qualität im Bäckerhandwerk“ ist vom Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks kritisiert worden. Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Dr. Friedemann Berg wies gegenüber der Deutschen Handwerkszeitung darauf hin, dass die zutage geförderten Ergebnisse „nicht für eine Skandalisierung geeignet“ seien. Die Studie war vom Autor, Brot-Blogger und Inhaber einer Bäckerei in Hamburg, Lutz Geissler, in Auftrag gegeben worden. Befragt wurden 500 Inhaber von Bäckereibetrieben bzw. Produktionsleiter oder andere führende Backstubenmitarbeiter.

Nach Bergs Eindruck sind für die Studie vor allem Kleinbetriebe befragt worden, weshalb die Repräsentativität in Zweifel gezogen werden könne. Auch hält er manche der Ergebnisse – zum Beispiel zur Verwendung von Vormischungen oder Hilfsstoffen – zumindest für erläuterungsbedürftig. „Aufgrund von Fragestellungen in der Studie wird suggeriert, dass Handwerksbäcker etwas (qualitativ) Nachteiliges oder gar Verbotenes tun würden, was mitnichten der Fall ist. So ist die Verwendung von Backmischungen, Hefe, Enzymen und Zusatzstoffen etc. im Bäckerhandwerk nicht zu beanstanden. Auch der Zukauf von Fertigbackwaren ist nicht zu beanstanden“, zitiert ihn das Handwerksblatt.

In seinem letzten Newsletter greift Geissler diese und andere Kritik auf und erläutert, dass man sich bewusst auf kleine und mittlere Betriebe konzentriert habe, nicht auf Großbäcker. Unter Verweis auf eine E-Mail eines nicht genannten Absenders, in der der Einsatz von Vorprodukten und Hilfsstoffen gerechtfertigt wird, schreibt er, dass „sich mein Eindruck verstärkt [hat], dass sich das etablierte Bäckerhandwerk Stück für Stück selbst abschafft. Wenn das Bäckerhandwerk die gleichen ‚Inhaltsstoffe‘ einsetzt und ähnlich (Zitat) ‚sauber‘ arbeitet wie die Industriebäckereien, welche Daseinsberechtigung hat es dann noch?“

Sie können sich die Studie als PDF von der Website von Lutz Geissler herunterladen. Eine Diskussion der Ergebnisse finden Sie in der November-Ausgabe des Back Journal.

– Advertorial –

Entdecken Sie die Zukunft der Bestellautomatisierung!


Nach fünf aufregenden Tagen voller interessanter Gespräche, inspirierender neuer Kontakte und geselligem Beisammensein auf der führenden Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks können wir mit Stolz sagen: Die iba 2023 war ein voller Erfolg! Klar ist, dass effiziente Bestellprozesse auch über die iba hinaus von großer Bedeutung sind.

Die iba war zu kurz und wir haben uns auf der Messe nicht sprechen können?

Kontaktieren Sie uns jetzt, um das Gespräch nachzuholen!

Die Herausforderungen bei der Bestellplanung in Bäckereien sind oft komplex, besonders wenn Sie mit zahlreichen Filialen und vielfältigen Anforderungen jonglieren müssen. Traditionelle Methoden stoßen hier schnell an ihre Grenzen, und das ist genau der Punkt, an dem Delicious Data ins Spiel kommt.

Unsere neue Lösung nutzt Künstliche Intelligenz, um präzise Bestellvorschläge für sämtliche Artikel zu generieren, basierend auf Bedarfsprognosen und Verkaufspotenzial.

Was macht diese Lösung so bemerkenswert?

Unsere KI-Technologie stellt sicher, dass Sie sich auf präzise Bestellempfehlungen verlassen können, die auf umfangreichen Datenanalysen und Prognosen basieren. Damit wird Ihre Bestellprozessoptimierung zur Realität. Zudem bieten wir eine nahtlose Integration in Ihre bestehenden Systeme. Dadurch reduziert sich der Implementierungsaufwand erheblich, was Ihre Fachverkäufer:innen spürbar entlastet.

Mit unserer Lösung haben Sie Warendruck und Zielretouren zentral im Griff. Dies vereinfacht die Verwaltung und Steuerung Ihrer Bestellprozesse, wodurch Sie Zeit und Ressourcen einsparen können.

Unsere Bestellempfehlungen sind nicht auf bestimmte Artikel beschränkt, sondern funktionieren für sämtliche Verkaufsartikel. Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, um sicherzustellen, dass alle Ihre Artikel optimal verwaltet werden.

Sie haben uns auf der iba verpasst?

Kontaktieren Sie uns jetzt für ein unverbindliches Gespräch mit unseren Experten!


Der Co-Vorsitzende der Partei Die Linke, Martin Schirdewan. Foto: martin-schirdewan.de / Chudowski 2023

Der Co-Vorsitzende der Partei Die Linke Martin Schirdewan hat sich für eine Deckelung der Brotpreise ausgesprochen. Der Süddeutschen Zeitung sagte er, „dass in Deutschland kein Brot teurer sein darf als zwei Euro“. Es scheint sich nicht um eine unbedachte Äußerung zu handeln, sondern Teil einer langfristigen Strategie zur Preissteuerung. Schon Ende September zitierte ihn die Bild-Zeitung folgendermaßen: „Erstens: Kostenexplosion in den Griff kriegen: Mietendeckel, Lebensmitteldeckel – kein Brot teurer als zwei Euro, Energiepreisdeckel. Für Steuergerechtigkeit kämpfen – mehr Robin Hood wagen …“ Apropos Robin Hood: Zum Glück hat Schirdewan nichts über die Brotgewichte verlauten lassen.

– Advertorial –

TARO – die smarte Korblager-Logistik für Bäckereibetriebe


Als Bäckereibetrieb steht man immer vor der Herausforderung, die Lagerung von Kisten, Körben, Dielen oder Tablaren effektiv zu gestalten. MFI hat mit dem flexiblen „TARO“ Leerbehälter-Lagersystem eine revolutionäre Lösung entwickelt, die speziell auf die Bedürfnisse von Bäckereibetrieben zugeschnitten ist.

Das Konzept basiert auf einzelnen Kanälen, in denen Doppelstapel mit einer Stapelhöhe bis zu 3 Metern oder alternativ 26 flachen Körben, bzw. 40 Dielen, gelagert werden können. Der Transport der Stapel erfolgt über schienenfahrende Shuttles, die sich in zwei Richtungen horizontal bewegen.

Das TARO-System ermöglicht eine hohe Lagerdichte auf kleiner Fläche und bietet damit eine kosteneffiziente Lagerlösung für Bäckereien. Es passt sich ideal an jede Lager-Architektur an und kann problemlos auch bei geringen Raumhöhen, verschachtelten Flächen und begrenztem Platzangebot eingesetzt werden.

Dieses Korblagersystem ist auch eine effektive Möglichkeit, die Arbeitsabläufe in Ihrem Unternehmen zu optimieren. Durch die automatisierte Lagerung und den Transport der Leerbehälter wird nicht nur Zeit, sondern auch Personalaufwand eingespart. Die Mitarbeiter können sich auf wichtigere Aufgaben konzentrieren und die Lagerung erfolgt automatisch und präzise.

Besonders hervorzuheben ist das hygienische Design von TARO. Das System ist komplett in Edelstahl ausgeführt und bietet optimale Reinigungsmöglichkeiten. Ein weiterer Vorteil ist seine Modularität und Flexibilität. Das Lagersystem lässt sich schnell und optimal an wechselnde Anforderungen des Marktes anpassen.

Mit dem TARO Leerbehälter-Lagersystem von MFI haben Sie die Möglichkeit, Ihre Lagerprozesse zu optimieren und gleichzeitig Platz, Personalaufwand und Kosten zu sparen. Nutzen Sie die Vorteile dieses innovativen Konzepts und setzen Sie auf eine effektive Lagerlösung für Ihr Unternehmen. Mehr Informationen über TARO finden Sie unter www.mfi-innovations.com.


Ein Miwe roll-in e+ auf der iba 2023 in München. Foto: BW / Stefan Schütter 2023

Der Arnsteiner Bäckereitechnik-Hersteller Miwe geht eine strategische Partnerschaft mit Baeltec ein. Ziel der Kooperation sei es, den technologischen Fortschritt voranzutreiben und schnellere Dienstleistungen zu bieten. Die beiden Unternehmen mit Schwerpunkt auf Bäckereitechnologie teilen schon seit längerer Zeit eine gemeinsame Historie, weshalb eine „Partnerschaft eine logische Fortsetzung der bisherigen Zusammenarbeit“ ist, heißt es in der Presseaussendung. Miwe will fortan seinen Service sowohl auf dem nationalen als auch internationalen Markt stärken.

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Foto: pixabay.com / matthiasboeckel 2023

Das Potential, das in der Reichweite von Brötchentüten steckt, machte sich die Stadt Köln zunutze. Seit dem 30. Oktober erhalten die Kölner ihre Backwaren in Brötchentüten mit dem Hinweis „Vorsicht – Falsche Handwerker an der Tür“. Darüber berichtete unter anderem Radio Bochum. Mit der Aktion will der Kriminalpräventive Rat der Stadt Köln die Bürger vor der weit verbreiteten Betrugsmasche schützen, dass Kriminelle sich an der Haustür als Handwerker ausgeben, um ihre Opfer zu bestehlen. Außerdem finden sich vier Verhaltenstipps auf den Tüten, zum Beispiel, dass nur Handwerker ins Haus gelassen werden, die selbst bestellt oder von der Hausverwaltung angekündigt wurden. Die 300.000 Brötchentüten wurden in 97 Bäckereifilialen und 20 Fleischerfachgeschäften Kölns ausgegeben.

– Advertorial –

Romeo und Julia – einzeln besonders, zusammen perfekt

Yin und Yang, Ernie und Bert, Romeo und Julia – so verschieden und doch haben alle eins gemeinsam: Was einzeln funktioniert, wird im Team perfektioniert! Einzigartig wie die Verbindung der zwei Liebenden gehören auch die beiden Neuprodukte ROMEO, ein Premix für Brote mit mediterranem Charakter, und das würzig-aromatische JULIA TOPPING von IREKS zusammen.

ROMEO besticht durch das Zusammenspiel eines besonderen Mehlcuvées und getrocknetem Lievito Madre, einem Weizensauerteig nach italienischer Art, Traubenkernmehl und Olivenöl. Der enthaltende Lievito Madre sorgt durch seinen langsamen und besonderen Fermentationsprozess für ein unnachahmliches Aroma. Die Gebäcke zeichnen sich zudem durch eine zartsplittrige, geschmackvolle Kruste sowie eine attraktive, braun-rötliche Krumenfarbe aus.

Backwaren mit ROMEO bilden die perfekte Grundlage für das JULIA TOPPING, das sich aus einer würzig-aromatischen Mischung verschiedener Rohstoffe wie Rosmarin, Oregano, Knoblauch und Zwiebeln zusammensetzt und Gebäcken ganzjährig eine sommerliche Note verleiht. Es eignet sich für Kleingebäcke, Brote und Snackgebäcke aller Art. Durch den Einsatz des Toppings wird die Kruste geschmacklich wie optisch aufgewertet, was die Backwaren zu einem echten Eyecatcher in der Ladentheke macht.

Natürlich können die beiden Produkte auch einzeln verwendet werden, indem z. B. mit ROMEO ganz eigene rustikale Brote kreiert oder verschiedene Gebäcke mit dem würzig-aromatischen JULIA TOPPING verfeinert werden. Die Kombination aus ROMEO und JULIA TOPPING sorgt allerdings für ein besonderes Geschmackserlebnis: Im Duett entstehen Gebäcke mit Charakter, die an Urlaub, Amore und sonnige Tage in Italien erinnern.

Vor kurzem bekamen die sächsischen Landwirte Post von ihrem Landwirtschaftsminister Wolfram Günther (Grüne). Inhalt des Schreibens, zusammengefasst nach einem Bericht des Mitteldeutschen Rundfunks: Die Ausgleichszahlungen für erbrachte Umweltleistungen könnten leider nicht mehr in diesem Jahr ausbezahlt werden. Die EU habe ihre Agrarpolitik umgestellt, und die Neuregelung sei so kompliziert, dass sein Ministerium mit der Anpassung der IT-Lösung nicht nachkomme. Die Bauern müssten also leider auf die Überweisung des ihnen zustehenden Geldes einige Monate warten.

Wir können nachvollziehen, dass sich immer mehr Satiriker Sorgen um ihren Job machen: Die real existierende Politik in diesem Land ist inzwischen besser als jede Parodie. Wir können auch nachvollziehen, dass viele Bäcker über die Anekdote nicht lachen können. Schließlich wird von ihnen selbstverständlich erwartet, dass sie EU-Vorgaben pünktlich und auf die Nachkommastelle erfüllen. Auch wenn die Geschichte die Bauern betrifft, erinnert sie aber noch an eine andere Tatsache: Vieles, was die Lebensmittelbranche in Unruhe versetzt, wird inzwischen in Brüssel entschieden. Die deutschen Behörden sind nur noch vollziehendes Organ und machen aus hundertprozentigem Unsinn vielleicht noch hundertzwanzigprozentigen Blödsinn. Wenn die deutschen Bäcker beginnen, sich darüber aufzuregen, liegt das Kind also schon unrettbar im Brunnen. Oder anders und frei nach einem bekannten Verteidigungsminister gesagt: Die Zukunft des mittelständischen deutschen Bäckerhandwerks wird in Brüssel verteidigt. Der neue Bäckerpräsident braucht keine Sorge zu haben, in den nächsten Jahren arbeitslos zu werden.

Dirk Waclawek
Chefredakteur

Redakteur und DBZ-Objektleiter Lukas Orfert ist für den Verlag unterwegs. Doch nicht wie üblich innerhalb Deutschlands. Im Gegenteil: Heute meldet er sich aus exotischer Ferne – Bangkok. Dort ist er gemeinsam mit dem Gastro-Experten Pierre Nierhaus auf einem „Walking Workshop“. Sie lernen den lokalen Markt und seine wichtigsten Trends kennen. Sie besuchen diverse Konzepte und beobachten Trends, die es hierzulande nicht gibt – die sich jedoch auch für deutsche Bäckereien lohnen könnten. Einen Nachbericht mit vielen Snack-Impressionen finden Sie in der kommenden Ausgabe von BäckerGastro.


Trendtour Tübingen mit Jahresabschluss-Essen
Termin: 9. November 2023
Veranstalter: LG Baden-Württemberg

VDB-Stollenprüfung Bingen
Termin: 9. November 2023
Veranstalter: VDB Deutschland

10. Stollenprüfung Landesgruppe Sachsen-Thüringen
Termin: 14. November 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Online-Veranstaltung zum Thema „Vermeidung von Lebensmittelverschwendung“
Termin: 24. November 2023
Veranstalter: LG Rhein-Main

Weihnachtstreffen zum Jahresausklang
Termin: 5. Dezember 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

Jahresausklang im Mühlencafé
Termin: 6. Dezember 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Weihnachtsbowling mit Freunden und Förderern XXL-Bowling Duisburg
Termin: 12. Dezember 2023
Veranstalter: LG Rheinland

Workshop: Glücksgefühle durch Brotgenuss
Termin: 15. Januar 2024
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

53. Wissenschaftliche Informationstagung der Berlin-Brandenburgischen Gesellschaft für Getreideforschung
Termin: 18.–19. Januar 2024
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

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Inhalt

Allgemeine Nachrichten

  1. Zentralverband und GHM ziehen positive Bilanz der iba 2023
  2. Susann hilft aus – und der Gewinner ist …
  3. Halloween vertreibt das Reformationsbrötchen
  4. Ernährungsgewerke verlieren in 26 Jahren die Hälfte ihrer Innungen
  5. Gehri darf wieder produzieren
  6. Wenig Hoffnung für insolvente Bäckerei Zorn
  7. Kommentar: Rosa Elefanten auf der iba

Neues aus der Redaktion


  1. So entlastet die Bäckerei Engel ihre Verkaufsteams (Video)
  2. Die Bäckerwelt auf der iba: Ein Rückblick in Bildern (Video)


Aktuelles von der VDB


  1. Termine der VDB




 Foto: GHM

Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) und die Gesellschaft für Handwerksmessen (GHM) haben die iba 2023 positiv bewertet. „Nach einer langen coronabedingten Pause bot die iba 2023 der Bäckerfamilie endlich wieder Gelegenheit, zusammenzukommen und sich auszutauschen, und wurde dabei zum überragenden Erfolg“, resümierte ZV-Präsident Michael Wippler. „Den Messebesuchern wurden neben vielen Innovationen und Trends vor allem Handwerkskunst auf höchstem Niveau geboten. Einmal mehr hat das Bäckerhandwerk gezeigt, wie innovativ, kreativ und vielfältig es ist.“ Auch iba-Leiterin Susann Seidemann zeigte sich erfreut über das Interesse, das das Publikum an den Präsentationen der Aussteller und den Darbietungen auf den verschiedenen Bühnen gezeigt habe. „Jeder Tag war auf das Neue voller Highlights, Innovationen und Emotionen“, sagte sie. „Die Begeisterung war an den Ständen und bei den Verleihungen deutlich spürbar. Danke an alle, die meine erste iba einmalig gemacht haben.“

Die Messe zählte an fünf Messetagen 1.073 Aussteller aus 46 Ländern und 57.000 Besucher aus 150 Ländern. Das war ein Rückgang gegenüber der letzten Ausgabe von 2018, als an sechs Messetagen 1.373 Aussteller und 77.020 Fachbesucher gezählt worden waren.

Die nächste iba findet außerplanmäßig vom 18. bis 22. Mai 2025 in Düsseldorf statt, um im Jahr 2027 wieder nach München und in den langfristigen Turnus zurückzukehren.


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Der Schrittzähler von Susann Seidemann wurde unter unbestechlicher Aufsicht gestoppt, von links: INGER-Geschäftsführer Henning Tau, Susann Seidemann, VDB-Präsident Frederik Gruß und INGER-Verlegerin Monika Kordhanke.

Während der iba hatte die Bäckerwelt ihre Leser dazu aufgerufen, die voraussichtliche Schrittzahl von Messeleiterin Susann Seidemann auf dem Ausstellungsgelände zu schätzen. Hauptgewinn: Eine Messeleiterin, die einen ganzen Tag in Ihrer Bäckerei aushilft. Als wir am letzten iba-Tag zusammen den Zähler stoppten, hatte Seidemann tapfer 73.277 Schritte auf dem Messegelände zurückgelegt (siehe hier). Unter allen Teilnehmern hat die GHM jetzt den glücklichen Gewinner ermittelt: Susann Seidemann wird demnächst das Team des BeckaBeck aus Römerstein verstärken. Vielleicht werden Sie also demnächst bei einem Stop in der H-Albzeit des BeckaBeck von der iba-Leiterin bedient. Den genauen Termin geben wir noch bekannt.

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Die Lutherrose. Foto: Succo / Pixabay 2017

Was ist am 31. Oktober wichtiger: Reformationstag oder Halloween? Wer auf der Straße die Ohren spitzt oder sich im Familienkreis umhört, stellt schnell fest: Halloween. Aber auch die Bäcker haben bemerkt, dass sich die Zeiten gewandelt haben. Der Obermeister der Dresdner Bäckerinnung zum Beispiel, Rico Uhlig, hat der Bild-Zeitung pünktlich zum Doppelereignis mitgeteilt, dass er für die Zukunft des traditionsreichen Reformationsbrötchens schwarz sieht. „Die Nachfrage ist enorm zurückgegangen“, sagte er dem Blatt. „Früher habe ich hunderte Reformationsbrötchen gebacken, heute sind es nur noch ein paar Bleche.“ Als Erklärung nennt er die Entkirchlichung Sachsens, Thüringens und Sachsen-Anhalts, also Mitteldeutschlands, in denen die protestantischen Traditionen noch am lebendigsten sind. André Bernatzky, Schulleiter der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Sachsen, verweist auf einen weiteren Faktor: „Die Bäcker straffen ihr Sortiment, verzichten dabei auf so ein berühmtes Spezial- und Saisongebäck. Auch wird statt der Reformation zunehmend Halloween gefeiert. Da gehen Muffins mit Spinnennetz aus Zuckerglasur einfach besser.“

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Foto: Philippe Ramakers / Pixabay 2020

Die Zahl der Handwerksinnungen ist nach einem Bericht der Bergischen Universität Wuppertal zwischen 1996 und 2022 um rund ein Drittel zurückgegangen. Heute gebe es 4.517 Handwerksinnungen in Deutschland, 1996 seien es noch 6.674 gewesen. Die Entwicklung treffe westliche wie östliche Bundesländer gleichermaßen, variiere allerdings je nach Region. Mit fast einer Halbierung sei Sachsen-Anhalt am stärksten betroffen, Mecklenburg-Vorpommern mit einem Rückgang von 3,9 Prozent am geringsten. Auch bei den Gewerken zeigten sich Unterschiede: Während sich die Zahl der Innungen der Elektro- und Metallhandwerke um 15 Prozent verringert habe, sei sie in den Nahrungsmittelhandwerken um 49 Prozent und in den Bekleidungs-, Textil- und Lederhandwerken um 72 Prozent zurückgegangen. Die Studie kann von der Homepage der Bergischen Universität Wuppertal heruntergeladen werden.

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Foto: freestocks / Unsplash

Die Bäckerei Gehri aus Titisee-Neustadt im Schwarzwald (21 Fachgeschäfte, rund 200 Mitarbeiter) hat nach einem behördlich verfügten Stopp die Produktion wieder aufgenommen. Den Beamten waren Hygienemängel aufgefallen, die eine Schließung zur Folge hatten. Bei der Ursachensuche stellte sich heraus, dass vermutlich durch ein Loch in der Wand Mäuse in die Backstube eindringen konnten und dort ihren Kot hinterließen. Der Geschäftsführer des Familienunternehmens trat von seinem Amt zurück. Schon im Juli hatte die Backstube nach Angaben der Badischen Zeitung wegen Hygienemängeln für mehrere Tage schließen müssen.


Foto: Gerd Altmann / Pixabay 2013

Nach Medienberichten ist die Bäckerei Zorn aus Mannheim (13 Fachgeschäfte, circa 115 Mitarbeiter) vermutlich nicht überlebensfähig. Der Insolvenzverwalter habe mitgeteilt, dass für den Weiterbetrieb kräftig in den Maschinenpark investiert werden müsste, was allerdings angesichts der schlechten finanziellen Lage nicht wahrscheinlich sei. Der Familienbetrieb ist den Angaben zufolge durch gestiegene Personal-, Energie- und Rohstoffkosten in Schieflage geraten. Darüber hinaus fehlten die sonst üblichen Großaufträge für Weihnachten, und es müssten Corona-Beihilfen zurückgezahlt werden. Krankheitsbedingt seien zwei Fachgeschäfte derzeit geschlossen, in den anderen würde der Betrieb fortgesetzt. Recherchen des SWR zufolge haben die Bäckereien Görtz (208 Filialen) und Schall (45 Filialen) aus Ludwigshafen sowie Grimminger (88 Filialen) aus Mannheim Interesse an einer Übernahme von Standorten bekundet.

Auf der iba waren von Ausstellern wie Besuchern überwiegend positive Stimmen zu hören. Die neuen Formate und mit ihnen die Runderneuerung der Messe kamen gut an, allen Unkenrufen zum Trotz war auch das deutsche Bäckerhandwerk nach München gekommen. Haben Zentralverband wie Messegesellschaft also im Jahr 2023 alles richtig gemacht.

Allerdings war in jeder Halle – so berichteten uns glaubwürdige Aussteller – ein rosa Elefant gesehen worden. Das Tier diente als Werbeträger und war auf der einen Seite mit „Kommt zur iba 2025 und 2027“ beschriftet, auf der anderen Seite stand zu lesen „Kommt zur Südback 2025 und 2027“. Bei mehr als einem Aussteller löste das dann doch eine leichte Irritation aus.

Einmal Spaß beiseite: Die Corona-Lockdowns haben die Messen nachhaltig getroffen. Da ist es verständlich, dass jeder versucht, den Schaden zu minimieren. Aktuell sieht es allerdings eher nach Schadensmaximierung aus. Stellen wir uns einmal vor, es hätte keine Lockdowns gegeben. Dann hätten wir 2018, 2021, 2024 und 2027 die iba besucht. In den Jahren 2019, 2020, 2022, 2023, 2025 und 2026 wären wir über die Südback gebummelt. Schauen wir uns jetzt die neue iba-Planung an, kommen wir auf Ausstellungen in den Jahren 2018, 2023, 2025 und 2027. Etatmäßig waren vier Messen geplant, vier würde es auch geben. Würden die Stuttgarter Kollegen nun eine Kollision mit der iba vermeiden – 2023 haben die Schwaben schon zurückgezogen – kämen sie auf Ausstellungen in den Jahren 2019, 2022 und 2024. Für 2026 war man in Stuttgart nach dem neuen Rhythmus von einer iba ausgegangen, hat also gar keine Messe geplant. Am Ende stünden drei Südback-Ausgaben statt sechs – sicher nicht zufriedenstellend aus schwäbischer Sicht. Oder jeweils zwei große Bäckermessen in 2025 und 2027 und dafür keine in 2026. Alles nicht nur verwirrend, sondern auch wenig befriedigend.

Normalerweise sind wir ja der Ansicht, dass Konkurrenz das Geschäft belebt. Bei zwei großen Bäckermessen im Herbst 2027 kann man davon aber wirklich nicht mehr sprechen. Die Bäcker werden auch nicht plötzlich die doppelte Zahl an Backöfen, Brötchenanlagen und Läden bestellen können. Es wäre also aus Aussteller- wie Besuchersicht wünschenswert, dass sich die Verantwortlichen an einen Tisch setzen – aus wettbewerbsrechtlichen Gründen natürlich nur bildlich gesprochen – und nach einem Kompromiss suchen. Wir finden jedenfalls, dass Bäckermessen nicht der natürliche Lebensraum von rosa Elefanten sind.

Dirk Waclawek
Chefredakteur


In der nächsten Ausgabe des Back Journal stellen wir das neue Fachgeschäft der Bäckerei Engel in Beverungen vor, das der Marktkieker-Preisträger zusammen mit dem Ladenbauer AHA konzipiert hat. Bei unserem Besuch gewährte uns Geschäftsführer Ansgar Krawinkel außerdem einen exklusiven Blick in die Vorbereitungsräume des Standortes. Wenn Sie uns dabei begleiten möchten, reicht ein Klick auf das Bild oben. Die komplette Reportage lesen Sie in der November-Ausgabe des Back Journal.


Schön war die iba 2023 – und hoffentlich auch erfolgreich! Begleiten Sie uns auf einen Messebummel per Video – einfach auf das Bild oben klicken!


Trendtour Tübingen mit Jahresabschluss-Essen
Termin: 9. November 2023
Veranstalter: LG Baden-Württemberg

VDB-Stollenprüfung Bingen
Termin: 9. November 2023
Veranstalter: VDB Deutschland

10. Stollenprüfung Landesgruppe Sachsen-Thüringen
Termin: 14. November 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Betriebsbesichtigung / Jahresabschlussbowling mit gemütlichem Ausklang
Termin: 16. November 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

Online-Veranstaltung zum Thema „Vermeidung von Lebensmittelverschwendung“
Termin: 24. November 2023
Veranstalter: LG Rhein-Main

53. Wissenschaftliche Informationstagung
Termin: 18.01.+19.01.2024
Veranstalter: Berlin-Brandenburgische Gesellschaft für Getreideforschung

Weihnachtstreffen zum Jahresausklang
Termin: 5. Dezember 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

Jahresausklang im Mühlencafé
Termin: 6. Dezember 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Um sich für eine der genannten Veranstaltungen anzumelden, wenden Sie sich bitte direkt an die VDB.



Impressum:
Presserechtlich verantwortlich für den Bäckerwelt-Newsletter ist die

INGER Verlagsgesellschaft mbH
Dirk Waclawek
Luisenstraße 34
49074 Osnabrück
Deutschland

Telefon: +49 (0)541 58 05 44-51
Telefax: +49 (0)541 58 05 44-99
E-Mail: waclawek@baeckerwelt.de

Geschäftsführung: Monika Kordhanke, Henning Tau
Register: Amtsgericht Osnabrück HRB 201221
USt. ID: DE 256 842 267


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Allgemeine Nachrichten

  1. Lösung für die Azubis der insolventen Bäckerei Moll gefunden
  2. Frankreich: Salzgehalt im Baguette soll sinken
  3. Brotbotschafter Klingbeil besuchte Akademie Weinheim
  4. Bäckerei Petzold ist insolvent
  5. Heiko Stutzinger tritt in Geschäftsführung der Messe Hamburg ein
  6. Schubert weiht Neubau ein
  7. Bäckerei-Workshop bei Handtmann
  8. Bau-Insolvenz: Bäckerei Mayer muss warten
  9. Razzia bei Bäcker
  10. Kommentar: Fachkräfte? Kräfte würden schon reichen

Neues aus der Redaktion


  1. Besuchen Sie den INGER Verlag auf der iba!


Aktuelles von der VDB


  1. Termine der VDB



Foto: Pexels / Pixabay.com 2021

Als die Bäckerei Moll aus Kirchheim (Teck) im Juni in die Insolvenz rutschte und den Betrieb einstellen musste, machte man sich insbesondere um 30 Azubis Sorgen, die kurz vorher aus Nepal, Marokko und Vietnam gekommen waren. Sie waren sozial kaum abgesichert und sprachen kaum Deutsch. Sie und die anderen 83 Mitarbeiter wurden entlassen. Nun wurde bekannt, dass einer der Azubis ausgereist ist, die anderen aber alle anderweit untergebracht werden konnten – ebenso wie die meisten der Kollegen. Die Backstube wird übrigens aufgelöst, einige der Filialen laufen bereits unter den Namen anderer Bäcker.


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Foto: Intuitivmedia / Pixabay 2017

Die Confédération Nationale de la Boulangerie et Boulangerie-Pâtisserie Française – also der nationale Bäckerverband Frankreichs – hat seinen Mitgliedern empfohlen, den Salzgehalt im Baguette zu senken. Dazu hat er die Rezeptur für Baguette Anfang Oktober von 1,5 auf 1,4 Gramm Salz auf 100 Gramm Baguette gesenkt. Bei anderen Broten sollen es sogar nur 1,3 Gramm sein. Mit dieser Empfehlung folgt der Verband den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO, die fünf Gramm Salz pro Person und Tag für angemessen hält. Bereits 2022 wurde der Richtwert um 0,1 Gramm gesenkt; eine Stichprobe durch die französische Regierung ergab eine Erfolgsquote von 82 Prozent. Verbandspräsident Dominique Anract hält die Auswirkungen für den Herstellungsprozess und die Produktqualität für gering. Man müsse lediglich die Reifezeit erhöhen oder verstärkt Sauerteig einsetzen; geschmacklich werde der Unterschied kaum zu bemerken sein, zumal Baguette selten pur gegessen werde. Die Hoffnung, dass die Empfehlung von allen geschätzt 35.000 Bäckereien des Landes übernommen wird, hält er für unrealistisch.

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Brotbotschafter Lars Klingbeil war am 6. Oktober 2023 zu Besuch bei der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Weinheim. Foto: Zentralverband / Marco Schilling 2023


Der amtierende Botschafter des Deutschen Brotes und SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil besuchte am 6. Oktober die Bundesakademie des Deutschen Bäckerhandwerks in Weinheim. Vor allem das Thema Nachwuchs- und Fachkräftesicherung stand dabei im Fokus. Klingbeil versprach ein verstärktes Engagement der Bundesregierung. Friedemann Berg, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks, kündigte in Weinheim eine Modernisierung der Ausbildungsverordnung für die Fachverkäuferausbildung an. Man wolle eine zweijährige Ausbildung im Verkäuferbereich ermöglichen und damit mehr junge Menschen fürs Bäckerhandwerk begeistern. Allerdings werde dieses Vorhaben vom Sozialpartner, der Gewerkschaft NGG, aktuell blockiert.

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Foto: Alexa / Pixabay 2019

Wie die Sächsische Zeitung berichtet, hat die Bäckerei Petzold aus Großröhrsdorf bei Dresden Insolvenz angemeldet. Ein Insolvenzverwalter wurde eingesetzt, dem Inhaber Lutz Petzold der Zugang zu den Konten gesperrt. Die 70 Mitarbeiter erhalten für drei Monate ihre Gehälter ausgezahlt. Die Bäckerei unterhält 13 Fachgeschäfte und vertreibt über ihren Online-Shop unter anderem Dosenbrot. Gegründet wurde das Unternehmen 1912 durch den Großvater des jetzigen Inhabers, der 1979 die Geschäfte von seinem Vater übernahm.

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Heiko Stutzinger, ab 2024 Co-Geschäftsführer der Hamburg Messe und Congress GmbH. Foto: Hamburg Messe und Congress GmbH 2023/span>


Der Aufsichtsrat der Hamburg Messe und Congress (HMC) hat den Betriebswirt und Messefachmann Heiko M. Stutzinger nach einem Ausschreibungsverfahren zum Geschäftsführer bestellt. Der 49-Jährige ist derzeit bei dem Utrechter Messeveranstalter Royal Jaarbeurs als Chief Operating Officer (COO) tätig. Er wird seine Stelle in Hamburg voraussichtlich zum Jahresanfang 2024 antreten und das Unternehmen künftig gemeinsam mit Geschäftsführer Uwe Fischer leiten, der bereits im Unternehmen tätig ist.

Der gegenwärtige Vorsitzende der Geschäftsführung Bernd Aufderheide geht zum Ende des Jahres in den Ruhestand.

Stutzinger studierte Betriebswirtschaftslehre an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Oestrich-Winkel, Argentinien und Berkeley/USA. Nach Stationen in der Unternehmensberatung stieg er 2008 bei der Messe Düsseldorf ein. 2015 erfolgte die Berufung zum Deputy General Manager der Messe Düsseldorf Shanghai. 2018 wurde Stutzinger zusätzlich zum Deputy Managing Director der Messe Düsseldorf China mit Sitz in Hongkong, bevor er 2019 Managing Director bei der VNU Asia Pacific in Bangkok tätig. Im Dezember 2021 erfolgte die Bestellung zum Chief Operating Officer (COO) and Member of the Executive Board der Royal Jaarbeurs BV in den Niederlanden.

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Die neue Endmontagehalle der Gerhard Schubert GmbH in Crailsheim. Foto: Schubert 2023

Nach anderthalbjähriger Bauphase und noch längerer Vorbereitungszeit eröffnete am 22. September die Gerhard Schubert GmbH an ihrem Firmenstandort in Crailsheim die neue Endmontagehalle. An der feierlichen Einweihungsfeier nahmen rund 1.100 Gäste teil. Mit der neuen Halle erweitert Schubert seine Endmontagefläche um 30 Prozent. Nun stehen für die Produktion der Verpackungsanlagen weitere 8.500 Quadratmeter zur Verfügung. Die Montagehalle und das Verwaltungsgebäude bieten Platz für 300 Mitarbeiter. Gemeinsam mit dem noch in Bau befindlichen Bürotrakt ist der neue Gebäudekomplex mit einem Investitionsvolumen von rund 45 Millionen Euro die größte Einzelinvestition in der Firmengeschichte von Schubert.

Ralf Schubert, geschäftsführender Gesellschafter bei der Gerhard Schubert GmbH, erwartet durch die Erweiterung der Endmontagekapazität um 30 Prozent eine deutliche Erhöhung seines Umsatzes. „Mit unseren innovativen Top-Loading (TLM)-Verpackungsmaschinen erwirtschaften wir momentan einen jährlichen Umsatz von circa 300 Millionen Euro“, sagte er. „Mit der Kapazitätserweiterung unserer Produktion könnten es bis zu 400 Millionen Euro werden.“ Großen Wert legte man nach seiner Auskunft nicht nur auf Funktionalität und Ästhetik der Gebäude, sondern auch auf Nachhaltigkeit. Damit das Unternehmen bis zum Jahr 2024 CO2-neutral produzieren und fertigen kann, wurde für die beiden Neubauten ein nachhaltiges Energiekonzept entwickelt.

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Im Praxisseminar bei Handtmann kamen verschiedene modular aufgebaute Systemlösungen zum Einsatz.
Foto: Handtmann 2023

Brot hat sich längst vom reinen Grundnahrungsmittel zum Genussmittel entwickelt. Genussvolles Brot zu backen, ist jedoch eine hohe Kunst. Wie schaffe ich den Spagat zwischen niedrigen Stückkosten und der geforderten, hohen Qualität? Welche Maschinen unterstützen mich effizient und flexibel bei meiner täglichen Arbeit? Auf diese und viele weitere Fragen bot Handtmann Antworten im Praxisseminar „Vom Grundversorger zum Genussproduzenten“. Die Teilnehmer profitierten von der Expertise des interdisziplinären Handtmann Bäckerteams – darunter auch Handtmann Key Account Hartmut Adelfang und sein Kollege Bernhard Vetter. Vielseitige Demonstrationen mit Teigteilen, Formen oder Dosieren boten Gelegenheit zu fachlichem Austausch und praktischer Unterweisung. Parallel dazu wurden Lösungen aufgezeigt, wie Geschmack, Aroma und Frischhaltung auf ein neues Niveau gehoben werden können. Wie man Röst- und Kochstücke sowie Vor- und Sauerteige aufarbeiten kann. Aber auch rationelle Prozesse mit moderner Backtechnologie, Clean Label und die optimierte Stückkostenrechnung waren Schwerpunkte im Theorieteil des Seminars. Eine gemeinsame Verkostung und Bewertung der hergestellten Backwaren bildeten den Schlusspunkt des Workshops.

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Foto: EsbenS / Pixabay 2016


Der Spatenstich für den Neubau der Backstube mit Café der Bäckerei Meyer aus dem allgäuischen Isny erfolgte im Juni. Doch jetzt werden die Bauarbeiten einstweilen eingestellt – das ausführende Bauunternehmen Kuhn Bau, das als Generalunternehmer auftritt, musste Insolvenz anmelden. „Das war für uns ein Schlag“, sagte Geschäftsführerin Seraphine Mayer-Wagner der Schwäbischen Zeitung. „Wir haben das nicht kommen sehen.“ Die Beteiligten sind allerdings nicht pessimistisch. Wie es aussieht, können die Bauarbeiten schon Mitte Oktober fortgesetzt werden, sodass der Betrieb am Ende des Jahres doch noch aufgenommen werden kann.

Symbolbild. Foto: Zoll 2023

Von einem Überraschungsbesuch in einer Bäckerei im Main-Tauber-Kreis (Baden-Württemberg) berichtet der SWR: Beamte von Zoll und Landespolizei kamen herein und kontrollierten acht Mitarbeiter auf ihre Arbeitserlaubnisse. Dabei stellte sich heraus, dass sechs von ihnen keine vorweisen konnten, darunter auch jene beiden, die bei der Ankunft der Beamten flüchteten (und bald gefasst wurden). Die Mitarbeiter stammten alle aus Ländern außerhalb der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums und hätten nicht beschäftigt werden dürfen, hieß es. Strafverfahren wurden gegen vier der Kontrollierten und den Besitzer der Bäckerei eingeleitet.

Bei seinem Besuch in Weinheim hat Brotbotschafter Lars Klingbeil stolz auf das neue „Fachkräfteeinwanderungsgesetz“ verwiesen. Mit dem seien die Weichen gestellt, um „qualifizierte Fachkräfte“ aus dem Ausland zu uns zu holen. Die Botschaft haben wir gehört, allein es fehlt der Glaube. Warum sollte ein Land für Fachkräfte interessant sein, das gerade von den eigenen Hochqualifizierten in Scharen verlassen wird? 200.000 Menschen wandern jährlich aus Deutschland ab, die deutlich jünger und besser qualifiziert sind als der Durchschnitt der Bevökerung. Sie tun es, weil Deutschland im internationalen Wettbewerb Fachkräften immer weniger zu bieten hat. Die Besteuerung ist zu hoch, das Schulsystem zu schlecht und die Infrastruktur verfällt vor unseren Augen – obwohl der Staat (noch) Rekordeinnahmen verzeichnet. Gut, wenn es schon nicht mit den Fachkräften klappt, dann vielleicht wenigstens mit den Kräften? Noch wäre das Bäckerhandwerk mit seinem Ausbildungssystem in der Lage, aus Kräften Fachkräfte zu machen. Aber selbst das gelingt in diesem Land nicht mehr, wie man an der im europäischen Vergleich sehr schlechten Quote der ukrainischen Flüchtlinge sehen kann, die hierzulande eine Arbeit aufgenommen haben. Dabei wären die Ukrainer nun wirklich leicht zu integrieren.

Die Branche muss der Realität ins Auge sehen: Die Politik wird weder den Fachkräfte- noch den Kräftemangel für das Handwerk lösen. Deshalb denken die meisten Bäckerinnen und Bäcker über Wege nach, Backstube und Verkauf mit immer weniger Personal aufrechtzuerhalten. Die Aufgabe ist nicht einfach, denn der Charakter des Handwerks soll ja in Produktion wie Läden gewahrt bleiben. Aber gut, wenn es einfach wäre, bekäme die Politik es ja auch hin. Wir hoffen in dem Zusammenhang nur, dass man staatlicherseits den Unternehmerinnen und Unternehmern noch die Freiräume lässt, um die Herausforderungen zu meistern.

Dirk Waclawek
Chefredakteur

11. Besuchen Sie den INGER Verlag auf der iba!

Gut gelaunt auf der Südback 2022: INGER Verlegerin Monika Kordhanke (li.) und Anzeigenleiterin Sonja Shirley (re.) stöbern in den Zeitschriften des Hauses. Auf der iba ist das rote Zeitschriftenmobil (im Hintergrund) auch wieder mit dabei. Foto: BW / Dirk Waclawek 2022

Auf der bedeutendsten Leistungsschau der Bäckereibranche ist auch der INGER Verlag vertreten. Er präsentiert dort wieder die neuesten Ausgaben des Back Journals, des DBZ Magazins, der Bäcker Zeitung, der Backtechnik Europe und weiterer Zeitschriften. Kommen Sie doch mal vorbei und besuchen uns in Halle A3, Stand 290!

Und wenn Sie nicht zu uns kommen, kommen wir zu Ihnen: Unsere Redakteure schwirren den ganzen Tag auf dem Messegelände herum, um Interessantes, Nützliches und Wissenswertes zu erfahren. Vielleicht begegnen wir uns unterwegs, bei einem Hersteller oder auf einem der Leistungswettbewerbe?

Heißer Tipp: Mit dem iba Award der Zeitschrift Backtechnik werden Innovationen für die industrielle beziehungsweise linienorientierte Produktion von Backwaren ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am Dienstag, 24. Oktober, 11:00 Uhr, im iba Forum statt.

Gleich im Anschluss gibt es einen weiteren wichtigen Preis: Zum mittlerweile achten Mal wird das DBZ Magazin gemeinsam mit einer kompetenten Fachjury die iba Trophy verleihen. Los geht es um 12:00 Uhr, ebenfalls im iba-Forum.


VDB-Workshop, BÄKO Österreich, Linz
Termin: 11. Oktober 2023
Veranstalter: VDB Österreich

Backen im Wandel der Energiegesetze: Handlungsbedarf für Bäckereien. Bei CSM in Bingen
Termin: 12. Oktober 2023
Veranstalter: LG Pfalz-Saar

Herstellung und Anwendung nativer und modifizierter Stärken
Termin: 17. Oktober 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Reise nach Formentera zur Entdeckung der Salzfelder
Termin: 19.–20. Oktober 2023
Veranstalter: LG Rhein-Main

Trendtour Tübingen mit Jahresabschluss-Essen
Termin: 8. November 2023
Veranstalter: LG Baden-Württemberg

VDB-Stollenprüfung Bingen
Termin: 9. November 2023
Veranstalter: VDB Deutschland

10. Stollenprüfung Landesgruppe Sachsen-Thüringen
Termin: 14. November 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Betriebsbesichtigung / Jahresabschlussbowling mit gemütlichem Ausklang
Termin: 16. November 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

Genusswochenende der LG Bayern
Termin: 18.–19. November 2023
Veranstalter: LG Bayern

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Presserechtlich verantwortlich für den Bäckerwelt-Newsletter ist die

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Dirk Waclawek
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49074 Osnabrück
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Telefax: +49 (0)541 58 05 44-99
E-Mail: waclawek@baeckerwelt.de

Geschäftsführung: Monika Kordhanke, Henning Tau
Register: Amtsgericht Osnabrück HRB 201221
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Newsletter 39/2023

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Allgemeine Nachrichten


  1. Peter Görtz: Wir kämpfen für den Erhalt der regionalen Bäckerei
  2. Ankerbrot nimmt Produkte von Gragger ins Sortiment auf
  3. Paech-Preis wird um Förderpreis erweitert – Verleihung im Jahr 2024
  4. Vandemoortele benennt Geschäftsbereich um
  5. Kommentar: Gruppenbild ohne Dame


Neues aus der Redaktion


  1. Wie sieht der Laden von morgen aus?
  2. Wir verschenken Eintrittskarten für die iba!


Aktuelles von der VDB


  1. Jahresausklang der VDB Bayern mit Genusswochenende am 18./19. November 2023
  2. Weitere Termine der VDB






Peter Görtz. Foto: BW / Dirk Waclawek 2022


Der Bäcker Görtz aus Ludwigshafen hat pünktlich zum 60. Jubiläum seines Bestehens angekündigt, die Strategie der Expansion fortzusetzen. Gegenüber dem SWR teilte Co-Geschäftsführer Peter Görtz mit, dass man Standorte im Umkreis von 70 Kilometern rund um Ludwigshafen suche. Nordwärts wolle man bis Pfungstadt gehen (Lkr. Darmstadt-Dieburg), südwärts bis Karlsruhe. Inzwischen ist man in 70 Orten vertreten. Vor wenigen Tagen eröffnete die Bäckerei in Annweiler das 208. Fachgeschäft.

Den Vorwurf, mit der Strategie befördere seine Bäckerei das Bäckersterben, wies Peter Görtz zurück. „Wachstum ist nötig, weil sich die Welt rund um uns verändert“, meinte er mit Blick auf den LEH und dessen Backwarenangebot. „Viele Bäckereibetriebe mussten deshalb in den vergangenen Jahren schließen. Wir sind nicht bereit aufzugeben. Wir kämpfen für den Erhalt der regionalen Bäckerei.“ Wenn kleine Bäckereien aufgeben müssten, dann nicht wegen Görtz, sondern weil sie keine Mitarbeiter finden würden. Allerdings habe auch Görtz Schwierigkeiten, den Personalbedarf zu decken. Jede Woche würden 200 Bewerbungen eingehen – was zu wenig sei. „Wir brauchen aber 500. Es ist sehr anstrengend, neue Stellen zu besetzen. Aber dieses Problem kennt derzeit die gesamte Wirtschaft.“

Insgesamt beschäftigt Görtz rund 1.800 Mitarbeiter. Am Stammsitz in Ludwigshafen-Rheingönheim soll Anfang Oktober dem SWR zufolge ein 15 Millionen Euro teurer Erweiterungsbau in Betrieb genommen werden.



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Symbolbild. Foto: BJ / Stefan Schütter 2019


Die Wiener Großbäckerei Ankerbrot hat seit September in 14 ausgewählten Fachgeschäften Brote aus der Produktion der Bio-Holzofenbäckerei Gragger im Angebot. Es handelt sich einer Mitteilung von Ankerbrot zufolge um vier Standardsorten und um ein eigens für die Kooperation entwickeltes Urdinkel-Roggenbrot. Als Grund für die Entscheidung zu dieser Kooperation nannte man die Notwendigkeit, unter den aktuellen schwierigen Rahmenbedingungen zu neuen Lösungen zu gelangen. Die Bäckerei von Helmut Gragger musste letztes Jahr Insolvenz anmelden. Die Geschäfte sind seitdem in vermindertem Umfang weitergeführt worden. Ankerbrot betreibt rund hundert Fachgeschäfte vornehmlich in Wien und Niederösterreich.



– Advertorial –


Mühlenvormischung für softe Siedegebäcke



Klassische oder modern interpretierte Berliner mit variantenreichen Füllungen und kreativen Dekoren sowie trendige Siedegebäcke tummeln sich in den Feingebäckauslagen der Fachgeschäfte und erleben rund um Fasching ihren absoluten Höhepunkt.

Mit einer sehr wirtschaftlichen Zugabemenge von 20 % lassen sich wollige und plastische Teige mit sehr guter Maschinengängigkeit herstellen, die sich ausgezeichnet zu Berlinern und anderen Siedegebäcken in Spitzenqualität verarbeiten lassen. Zudem überzeugt die Mühlenvormischung mit einem ausgeprägten Pfannennachtrieb sowie geringer Fettaufnahme. Die Berliner weisen ein gleichmäßiges Gebäckbild auf, bestechen durch ein hervorragendes Volumen sowie eine ansprechende Oberflächenbräunung mit goldfarbener Kruste und einen stabilen, hellen Kragen. Das Ergebnis: Ein Berliner, wie er im Lehrbuch steht. Alle mit Schapfen Berliner fein 20% hergestellten Siedegebäcke eint die zartfeine Krume, die besonders locker, gleichmäßig feinporig und saftig ist. Als Mehlbasis kann zwischen Weizen und Dinkel gewählt werden. Das besondere Plus für die Auslobung im aktuellen Zeitgeist ist, dass die Mühlenvormischung sowohl palm- als auch sojafrei ist.

„Das Neuprodukt beschert unseren Kunden eine hohe Produktqualität bei gleichzeitiger Flexibilität in der Ausgestaltung der daraus hergestellten Gebäcke; der Leitgedanke, der bei allen unseren Produktinnovationen und -neueinführungen verfolgt wird. Man kann mit Schapfen Berliner fein 20% Berliner und andere Siedegebäcke sowohl auf Weizen- als auch auf Dinkelbasis herstellen, die eigene Kreativität walten lassen und sich sicher sein, dass die Gebäcke mit einem ansprechenden Gebäckvolumen, einer besonders soften Krume mit kurzem Biss und, das Wichtigste, mit einem ausgezeichneten Geschmack aufwarten und die Kundinnen und Kunden überzeugen werden“, fasst Jürgen Ellerkamp, Leiter Geschäftsbereich Bäckergeschäft, die Vorteile des Neuprodukts zusammen. Besuchen Sie uns auf der iba: Halle A3 | Stand A3.266





Die Paech-Preisträger 2021 Peter Augendopler (5. v. l.) und Hans-Jochen Holthausen (4. v. r.) mit Preisträgern der Vorjahre und Mitgliedern des Kuratoriums. Foto: BW / Dirk Waclawek 2021


Der Eberhard-Paech-Preis wird 2024 zum 18. Mal verliehen. Erstmalig wird parallel dazu die Verleihung des Förderpreises der Eberhard-Paech-Preis-Stiftung stattfinden. Eine außerordentliche Spende zum 50. Geburtstag der Stiftung hat es dem Kuratorium ermöglicht, diesen neuen Preis für junge, kreative Ideen und Konzepte für die Backbranche auszuschreiben. Die Verleihung der beiden Preise findet im Oktober 2024 in Berlin statt. Die Auszeichnungskriterien für die beiden Preise sind auf der Internetseite der Stiftung einsehbar. Der Paech-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, er wird im Ganzen oder zu zwei gleichen Teilen zuerkannt. Der Preis wird immer an natürliche Personen vergeben. Es können auch Forschungs- oder Arbeitsgruppen, jedoch keine Wirtschaftsunternehmen ausgezeichnet werden. Der neu geschaffene Förderpreis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird nur an Einzelpersonen verliehen. Er wendet sich insbesondere an die Nachwuchstalente der Branche – Menschen, die schon in jungen Jahren mit außerordentlichen Leistungen auf sich aufmerksam machen. Die Bewerbungs-/Vorschlagsfrist für beide Preise endet am 31. März 2024. Sie erhalten die Ausschreibungsunterlagen beim Kuratorium der Stiftung.



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Foto: Vandemoortele 2023


Vandemoortele hat den Geschäftsbereich „Margarine, kulinarische Öle und Fette“ umbenannt. Der neue Name „Plant-Based Food Solutions“ soll für eine konsequente Ausrichtung und ein klares Bekenntnis des Unternehmens zu Nachhaltigkeit und pflanzlicher Ernährung stehen. Mit der Einführung des neuen Namens würden nun auch Kunden und Verbraucher angesprochen, die sich der ökologischen Folgen ihrer Lebensmittelwahl bewusst seien und Produkte und Konzeptlösungen suchten, die mit ihren Werten übereinstimmten. Das Angebot an pflanzlichen Lebensmitteln und gesünderen Alternativen sei indes schon länger fester Bestandteil der Nachhaltigkeitsbestrebungen von Vandemoortele und wesentlicher Teil des unternehmerischen Leitbildes. Der neue Name „Plant-Based Food Solutions“ sei ein Bekenntnis zu einem bewussten Umgang mit Lebensmitteln.



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Vor gut 50 Jahren war es noch sehr ungewöhnlich, wenn Positionen in Politik oder Ehrenamt von Frauen besetzt wurden. Als dann die ersten weiblichen Amtsträger auf den Bildern auftauchten, erfand ein Journalist die Bildunterschrift „Gruppenbild mit Dame“. Obwohl nur bedingt geistreich, hat sich der Satz erstaunlich lange halten können und geriet erst in der jüngeren Vergangenheit außer Gebrauch. Vielleicht hat man sich beim neuen Bäckerinnngsverband West aber doch noch daran erinnert. Jedenfalls gibt es zwei Bilder des neuen Vorstandes. Das eine (siehe hier) zeigt 20 Männer plus den Bäckman. Das andere (siehe hier) zeigt 20 Männer, eine Frau und den Bäckman. Die Frau wertet das Bild natürlich auf, allerdings ist sie nicht Mitglied des Vorstandes, sondern Brotkönigin, hat also auf dem Vorstandsbild eigentlich nichts zu suchen. Vielleicht hat sich ein Vorstandsmitglied gedacht, dass Bild 1 etwas aus der Zeit gefallen wirken könne und deshalb noch schnell Bild 2 mit der Brotkönigin gestellt? Es sei wie es sei. Merkwürdig ist es schon, dass auf einem Bild, das den Fortschritt in der Verbandsorganisation symbolisiert, die Frauen als Funktionsträger komplett fehlen. Noch merkwürdiger wird es, wenn man bedenkt, dass sie oft die Leistungswettbewerbe des Bäckerhandwerks gewinnen und uns von den Meisterkursfotos anlächeln. Warum bleiben sie dann im Ehrenamt weiterhin eine so seltene Erscheinung? Jetzt könnte man die Geschichte von den alten weißen Männern hervorkramen, die die Besetzung von wichtigen Funktionen durch Frauen immer noch nach Kräften hintertreiben. Allein – wir glauben nicht mehr daran. Vor einer Generation wird es das noch gegeben haben, heute ist das Bäckerhandwerk über jedes Ehrenamt froh, das noch adäquat besetzt werden kann. Der langen Rede kurzer Sinn: Liebe Bäckermeisterinnen, Unternehmerinnen, Verkaufsleiterinnen: Ihr müsst Euch schon in den Organisationen des Bäckerhandwerks engagieren. Sonst dürft Ihr nicht quengeln, dass die Männer mal wieder nix zustandebringen.

Dirk Waclawek
Chefredakteur



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 Am 26. September 2023 zu Besuch im Editors’ Lunch Club in Bochum: Katrin Jäger (Konzeptwerkstatt), Tim Brakmann (Bäko Zentrale), Christian Saßmannshausen (Korte Einrichtungen), Holger Merge (Konzeptwerkstatt), Stefan Strehle (Bäko Zentrale), Christian Milk (Aichinger) und Chefredakteur Dirk Waclawek. (v. l. n. r.).
Foto: BW / Dirk Waclawek 2023


Das größte Problem des Bäckerhandwerks ist die Personalnot. Welche technologischen Lösungen können den Betrieben helfen, verkaufsfähig zu bleiben? Wie sehen die Voraussetzungen aus, die die Betriebe dafür schaffen müssen? Wie kann der Charakter des Fachgeschäfts auch in Zukunft gewahrt werden? Um diese Fragen zu diskutieren, haben wir eine Runde hochkarätiger Experten in den Editors’ Lunch Club nach Bochum eingeladen. Gekommen sind: Holger Merge (Konzeptwerkstatt), Christian Milk (Aichinger), Christian Saßmannshausen (Korte Einrichtungen) sowie Stefan Strehle und Tim Brakmann von der Bäko Zentrale. Die Zusammenfassung des Gesprächs finden Sie in der Oktober-Ausgabe des Back Journal, das zur iba erscheint.



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In der industriellen Backwarenindustrie kann das Tiefgefrieren von Produkten, um sie für die Lagerung und den Transport vorzubereiten, kostspielig und ineffizient sein. Es müssen enorme Energiemengen aufgewendet werden, um den Produkten Wärme zu entziehen, und es kommt häufig zu Temperaturverlusten, wenn Kältemittel durch lange Rohrleitungen zu den Frostern gefördert wird.

Das Low Volume System (LVS) von JBT Frigoscandia ist bis zu 20 % effizienter als herkömmliche, gepumpte Kältesysteme. Dies ist dem patentierten Trockensaugsystem zu verdanken, welches dem Kompressor mehr Leistung entlockt und die Leistung des Verdampfers verbessert, was sich in einer größeren Gefrierkapazität und Energieeinsparungen niederschlägt.

Unsere Erfolgsgeschichte beginnt mit einem renommierten Bäckereikunden in Europa, einem langjährigen Nutzer von Frigoscandia GYRoCOMPACT Spiralfrostern. Dieser fortschrittliche Bäckereikunde hat sich schon immer für energiesparende Initiativen eingesetzt, und die Einführung des LVS-Systems hat sein Engagement auf die nächste Stufe gehoben. Das LVS hat es ihm ermöglicht, die Temperaturführung zu optimieren und somit die Kälteanlagen effizienter zu nutzen.

Das LVS ermöglicht es dem Kunden, die von der Kälteanlage erzeugten Temperaturen effizienter zu nutzen. Dank des LVS kann er seine Kälteanlage nun mit höheren Temperaturen betreiben, was zu einer bemerkenswerten Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen führt.

Mit dem LVS-System kann der Kunde bei einem 24/7-Dauerbetrieb mit seiner kürzlich installierten Linie jährlich rund 125.000 € an Energiekosten einsparen. Dies entspricht einer Amortisation (ROI) von weniger als 12 Monaten und ist damit für jede Bäckerei, die auf Kosteneinsparungen und Nachhaltigkeit bedacht ist, eine gewinnbringende Lösung. Durch die Behebung von Temperaturverlusten und die Optimierung von Kälteanlagen ist das LVS zu einem unverzichtbaren Werkzeug für industrielle Bäckereien geworden, die ihre Effizienz steigern, Kosten sparen und einen Beitrag zu einer grüneren Zukunft leisten wollen.


Vom 22. bis zum 26. Oktober spielt die Bäckermusik auf der iba in München – und wir würden uns freuen, wenn auch Sie mit dabei sein würden! Wir schenken deshalb allen Abonnenten unseres Newsletters eine Tageskarte für die iba!

Gehen Sie zum Ticket-Shop der iba, den Sie hier finden, und bestellen Sie eine Tageskarte. Geben Sie dort diesen Code ein:

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Achten Sie unbedingt auf die korrekte Schreibweise. Mit diesem Code erhalten Sie einen hundertprozentigen Rabatt auf ein Tagesticket für die iba.

Sehen wir uns auf der iba? Besuchen Sie den INGER Verlag in Halle A3, Stand 290!


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Die knusprige Snack-Sensation Churrini ist pur schon ein absoluter Genuss. Mit unserem neuen Konzept Churrini New Style bringen wir den beliebten Snack auf das nächste Level und zeigen Ihnen, wie Sie das super knusprige Siedegebäck mit verschiedenen Saucen, Toppings und Dips verfeinern können.

Churrini „Load it“ bietet kreative Geschmackskombinationen und zeigt Ihnen, wie Sie die Churrini individuell für Ihre Kunden veredeln können. Ob als Snack für unterwegs oder ein Hingucker auf Straßenfesten, die Churrini machen immer eine gute Figur und sind ein echter Publikumsmagnet. Probieren Sie dafür unsere Kreationen für Ihren Geschäftserfolg: Churrini „Choconut“, „Very Berry“ und „Strawberry Kiss“.

Dank ihrer Sternenform eignen sich die Churrini perfekt zum Dippen. Kombiniert mit Zeelandias klassischen, fruchtigen Füllungen Frutafill Gourmet Blaubeere und Aprikose sind die Churrini ein Hit im Snack-Format. Für Liebhaber von cremig-feinen oder -schokoladigen Dips, haben wir die Berliner-Füllungen Vanille und Schoko ganz neu im Sortiment. Die Variante Schoko gibt es auch im handlichen Spritzbeutel zum Dosieren der Dips in der Filiale. Passend dazu empfehlen wir für die Warenpräsentation eine praktische Verpackung mit separatem Dip-Fach, sodass Ihre Kunden perfekt unterwegs dippen können.

Weitere Inspirationsideen zu Churrini New Style: https://www.zeelandia.de/wir-ueber-uns/aktuelles/churrini_new_style

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Die Landesgruppe Bayern lädt ein zum Jahresausklang.

Programm:

Samstag, 18. November 2023

  • 09:30–10:30 Gemeinsames Frühstück Backstube Wünsche (Gutenbergstraße 11, 85080 Gaimersheim)
  • 10:30–12:00 Betriebsbesichtigung Backstube Wünsche
  • 13:00–14:00 Besuch Audi Museum (Auto-Union-Straße 1, 85045 Ingolstadt)
  • 15:00–16:00 Betriebsbesichtigung Bäckerei und Konditorei Plank (Industrie Straße 7, 92360 Mühlhausen)
  • 16:30–18:00 Hotelbezug „park Inn by Radisson“ (Nürnberger Str. 4, 92318 Neumarkt i.d.O.)
  • 18:30–22:00 Genussabend Bäckerei Plank (BrotZEIT Leipziger Straße 12, 92318 Neumarkt i.d.O.)
  • 22:15 Gemütlicher Ausklang (Café Zentral Neumarkt Untere Mark Straße 1a, 92318 Neumarkt i.d.O.)

Sonntag, 19. November 2023

    07:00–10:00 Gemeinsames Frühstück im Hotel / Abreise – Ende der Veranstaltung

Kosten für Eintritt, Giveaway, Abendessen, Shuttle-Service ab Hotel und zurück: 70 Euro für Mitglieder, 80 Euro für Gäste. Laden Sie sich das Programm von der Website der VDB herunter und entnehmen Sie diesem alle weiteren Informationen rund um die Anmeldung!



VDB CH Herbsttagung
Termin: 28.–29. September 2023
Veranstalter: VDB Schweiz

9. DACH-Tagung für angewandte Getreidewissenschaften
Termin: 5.–6. Oktober 2023
Veranstalter: AGF, ICC Austria und ICC Schweiz

Workshop Hullimogulli
Termin: 10. Oktober 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

VDB-Workshop, BÄKO Österreich, Linz
Termin: 11. Oktober 2023
Veranstalter: VDB Österreich

Backen im Wandel der Energiegesetze: Handlungsbedarf für Bäckereien. Bei CSM in Bingen
Termin: 12. Oktober 2023
Veranstalter: LG Pfalz-Saar

Herstellung und Anwendung nativer und modifizierter Stärken
Termin: 17. Oktober 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Reise nach Formentera zur Entdeckung der Salzfelder
Termin: 19.–20. Oktober 2023
Veranstalter: LG Rhein-Main

Trendtour Tübingen mit Jahresabschluss-Essen
Termin: 8. November 2023
Veranstalter: LG Baden-Württemberg

VDB-Stollenprüfung Bingen
Termin: 9. November 2023
Veranstalter: VDB Deutschland

10. Stollenprüfung Landesgruppe Sachsen-Thüringen
Termin: 14. November 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Um sich für eine der genannten Veranstaltungen anzumelden, wenden Sie sich bitte direkt an die VDB.



Impressum:
Presserechtlich verantwortlich für den Bäckerwelt-Newsletter ist die

INGER Verlagsgesellschaft mbH
Dirk Waclawek
Luisenstraße 34
49074 Osnabrück
Deutschland

Telefon: +49 (0)541 58 05 44-51
Telefax: +49 (0)541 58 05 44-99
E-Mail: waclawek@baeckerwelt.de

Geschäftsführung: Monika Kordhanke, Henning Tau
Register: Amtsgericht Osnabrück HRB 201221
USt. ID: DE 256 842 267


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