Newsletter 38/2023

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Inhalt

Allgemeine Nachrichten


  1. Rheinland und Westfalen-Lippe: Fusion perfekt
  2. Söder plädiert für sieben Prozent Mehrwertsteuer
  3. Britischer Sternekoch plant Bäckerei mit eigener Brot-Linie
  4. Ist die Kardinalschnitte faschistisch?
  5. Stabwechsel bei Dean & David
  6. Kommentar: Meister reden über Logistik


Neues aus der Redaktion


  1. Retoure im Griff


Aktuelles von der VDB


  1. VDB-Veranstaltung: Backen im Wandel der Energiegesetze
  2. Einladung zur Tagung der VDB Schweiz, 28. bis 29. September 2023
  3. Termine der VDB






Es ist vollbracht! Der zukünftige Vorstand des Bäckerinnungsverbandes WEST wurde während der konstituierenden Mitgliederversammlung am 18. September 2023 im Oktogon der Zeche Zollverein in Essen einstimmig gewählt. V. l. n. r.: Rolf Genn (Koblenz), Bernd Siebers (Ehren-Landesinnungsmeister, Düsseldorf), Hubert Quirmbach (Koblenz), Henning Funke (Geschäftsführer LIV WEST), Wolfgang Miehle (Ehrenlandesinnungsmeister Westfalen-Lippe), Alfred Wenz (Koblenz), Hans Bolten (Ehren-Landesinnungsmeister Rheinland), Jürgen Hinkelmann (Landesinnungsmeister Westfalen-Lippe), Thomas Franzes (Arnsberg), Heribert Kamm (Ehrenlandesinnungsmeister Westfalen-Lippe), Mickel Biere (Detmold), Bernd Rott (Köln), Matthias Goeken (Höxter), Raimund Licht (stellv. Landesinnungsmeister, Trier), Georg Sangermann (stellv. Landesinnungsmeister, Arnsberg), Jörg von Polheim, (Landesinnungsmeister Rheinland), Detlef Kunkel (Arnsberg), Siegwin Zimmer (Köln), Johannes Gerhards (Düsseldorf) und Michael Batilla (Geschäftsführer LIV West). Nicht anwesend waren Julia Imping (Münster) und Jörg Aprath (Köln).

Foto: BW / Monika Kordhanke 2023


Mit dem Zusammenschluss der Bäckerinnungsverbände Westfalen-Lippe und Rheinland entsteht ab 1. Januar 2024 einer der schlagkräftigsten Landesverbände im Bäckerhandwerk.

„Willkommen in der Zuversicht! Zukunft gemeinsam gestalten. Zukunft gemeinsam erleben.“ Passender hätte der Slogan auf dem Kühlturm II Oktagon der Zeche Zollverein in Essen die Stimmung während der konstituierenden Mitgliederversammlung des Bäckerinnungsverbandes West am 18. September 2023 nicht beschreiben können. Mit der Fusion des Bäckerinnungs-Verbandes Westfalen-Lippe und des Verbandes des Rheinischen Bäckerhandwerks zum Bäckerinnungsverband West entsteht ab 1. Januar 2024 einer der bedeutendsten Landesverände des Bäckerhandwerks, dem dann 36 Innungen, über 1.000 Mitgliedsbetriebe und mehr als 70.000 Mitarbeiter angehören werden. Angesichts dieser zukunftsweisenden Mission waren die Delegierten zahlreich erschienen: 21 von 28 Vertretern aus dem Rheinland, 23 von 24 Delegierten aus Westfalen-Lippe. Der konstituierenden Sitzung voraus gingen parallel stattfindende Mitgliederversammlungen beider Verbände. Zu einer kurzen Irritation kam es, als bei der Abstimmung ein Delegierter aus Westfalen, der über zwei Stimmen verfügte, gegen den Zusammenschluss der Verbände stimmte. Das anschließende Voting für die Außerkraftsetzung der bisherigen und die Annahme der gemeinsamen Satzung endete dann aber wieder einstimmig.

Lesen Sie die ganze Meldung kostenlos und barrierefrei auf der Bäckerwelt-Website.



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Foto: Josef A. Preiselbauer / Pixabay 2018


Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder (CDU) nutzte seine Oktoberfest-Ansprache am 16. September für ein politisches Statement: „Ich finde, Essen und Trinken ist eh schon zu teuer. Keine Erhöhung für Steuern auf Essen und Getränke“. Die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie war während der Pandemie von 19 auf 7 Prozent gesenkt worden. Angesichts einer drohenden Energiekrise wurde die Regelung bis Ende 2023 verlängert und droht ab dem 1. Januar 2024 auszulaufen. Vielerort setzen sich die Gastronomen gegen die Rückkehr zur alten Besteuerung ein, gleiches gilt für den Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hat außerdem eine Video-Kampagne gestartet, in der Unternehmer aus der Branche Stellung beziehen.



– Advertorial –


Als Branchenexperten verstehen Sie die Bedeutung effizienter Abläufe in Bäckereifilialen, und wir zeigen Ihnen, wie unsere KI-Lösung genau das unterstützt.



Besuchen Sie unsere Veranstaltung „Optimale Warenverfügbarkeit durch künstliche Intelligenz“ auf der iba in München.

Datum: 22. bis 26. Oktober

Ort: Halle B2, Stand B2.110, bei backaldrin

Uhrzeiten: Täglich um 11:30 Uhr und 13:30 Uhr

In einer Zeit, in der Effizienz und Kundenzufriedenheit entscheidend sind, zeigen wir Ihnen, wie unsere KI-Technologie Ihre Filialen dabei unterstützt.

Unsere Lösung wurde speziell entwickelt, um die Warenverfügbarkeit in Bäckereien optimal zu steuern. So können Sie die Bestückung Ihrer Filialen perfektionieren, sodass Ihre Auslagen auch um 16 Uhr noch ansprechend sind und Ihre Kunden stets ein möglichst attraktives Thekenbild antreffen.

Ein weiterer Vorteil unserer KI-Technologie ist die signifikante Reduzierung von Ausverkäufen. Sie sorgt dafür, dass Frischware optimal bestellt wird und ermöglicht eine rechtzeitige Nachproduktion vor Ort. Darüber hinaus bieten wir klare Handlungsempfehlungen, die Ihren Arbeitsabläufen Sicherheit und Struktur verleihen. Das Ergebnis? Weniger Retouren am Ende des Tages!

Die Veranstaltung findet zweimal täglich statt, damit Sie sicherstellen können, dass Sie dabei sind. Nach der Präsentation laden wir Sie herzlich ein, direkt gegenüber an unserem Stand vorbeizuschauen, um weitere Fragen zu klären und sich auszutauschen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Für weitere Informationen und bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns noch heute. 





Vom Sternekoch zum Bäckereiinhaber: Der in der Schweiz lebende Brite James Baron plant die Eröffnung einer Bäckerei mit eigener Brot-Linie. Foto: guillermomuro00 / pixabay.com 2023


Im schweizerischen La Punt Chamuesch hat der britische Koch James Baron für sein Restaurant Krone einen Michelin-Stern erkocht. Wie das Falstaff-Magazin berichtet, verfolgt er jetzt ein neues Projekt: Eine Bäckerei mit Bistro und Café gegenüber von seinem Restaurant. An dem neuen Standort will Baron die Brote und Brötchen sowie auch die gastronomischen Speisen in einem Holzofen zubereiten. Außerdem plant er, für seine Bäckerei eine eigene Brot-Linie mit Jens Jung von John Baker aus Zürich zu entwickeln. Da der neue Betrieb voraussichtlich erst im Winter 2024 öffnet, startet der Sternekoch bereits in diesem Jahr mit einem Pop-up, um das Food-Konzept auszutesten.



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Wäre die Bezeichnung Kardinalschnitte auf den gleichnamigen Vogel zurückzuführen, wäre es wohl kein Problem. Doch die österreichische Mehlspeise steht wegen ihrer Historie in der Kritik.
Symbolfoto. JillWellington / Pixabay.com 2023


Die Kardinalschnitte gehört wie die Sachertorte zu Österreichs beliebtesten Traditionsgebäcken. Doch wie unter anderem oe24.at berichtet, herrscht seit einiger Zeit eine Kontroverse um den Namen der mit Marillenmarmelade gefüllten Mischung aus Eischneemasse und Biskuit. Das Problem: Wenn man um drei Ecken denkt, hat die arme Schnitte einen faschistischen Hintergrund. So habe Konditor Ludwig Heiner von der K. & K. Hofzuckerbäckerei L. Heiner in Wien die Mehlspeise anlässlich des Deutschen Katholikentages 1933 kreiert. Der Tag sei jedoch damals für politische Zwecke instrumentalisiert worden. So habe beispielsweise Kanzler Engelbert Dollfuß den Tag genutzt, um den austrofaschistischen Ständestaat zu propagieren. Kardinal Theodor Innitzer, nach dem die Mehlspeise damals benannt wurde, hätte das größtenteils befürwortet. Die Chefin der Konditorei L. Heiner äußert sich im Gespräch mit oe24.at jedoch noch entspannt: „Wir sehen die Diskussion gelassen. Es ist wichtig, dass man über diese Zeit spricht.“



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Foto: Mohamed_hassan / Pixabay 2018


Dean & David-Gründer David Baumgartner gibt den Chefsessel ab: Zum Jahresende wird Catrin Cichon die neue Chefin der Münchner Healthy Food-Marke. Darüber berichtet Foodservice. Derzeit ist Cichon Director Business Development und Properties bei SSP DACH. Die Gastronomiegesellschaft betreibt an Verkehrsknotenpunkten wie Flughäfen oder Bahnhöfen verschiedene Franchiseunternehmen, darunter Dean & David, Starbucks, Burger King, Backwerk, Heberer, Kamps und Spar Express.



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Amateure klagen über Technik. Profis reden über Vorteige. Meister kümmern sich um die Logistik. Die kleine Regel für die erfolgreiche Filialbäckerei fanden wir vor kurzem in München bestätigt. Dort besuchten wir ein Fachgeschäft der Familienbäckerei Kistenpfennig, und Chefin Susanne Lütering erklärte uns die Vorgehensweise bei der Suche nach einem neuen Standort: “Wir schauen, welche Region sich logistisch gut einbinden lässt. Dann machen wir uns dort auf die Suche.” Die Logistik hat in dem Betrieb mit gut 20 Standorten und 500 Mitarbeitern auch deshalb eine besondere Bedeutung, weil Kistenpfenning auf das Ladenbacken verzichtet. Frische garantiert täglich die dreimalige Belieferung. Die Verkäuferinnen sind bei Kistenpfennig nicht nur vom Backen, sondern auch von der Snackherstellung entlastet. Vor- und Nachteile dieser Strategie besprechen wir übrigens in der Oktober-Ausgabe des Back Journal zur iba.

Dirk Waclawek
Chefredakteur



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Geschäftsführer Severin Oberdorfer an seinem Retourenmanagement-Leitstand.
Foto: BJ / Dirk Waclawek 2023


Im Laufe der Jahre haben viele Bäckereien für sich eine Entscheidung getroffen: Entweder sind sie eine Filial- oder eine Lieferbäckerei. Eine Antwort auf die Frage der Ausrichtung hat die Bäckerei Armbruster aus Schutterwald auch gefunden. Allerdings ist dabei schon vor vielen Jahren ein Sowohl-als-auch herausgekommen. Zum Unternehmen gehören rund 70 Fachgeschäfte entlang der A5 zwischen Karlsruhe und Freiburg. Verantwortlich für diese zeichnet Jutta Armbruster-Oberdorfer. Ihr Mann Severin Oberdorfer kümmert sich parallel um das Liefergeschäft. Ein ganz besonderer Kunde sorgt hier dafür, dass Backwaren von Armbruster sogar in ganz Europa gegessen werden. Wegen der besonderen Konstellation ist die Bäckerei in einem Erfakreis schwer mit Kollegenbetrieben vergleichbar.

Den ganzen Artikel lesen Sie im Back Journal – für Digital-Abonnenten kostenfrei.


– Advertorial –


Vom 22. bis 26. Oktober sind wir auf der führenden Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks vertreten. Kommen Sie zu Halle A3 – Stand 331 und erfahren Sie wie die BäckerAI mittels Künstlicher Intelligenz Ihre Bestellplanung optimiert, Ihren Umsatz steigert und gleichzeitig Retouren minimiert.

Auf Basis Ihrer vorhandenen Verkaufsdaten und unter Berücksichtigung externer Aspekte wie Wetter, Feiertage und über 150 weiterer Faktoren berechnet die BäckerAI die erwartete Nachfrage sechs Tage im voraus. Daraus resultieren Bestellvorschläge, die einfach nachzuvollziehen sind und bei Bedarf problemlos angepasst werden können.

Die Künstliche Intelligenz der BäckerAI bringt Ihre Planung mit der tatsächlichen Nachfrage in Einklang, erzielt somit eine optimale Warenverfügbarkeit und erhöht dadurch die Zufriedenheit Ihrer Kundschaft. Außerdem werden Sie Ihr volles Umsatzpotenzial auszuschöpfen und Ihre Retouren um bis zu 30% zu reduzieren.

Besuchen Sie uns in Halle A3 – Stand 331 und lassen Sie sich von unseren Experten persönlich beraten. So können wir in einem persönlichen Gespräch alle Details in Ruhe besprechen und Ihnen aufzuzeigen, welchen Mehrwert wir Ihrem Unternehmen bieten werden.

Buchen Sie jetzt einen Termin auf unserer Website www.baeckerai.de und sichern Sie sich Ihr kostenloses Ticket.

Wir freuen uns darauf, Sie an unserem Messestand begrüßen!


Die Landesgruppen Pfalz-Saar, Rhein-Main und Baden-Württemberg laden am 12. Oktober 2023 von 9 bis 14:30 Uhr zu CSM nach Bingen ein. Die Teilnehmer erwarten Vorträge und Diskussionsrunden zu den Themen: Strompreise der Zukunft, Einergieeinsparung und CO2-Vermeidung, Einsatz von Wasserstoff in Bäckereien und nachhaltige Unternehmenszukunft durch Wechsel zur Tagschicht.

Hier geht es zur Anmeldung. Anmeldeschluss ist der 5. Oktober 2023.




Erfolgreiche Bewirtschaftung von Ressourcen vom Einkauf bis zur Mitarbeitergewinnung und Bindung 

Programm:

Donnerstag, 28. September 2023

  • 18:00 Uhr „Der neue Goeken-Weg“ und was das mit Kulturwandlung und Personalentwicklung zu tun hat (Benedikt Goeken, Geschäftsführer Goeken backen GmbH, Bad Driburg)
  • 19:30 Uhr Gemeinsames Abendessen im Restaurant Vivace (Sempachersee Hotel, Nottwil)

Freitag, 29. September 2023

  • 08:00 UhrBegrüßungskaffe und Gipfel im Hotel Sempachersee, Nottwil
  • 08.30 Uhr Tagungseröffnung (Prof. Michael Kleinert, Präsident VDB CH, ZHAW Wädenswil)
  • 08:40 Uhr Bühler AG: Nachhaltigkeitsinitiativen – berechnen, verstehen, reporten, reduzieren (Stefan Prockl, Bühler AG)
  • 09:15 Uhr Wertschöpfung durch Upcycling von Lebensmittel-Nebenströmen (Friedrich Witschi, Circular Food Solutions)
  • 09:50 Uhr Lebensmittelabfälle: im Netzwerk Verantwortung übernehmen (Markus Hurschler, United Against Waste)
  • 10:55 Uhr Traditionshaus Blattmann – unser Beitrag zu Planetary Health Solutions! (Catherine Cunin, Blattmann Schweiz)
  • 11:30 Uhr Wie die Migros-Bäckerei ihre Nachhaltigkeitsstrategie, Ziele und Kommunikation umsetzt (Aloisia Predota, FFB Group)
  • 13:20 Uhr Energie aus Abfall (Dr. Hans Musch, Geschäftsleiter Renergia Zentralschweiz AG)
  • 13:55 Uhr VP als Erfolgsinstrument während und nach Standortzusammenführung (Ivo Signer, Leiter Produktion Hug AG Malters)
  • 15:00 Uhr Nachhaltigkeit – der Weg ist das Ziel (Gregor Maier, Bäckerei-Konditorei-Café Maier Laufenburg)
  • 15:35 Uhr Ressource eigener Körper – Wachsen an den eigenen Herausforderungen (Heinz Frei, Schweizer Spitzensportler mit 3 Weltrekorden im Rollstuhlsport)

Tagungsgebühr Donnerstagabend (inkl. Nachtessen und Getränke): 50 Franken.

Tagungsgebühr Freitag (inkl. Dokumentation, Lunch, Kaffeepause): Mitglieder VDB Schweiz, Deutschland und Österreich sowie Neumitglieder VDB Schweiz 220 Franken. Nichtmitglieder 320 Franken. Studierende und Lernende 50 Franken.

Anmeldungen bitte bis am 11. September 2023 bei der VDB Schweiz.




Alfred-Kühn-Vorlesung 2023 der Berlin-Brandenburg. Gesellschaft für Getreideforschung e.V.
Termin: 21. September 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Ost: Infotag Backwaren 2023 & die Getreideernte 2023
Termin: 22. September 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Süd
Termin: 26. September 2023
Veranstalter: VDB Deutschland Süd

VDB CH Herbsttagung
Termin: 28.–29. September 2023
Veranstalter: VDB Schweiz

9. DACH-Tagung für angewandte Getreidewissenschaften
Termin: 5.–6. Oktober 2023
Veranstalter: AGF, ICC Austria und ICC Schweiz

Workshop Hullimogulli
Termin: 10. Oktober 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

VDB-Workshop, BÄKO Österreich, Linz
Termin: 11. Oktober 2023
Veranstalter: VDB Österreich

Backen im Wandel der Energiegesetze: Handlungsbedarf für Bäckereien. Bei CSM in Bingen
Termin: 12. Oktober 2023
Veranstalter: LG Pfalz-Saar

Herstellung und Anwendung nativer und modifizierter Stärken
Termin: 17. Oktober 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Reise nach Formentera zur Entdeckung der Salzfelder
Termin: 19.–20. Oktober 2023
Veranstalter: LG Rhein-Main

Trendtour Tübingen mit Jahresabschluss-Essen
Termin: 8. November 2023
Veranstalter: LG Baden-Württemberg

Um sich für eine der genannten Veranstaltungen anzumelden, wenden Sie sich bitte direkt an die VDB.



Impressum:
Presserechtlich verantwortlich für den Bäckerwelt-Newsletter ist die

INGER Verlagsgesellschaft mbH
Dirk Waclawek
Luisenstraße 34
49074 Osnabrück
Deutschland

Telefon: +49 (0)541 58 05 44-51
Telefax: +49 (0)541 58 05 44-99
E-Mail: waclawek@baeckerwelt.de

Geschäftsführung: Monika Kordhanke, Henning Tau
Register: Amtsgericht Osnabrück HRB 201221
USt. ID: DE 256 842 267


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Inhalt

Allgemeine Nachrichten


  1. Berelsmann und Justus wollen fusionieren
  2. Stadtbäckerei Dreher baut neue Produktionsstätte
  3. Alexander Weinhold ist Bäcker-Europameister
  4. Arbeitszeiten: Alleinerziehende Mutter scheitert am Landesarbeitsgericht
  5. René Schweizer (Bäckerei Voland) wehrt sich gegen Vorwürfe
  6. Kommentar: 10 und 100 Prozent


Neues aus der Redaktion


  1. Digital Signage im Bäckerfachgeschäft (Video)


Aktuelles von der VDB


  1. VDB Jahrestagung 2024: Save the date
  2. Einladung zur Tagung der VDB Schweiz, 28.–29. September 2023
  3. Termine der VDB





Foto: PublicDomianPictures / Pixabay 2012


Jörg Berelsmann, Inhaber der Bäckerei Berelsmann (14 Fachgeschäfte) aus Wallenhorst, und Jörg Barowski, Inhaber der Bäckerei Justus (19 Fachgeschäfte) aus Bramsche, haben angekündigt, dass beide Unternehmen zum nächsten Jahr fusionieren werden. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Mit diesem Vorhaben reagiere man auf den Mitarbeitermangel und die hohen Bürokratiekosten, also auf Herausforderungen, die größer, nicht kleiner werden würden. Die Filialnetze beider Marken sollten beibehalten werden; von der Fusion verspricht man sich mehr Flexibilität beim Personaleinsatz. Die Sortimente beider Bäckereien würden sich ergänzen; man werde sie zusammenführen. Die Geschäftsführung wollen Jörg Barowski sowie Jörg und Elena Berelsmann übernehmen. Die Bäckerei Justus kann auf eine 200-jährige Backtradition zurückblicken, die Bäckerei Berelsmann besteht auch schon seit 1858.



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Foto: DBZM / Stefan Schütter 2014


Die Stadtbäckerei Dreher aus Gengenbach (34 Fachgeschäfte) will die Aktivitäten seiner vier örtlichen Produktionsstandorte an einem Ort bündeln. Medienberichten zufolge hat der mit dem Marktkieker ausgezeichnete Betrieb der Stadt 1,3 Hektar Land in einem geplanten neuen Gewerbegebiet abgekauft. Hier soll die neue Produktion entstehen, die 2026 in Betrieb gehen soll. Die alten Backstuben will man aufgeben.



– Advertorial –




Vom 22. bis 26. Oktober sind wir auf der führenden Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks vertreten. Kommen Sie zu Halle A3 – Stand 331 und erfahren Sie wie die BäckerAI mittels Künstlicher Intelligenz Ihre Bestellplanung optimiert, Ihren Umsatz steigert und gleichzeitig Retouren minimiert.

Auf Basis Ihrer vorhandenen Verkaufsdaten und unter Berücksichtigung externer Aspekte wie Wetter, Feiertage und über 150 weiterer Faktoren berechnet die BäckerAI die erwartete Nachfrage sechs Tage im voraus. Daraus resultieren Bestellvorschläge, die einfach nachzuvollziehen sind und bei Bedarf problemlos angepasst werden können.

Die Künstliche Intelligenz der BäckerAI bringt Ihre Planung mit der tatsächlichen Nachfrage in Einklang, erzielt somit eine optimale Warenverfügbarkeit und erhöht dadurch die Zufriedenheit Ihrer Kundschaft. Außerdem werden Sie Ihr volles Umsatzpotenzial auszuschöpfen und Ihre Retouren um bis zu 30% zu reduzieren.

Besuchen Sie uns in Halle A3 – Stand 331 und lassen Sie sich von unseren Experten persönlich beraten. So können wir in einem persönlichen Gespräch alle Details in Ruhe besprechen und Ihnen aufzuzeigen, welchen Mehrwert wir Ihrem Unternehmen bieten werden.

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Wir freuen uns darauf, Sie an unserem Messestand begrüßen!





Bäckergeselle Alexander Weinhold nach seinem Sieg bei den Euroskills 2023 in Danzig (Polen).
Foto: Euroskills 2023


Der 22-jährige Bäckergeselle Alexander Weinhold aus Neuried (Bayern) hat bei den Euroskills 2023 in Danzig (Polen) den ersten Platz belegt. Bei dem Wettbewerb der Handwerksberufe trat er in der Kategorie Bäcker gegen zwölf Mitbewerber aus verschiedenen Ländern an. „Ich bin überwältigt, dass ich es geschafft habe“, sagte er. „Mein Dank gilt vor allem meinem Trainer Daniel Plum und dem Team der Bundesakademie des Deutschen Bäckerhandwerks in Weinheim für die hervorragende Vorbereitung auf den Wettkampf“.

„Das ist eine großartige Leistung für den Nachwuchsbäcker“, gratuliert Michael Wippler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks. „Das deutsche Bäckerhandwerk hat einmal mehr bewiesen, dass es Weltspitze ist. Das Ausbildungssystem im deutschen Bäckerhandwerk ist exzellent und führt zu herausragenden Leistungen. Damit das künftig so bleibt, sind weitere, vor allem auch politische Anstrengungen notwendig, um die berufliche Ausbildung weiter zu stärken“, mahnt Wippler. Dem Bäckerhandwerk fehle, wie vielen anderen Gewerken auch, der Nachwuchs. Gesellschaft und Politik müssten gemeinsam dafür Sorge tragen, dass die duale Ausbildung gestärkt werde und junge Menschen wieder mehr Lust auf das Handwerk bekämen.

Nach den Euroskills in diesem Jahr stehen nächstes Jahr die Worldskills in Lyon an. Die deutschen Teilnehmer an diesem Wettbewerb werden bei der Deutschen Meisterschaft der Bäcker-Jugend im November in Weinheim ermittelt..



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Symbolfoto. Foto: LVER / Pixabay 2020


Bäcker gehen bei den Arbeitszeiten gerne auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter ein. Insbesondere wenn es sich um alleinerziehende Mütter handelt. Doch unter bestimmten Umständen ist es zulässig, wenn Arbeitgeber Wünsche unberücksichtigt lassen. Jedenfalls sieht das so das Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern (Az. 5 Sa 139/22), das eine Entscheidung des Arbeitsgerichts Schwerin bestätigte. Dort hatte eine alleinerziehende Bäckereiverkäuferin geklagt, weil sie nicht mehr samstags arbeiten wollte und wochentags nur noch zu ganz bestimmten Uhrzeiten. Darauf hat sie nach Auffassung des Gerichts keinen Anspruch. Die Richter machten darauf aufmerksam, dass die Kolleginnen, die alle betreuungsbedürftige Kinder haben, benachteiligt werden würden, weil sie die Zeiten abdecken müssten, an denen die Klägerin nicht zur Verfügung stehen wollte. Das sei auch durch den Umstand, dass die Klägerin alleinerziehend sei, nicht gerechtfertigt. Jetzt wird sich das Bundesarbeitsgericht mit dem Fall befassen.



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Foto: Mohamed_hassan / Pixabay 2018


René Schweizer, Inhaber der Bäckerei Voland aus Steg im Tösstal (Kanton Zürich/Schweiz), hat sich gegen anonym erhobene Vorwürfe gegen seine Unternehmensführung zur Wehr gesetzt. Die Vorwürfe waren kürzlich in der Gewerkschaftszeitung Work erhoben worden und lauten: Hygienemängel, Arbeitsüberlastung, Vernachlässigung von Auszubildenden und rauher Umgangston. Die Zeitschrift berichtet von mehreren Wortmeldungen von Mitarbeitern. Schweizer wehrt sich in der Stellungnahme, über die örtliche Medien berichten, gegen die Vorwürfe und betont, dass sein Unternehmen nach den üblichen Standards arbeite. „Voland ist ein gutes und sauberes Unternehmen, das seine Kundschaft mit Produkten von bester Qualität bedient. Wir unterziehen uns freiwillig zusätzlichen und teuren Hygienekontrollen und erzielen dabei regelmäßig Bestnoten.“ Schweizer betonte, dass es bei Unternehmen dieser Größe (9 Fachgeschäfte, 150 Mitarbeiter) auch zu Konflikten kommen könne. Nach seiner Vermutung würden Vorwürfe gezielt an die Medien übermittelt, denen seine Nationalratskandidatur für die Schweizerische Volkspartei (SVP) ein Dorn im Auge sei.



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Für die Ausgabe 9 des Back Journal besuchten wir die Panpan Brotmanufaktur Kraus aus dem Oberbergischen Land. Die Familie Kraus gehört zu denen, die die berühmte Extrameile gehen. In Sachen Brot treibt man zum Beispiel fast 100 Prozent mehr Aufwand als die meisten Marktbegleiter. Nun führt 100 Prozent mehr Aufwand im Highend-Bereich bekannlich nur dazu, dass die Qualität um zehn Prozent steigt – sagen wir von 85 auf 95 Prozent. Allerdings sind es diese zehn Prozent, die für viele Verbraucher den Unterschied machen. So kann sich ein Bäcker von Wettbewerbern abheben und höhere Preise erzielen. Welchen Mehraufwand die Kunden honorieren, hängt sehr von der Region und der Kundenstruktur ab. So weit, so Allgemeingut.

Nun hat Familie Kraus gute Kontakte zur Entwicklungsabteilung eines großen Backzutatenherstellers. Dort ist man inzwischen fast soweit, die Qualität eines sehr aufwändig arbeitenden Handwerksbetriebs zu erreichen. Deklarationsfreundlich und ohne die 100 Prozent Mehraufwand, nur durch Backmittel. Nachdenklich macht das natürlich schon. Für Top-Betriebe wird es so schwieriger, sich mit Premiumqualität durch traditionelle Verfahren zu profilieren. Ihnen bliebe nur, noch mehr Aufwand zu treiben, um ein paar Prozentpünktchen mehr Qualität herauszukitzeln. Aber würden die Kunden den Mehraufwand noch honorieren? Andererseits werden es die neuen Backmittel vielen Betrieben ermöglichen, in den kommenden Jahren des Fachkräftemangels überhaupt noch am Markt zu bestehen. Wie so viele Medaillen hat also auch diese zwei Seiten.

Dirk Waclawek
Chefredakteur



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Wir haben uns angesehen, wie Digital Signage funktioniert und sprechen mit dem Experten Wilhelm Kunstleben. Die komplette Reportage finden Sie in Ausgabe 9 des Back Journal. Das Interview-Video finden Sie schon jetzt kostenfrei auf der Bäckerwelt-Website.





Vorstand und Präsidium der VDB am Rande ihrer Sitzung in Dresden. Vorn: Präsident Frederik Gruß.
Foto: BW / Dirk Waclawek 2023


Vorstand und Präsidum der VDB haben sich auf ihrer letzten Sitzung in Dresden nicht nur gut amüsiert (siehe Foto), sondern auch hart gearbeitet. Wichtigstes Ergebnis: Die LG Sachsen wird Gastgeber der Jahrestagung 2024 sein. Vom 7. bis 9. September 2024 steht in Dresden neben dem Kongress auch der Besuch zahlreicher Bäckereien auf dem Programm. Elbflorenz verfügt bekanntlich über eine sehr lebendige Szene guter Handwerksbäckereien. Deshalb: Save the date!




Erfolgreiche Bewirtschaftung von Ressourcen vom Einkauf bis zur Mitarbeitergewinnung und Bindung 

Programm:

Donnerstag, 28. September 2023

  • 18:00 „Der neue Goeken-Weg“ und was das mit Kulturwandlung und Personalentwicklung zu tun hat (Benedikt Goeken, Geschäftsführer Goeken backen GmbH, Bad Driburg)
  • 19:30 Gemeinsames Abendessen im Restaurant Vivace (Sempachersee Hotel, Nottwil)

Freitag, 29. September 2023

  • 08:00 Begrüssungskaffe und Gipfel im Hotel Sempachersee, Nottwil
  • 08.30 Tagungseröffnung (Prof. Michael Kleinert, Präsident VDB CH, ZHAW Wädenswil)
  • 08:40 Bühler AG: Nachhaltigkeitsinitiativen – berechnen, verstehen, reporten, reduzieren (Stefan Prockl, Bühler AG)
  • 09:15 Wertschöpfung durch Upcycling von Lebensmittel-Nebenströmen (Friedrich Witschi, Circular Food Solutions)
  • 09:50 Lebensmittelabfälle: im Netzwerk Verantwortung übernehmen (Markus Hurschler, United Against Waste)
  • 10:55 Traditionshaus Blattmann – unser Beitrag zu Planetary Health Solutions! (Catherine Cunin, Blattmann Schweiz)
  • 11:30 Wie die Migros-Bäckerei ihre Nachhaltigkeitsstrategie, Ziele und Kommunikation umsetzt (Aloisia Predota, FFB Group)
  • 13:20 Energie aus Abfall (Dr. Hans Musch, Geschäftsleiter Renergia Zentralschweiz AG)
  • 13:55 VP als Erfolgsinstrument während und nach Standortzusammenführung (Ivo Signer, Leiter Produktion Hug AG Malters)
  • 15:00 Nachhaltigkeit – der Weg ist das Ziel (Gregor Maier, Bäckerei-Konditorei-Café Maier Laufenburg)
  • 15:35 Ressource eigener Körper – Wachsen an den eigenen Herausforderungen (Heinz Frei, Schweizer Spitzensportler mit 3 Weltrekorden im Rollstuhlsport)

Tagungsgebühr Donnerstagabend (inkl. Nachtessen und Getränke): 50 Franken.

Tagungsgebühr Freitag (inkl. Dokumentation, Lunch, Kaffeepause): Mitglieder VDB Schweiz, Deutschland und Österreich sowie Neumitglieder VDB Schweiz 220 Franken. Nichtmitglieder 320 Franken. Studierende und Lernende 50 Franken.

Anmeldungen bitte bis am 11. September 2023 bei der VDB Schweiz.




Erntegespräch mit Mühlenbesichtigung Roland Mills United in Recklinghausen
Termin: 14. September 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

Alfred-Kühn-Vorlesung 2023 der Berlin-Brandenburg. Gesellschaft für Getreideforschung e.V.
Termin: 21. September 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Ost: Infotag Backwaren 2023 & die Getreideernte 2023
Termin: 22. September 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Süd
Termin: 26. September 2023
Veranstalter: VDB Deutschland Süd

VDB CH Herbsttagung
Termin: 28.–29. September 2023
Veranstalter: VDB Schweiz

9. DACH-Tagung für angewandte Getreidewissenschaften
Termin: 5.–6. Oktober 2023
Veranstalter: AGF, ICC Austria und ICC Schweiz

Workshop Hullimogulli
Termin: 10. Oktober 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

VDB-Workshop, BÄKO Österreich, Linz
Termin: 11. Oktober 2023
Veranstalter: VDB Österreich

Backen im Wandel der Energiegesetze: Handlungsbedarf für Bäckereien. Bei CSM in Bingen
Termin: 12. Oktober 2023
Veranstalter: LG Pfalz-Saar

Herstellung und Anwendung nativer und modifizierter Stärken
Termin: 17. Oktober 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Reise nach Formentera zur Entdeckung der Salzfelder
Termin: 19.–20. Oktober 2023
Veranstalter: LG Rhein-Main

Trendtour Tübingen mit Jahresabschluss-Essen
Termin: 8. November 2023
Veranstalter: LG Baden-Württemberg

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Newsletter 36/2023

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Inhalt

Allgemeine Nachrichten

  1. Insolvenz der Achimer Stadtbäckerei: Garde-Filialen schließen
  2. Kleine „Südback“ im iba-Jahr
  3. Scherf in den Brot-Senat aufgenommen / Detmers als Präsidentin bestätigt
  4. Destatis: 12,6 Prozent mehr Gehalt im Gastgewerbe
  5. Zentralverband: günstiger Strom auch für den Mittelstand
  6. Eine sehr besondere Ernte
  7. EHI: Fair und Bio funktionieren nicht mehr
  8. Burger King verklagt: Speisen unverhältnismäßig groß dargestellt?
  9. Kommentar: Vierundzwanzig

Neues aus der Redaktion

  1. Der 10. Filialmanagementtag | Mittelpunkt Mensch
  2. Ein Cremekocher im Einsatz bei der Bäckerei Englert

Aktuelles von der VDB

  1. Düsseldorfer Radschläger für Hartmut Grahn
  2. Einladung zum VDB-Forum Süd am 26. September 2023
  3. Termine der VDB

Im Juli stellte die Achimer Stadtbäckerei zum vierten Mal einen Insolvenzantrag – nun werden die dazugehörigen Garde-Filialen endgültig abgewickelt. Wie der Weser Kurier berichtet, werden dabei 14 der 26 Garde-Standorte im Raum Bremen und im Elbe-Weser-Dreieck von Wettbewerbern übernommen. Für drei weitere Filialen laufen nach Angaben des Insolvenzverwalters noch Verhandlungen. Zu den Käufern sollen Meyer Mönchhof, Starke Bäcker und Bäckermeister Haferkamp zählen. Als Grund für die Schieflage der Achimer Stadtbäckerei nannte der Insolvenzverwalter hohe Kostensteigerungen für Energie und Rohwaren. Das Unternehmen hatte zuvor schon in den Jahren 2013, 2019 und 2020 Insolvenz anmelden müssen.

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Ungerührt von der iba veranstaltet die Bäko Württemberg vom 16. bis 18. September in den Stuttgarter Messehallen ihre eigene Hausmesse. So dürften sich einige baden-württembergische Handwerksbäcker im Oktober den Weg nach München sparen. Rund 125 Aussteller präsentiert die Genossenschaft in Halle 9 des Messegeländes.

Die Bäko Württemberg entstand erst 2022 aus der Fusion der Bäkos Stuttgart und Südwürttemberg. Bis zur Fusion der norddeutschen Genossenschaften Weser Ems und Ebäcko zur Ebäko stellte man mit einem Umsatz von rund 250 Millionen Euro die stärkste Regionalgenossenschaft der Bäko Gruppe. Die kleine Fast-parallel-Veranstaltung zur iba demonstriert dann auch die steigende Bedeutung und das wachsende Selbstbewusstsein der großen Regionalbäkos.

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(v. l. n. r.) Laudator Prof. Dr. Meinolf Lindhauer, Brotsenatorin Prof. Dr. Katharina Scherf und Großbäckerpräsidentin Prof. Dr. Ulrike Detmers auf dem Großbäckertag 2023. Foto: BW / Dirk Waclawek 2023

Prof. Dr. Katharina Scherf vom Karlsruher Institut für Technologie ist auf der Jahresmitgliederversammlung des Verbandes Deutscher Großbäckereien in Frankfurt mit der Ehrensenatorwürde des deutschen Brot-Senats ausgezeichnet worden. Der Schwerpunkt von Scherfs Forschung liegt in Studien zu den Ursachen von Zöliakie, Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität und Weizenallergien. Sie erforscht die Veränderungen der Umweltbedingungen und deren Auswirkung auf die Proteinzusammensetzung von Nahrungsmittelpflanzen. Die Laudatio auf die neue Brotsenatorin hielt Prof. Dr. Meinolf Lindhauer.

Auf ihrer Mitgliederversammlung bestätigten die Großbäcker auch einstimmig ihr Präsidium im Amt. Präsidentin bleibt Prof. Dr. Ulrike Detmers, unterstützt wird sie von den Vizepräsidenten Hans-Jochen Holthausen (Harry Brot) und Alexander Heberer (Wiener Feinbäcker Heberer).

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Höchster Lohnanstieg seit 15 Jahren: Von April bis Juni 2023 lag laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) ein nominaler Lohnanstieg um 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal vor und somit der stärkste seit dem Jahr 2008. Die Reallöhne im 2. Quartal 2023 stiegen dabei gegenüber dem Vorjahresquartal um rund 0,1 Prozent, was die erste Steigerung der Reallöhne seit dem 2. Quartal 2021 ist. Besonders das Gastgewerbe legte überdurchschnittlich zu. Dort stiegen die Nominallöhne mit 12,6 Prozent im Vergleich zum 2. Quartal 2022. Destatis erklärt den Anstieg durch die in vielen Betrieben vereinbarte  Inflationsausgleichsprämie, den erhöhten Mindestlohn und die Minijobgrenze von 520 Euro. Dafür spricht auch, dass geringfügig Beschäftigte mit 9,7 Prozent den stärksten Nominallohnanstieg aufwiesen. Auch das Gehalt für Teilzeitkräfte (+7,2 %) und Auszubildende (+8,4 %) fiel höher aus.

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Für energieintensive Unternehmen soll der Strompreis mit staatlicher Hilfe gedeckelt werden. Doch für kleine bis mittlere Handwerksbäcker ist das keine Lösung. Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks fordert daher, dass die Strompreise für die gesamte deutsche Wirtschaft gesenkt werden. Denn viele Betriebe des Bäckerhandwerks seien durch gestiegene Energiepreise stark belastet und könnten die hohen Kosten nicht vollständig weitergeben. „Die Einbeziehung der Betriebe unter einen weiteren, besonderen Strompreisdeckel von 5 Cent/kWh würde die Situation der Betriebe erleichtern und ihnen zudem ein Stück Sicherheit und Planbarkeit für Investitionen zurückgeben“, erklärt Dr. Friedemann Berg, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes.

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Die führende Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks findet vom 22.-26. Oktober 2023 statt und bringt die globale Bäckerbranche auf dem Messegelände München zusammen.

Jetzt Ticket sichern!

Hajo Schumacher beschäftigte sich als Keynote-Speaker mit dem Thema Krise und zeigte dabei positive Aspekte auf. Foto: BJ / Stefan Schütter 2023

Beim Next Baker Event am 30. August 2023 in Recklinghausen prophezeite Stephan Kill, Geschäftsführer von Roland Mills United, dass der Mahlweizen europaweit knapp werden könnte. Grund dafür ist eine gewissermaßen dreigeteilte Ernte vor dem Regen, während des Regens und nach dem Regen. Das letzte Drittel der Ernte, das nach dem Regen, könnte zum Backen größtenteils unbrauchbar sein. Bei den nutzbaren Partien scheint das Kleber-Protein-Verhältnis jedoch ähnlich wie bei der Ernte 2022 zu sein. Durch die zu erwartende höhere Enzymatik sollte die Schüttwassermenge ergänzend jedoch eher etwas zurückgenommen werden.

Den ganzen Artikel lesen Sie auf der Bäckerwelt-Website.

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7. EHI: Fair und Bio funktionieren nicht mehr

EHI-Geschäftsführer Michael Gerling auf der Jahresversammlung des Großbäckerverbandes 2023.
Foto: BW / Dirk Waclawek 2023

Michael Gerling, Geschäftsführer des EHI Retail Institute, gab auf der Mitgliederversammlung des Großbäckerverbandes interessante Einblicke in aktuelle Entwicklungen im deutschen LEH. Danach liegt der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr weiterhin im Minus, nominale Steigerungen sind rein inflationsbedingt. Das Konsumverhalten stehe weiterhin unter dem Motto „Schnäppchenjagd“. Für die These lieferte Gerling auch Belege: Der Anteil der Umsätze mit Aktionsware liegt in einem deutschen Supermarkt normalerweise bei rund zehn Prozent. Aktuell werden Werte um die 25 Prozent erreicht. In der Folge täten sich sogenannte Add On-Produkte zurzeit ausgesprochen schwer. Die Verbraucher seien nicht mehr bereit, Aufpreise für Eigenschaften wie Fair, Bio oder Tierwohl zu bezahlen. Einzig Regionalität habe als Faktor seine Bedeutung halten können. Allerdings auch nur, wenn kein Aufpreis verlangt werde.

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In den USA droht dem Fastfood-Unternehmen Burger King eine Klage, weil auf den Werbetafeln in den Filialen Burger mit zu großen Fleischpatties abgebildet seien. Darüber berichtete die Tageszeitung Der Standard. Um ganze 35 Prozent soll sich der Werbe-Burger vom echten Lebensmittel unterscheiden. Der zuständige Richter habe die Vorwürfe in diesem Zusammenhang zwar bereits mit dem Argument abgewiesen, dass die Werbetafeln keine bestimmte Größe und keine Gewichtsangabe versprächen. Doch eine Jury soll nun noch entscheiden, ob einem Verbraucher zugetraut werden kann, zwischen den Werbefotos und dem gekauften Burger zu unterscheiden. Auch McDonald’s musste sich im vergangenen Jahr mit dem Vorwurf der Verbrauchertäuschung auf Werbetafeln herumschlagen.

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Wie an dieser Stelle schon mehrfach geschrieben, lernen wir immer noch jeden Tag dazu. Das betrifft auch das interessante Feld der Kennzahlen. Eine seiner wichtigsten Kennzahlen sei Vierundzwanzig, verriet uns neulich ein norddeutscher Handwerksbäcker. Der Kollege betreibt 15 hochmoderne Filialen, beschäftigt 400 Mitarbeiter, wächst sehr schnell und setzt sich seit knapp zehn Jahren intensiv mit modernen Führungsmethoden auseinander. Als Beweis, dass die auch in der Bäckerei funktionieren, führt er gern besagte Kennzahl an. Haben Sie schon erraten, welche komplizierte Formel dem Wert zugrundeliegt? So schwer zu errechnen ist sie zum Glück nicht: Summe des Alters aller Mitarbeiter / Zahl der Mitarbeiter. Der Kollege hat also das Durchschnittsalter seiner Mitarbeiter beständig im Blick und das liegt bei besagten Vierundzwanzig. Wichtig ist ihm der Wert natürlich besonders, weil er die Zukunftsfähigkeit der Bäckerei beschreibt. Der Betrieb dürfte auch in fünf Jahren noch voll produktionsfähig sein, wenn viele Marktbegleiter gerade voll den Renteneintritt der Babyboomer zu spüren bekommen. Ein ganz schön pfiffiger Bäcker, finden wir. Seinen Namen verraten wir in Ausgabe 10 des Back Journal.

Dirk Waclawek
Chefredakteur

Manuela Sander, Sander’s Backstube GmbH & Co. KG, Bortfeld und
Sabrina Linzenmeyer, KONZEPTWERKSTATT GmbH & Co. KG, Mettingen

Wie wir es schaffen, dass Recruiting „süchtig“ macht

Der Markt hat sich verändert – und fordert einen Perspektivwechsel: Talente können den Arbeitgeber heute frei wählen. Was bei der New Generation zählt, ist eine starke Arbeitgebermarke, gepaart mit den richtigen Recruiting-Maßnahmen. Gemeinsam geben Manuela Sander, Sander’s Backstube, und Sabrina Linzenmeyer von der Konzeptwerkstatt Einblicke in die tägliche Recruiting-Praxis und zeigen auf, wie Recuriting auf einmal süchtig macht.

Melden Sie sich hier zum 10. Filialmanagementtag an!

11. Ein Cremekocher im Einsatz bei der Bäckerei Englert

Screenshot: BW 2023

Das Back Journal war zu Besuch bei der Bäckerei Englert in Elztal-Dallau. Für Füllugen und Vorstufen nutzt sie einen Cremekocher von Rego Herlitzius. Dieses Video zeigt die Maschine im Einsatz.

Die ganze Reportage lesen Sie in Ausgabe 10 des Back Journal.

Foto: BW / Dirk Waclawek 2023

VDB-Ehrenpräsident Hartmut Grahn kann seiner beeindruckenden Galerie mit Orden und Ehrungen eine weitere begehrte Auszeichnung hinzufügen: Prof. Dr. Ulrike Detmers, Präsidentin des Großbäckerverbandes, überreichte Grahn den Ehrenpreis des Verbandes, den „Düsseldorfer Radschläger“. Detmers bedankte sich in diesem Zusamenhang bei Grahn für die gute und konstruktive Zusammenarbeit zwischen VDB und Großbäckerverband, die immer das Wohl der Branche im Blick gehabt habe. Christof Engelke, Inhaber der gleichnamigen Mühlengruppe, erhielt den zweiten Radschläger des Abends.

Einen Blick über den berühmten Tellerrand wagen die Landesgruppen Bayern und Baden-Württemberg unter dem Motto „Nachhaltig, einfallsreich und erfolgreich in die Zukunft“.

Termin: 26. September 2023
Zeit: 9:00 bis 16:00 Uhr
Ort: Horli’s Backhäusle, Neuer Weg 9, 74542 Braunsbach-Jungholzhausen (nahe Künzelsau/Hohenloh, direkt an der A6)

Programm:

  • Aus der Krise in die Zukunft gestartet! Was unterscheidet Metzger und Bäcker? Fleischsommelier Volker Setzer, Wolpertshausen. Kulinarischer Genuss vom Fleisch-Sommelier und aus dem Holzofen.
  • Besichtigung und Führung „Däubers Hof“. Vom Feld zum Bio-Hühner-Ei – einer der größten Bio-Legehennen-Halter.
  • Krimmers Backstub‘ – Die Erfolgs-Story. In sieben Jahren vom Gründer zum Marktkieker-Preisträger, Bio-Bäcker, Buchautor, Podcaster, Blogger, Sommelier und vieles mehr …

Kosten: VDB-Mitglieder 100 Euro (Nicht-Mitglieder 150 Euro). Verpflegung und Getränke sind im Preis inbegriffen.

Laden Sie sich das Programm von der Website der VDB herunter!

VDB-Erntegespräch, Bäko Österreich, Linz
Termin: 6. September 2023
Veranstalter: VDB Österreich

Moderne Snacks in der Handwerksbäckerei Lutz Neumann
Termin: 7. September 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Erntegespräch mit Mühlenbesichtigung Roland Mills United in Recklinghausen
Termin: 14. September 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

Alfred-Kühn-Vorlesung 2023 der Berlin-Brandenburg. Gesellschaft für Getreideforschung e.V.
Termin: 21. September 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Ost: Infotag Backwaren 2023 & die Getreideernte 2023
Termin: 22. September 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Süd
Termin: 26. September 2023
Veranstalter: VDB Deutschland Süd

VDB CH Herbsttagung
Termin: 28.–29. September 2023
Veranstalter: VDB Schweiz

9. DACH-Tagung für angewandte Getreidewissenschaften
Termin: 5.–6. Oktober 2023
Veranstalter: AGF, ICC Austria und ICC Schweiz

Workshop Hullimogulli
Termin: 10. Oktober 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

VDB-Workshop, BÄKO Österreich, Linz
Termin: 11. Oktober 2023
Veranstalter: VDB Österreich

Backen im Wandel der Energiegesetze: Handlungsbedarf für Bäckereien. Bei CSM in Bingen
Termin: 12. Oktober 2023
Veranstalter: LG Pfalz-Saar

Herstellung und Anwendung nativer und modifizierter Stärken
Termin: 17. Oktober 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

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Newsletter 35/2023

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Inhalt

Allgemeine Nachrich-ten

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  1. Dunkin’ Donuts-Eigentümer kauft Subway
  2. Jubiläum: 125 Jahre Goeken backen
  3. Studium Bäckereimanagement startet im Okto-ber
  4. Snack Star: Schicken Sie Ihr Favoritenteam ins Finale
  5. Lieken schließt Produktionsli-nie
  6. Bundeskanzler besuchte das IGV
  7. Kommentar: Geht es auch ohne?

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Personalien

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  1. Großbäcker: Schuhmacher folgt 2024 auf Juncker
  2. Neue Spitze bei Good Mills Deutschland

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Neues aus der Redaktion

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  1. Der 10. Filialmanagementtag | Mittelpunkt Mensch
  2. Zwei-Karten-Gesellschaft

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Aktuelles von der VDB

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  1. Einladung zum 25. Forum Ost am 22. September 2023
  2. Jahresausklang mit Genusswochenende am 18./19. November 2023
  3. Termine der VDB

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Der Sandwich-Riese Subway wurde für knapp zehn Milliarden Dollar an die auf Fast Food-Ketten spezialisierte Roark Capital Group verkauft. Darüber berichtete unter anderem das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Subway hatte bereits im Februar 2023 er-klärt, dass die Kette einen Verkauf prüfe. Aktuell gibt es rund 37.000 Filialen in 100 Ländern – damit dürfte Subway der größte Bäckersnack-Anbieter der Welt sein. Allerdings ist sowohl der Umsatz als auch die Filialzahl in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Bleibt abzu-warten, was der neue Eigentümer zur Widerbelebung des Geschäfts unternimmt. Zu der Roark Capital Group gehören mehr als 60 Unternehmen, darunter Dunkin‘ Donuts.

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Drei Generationen: (v. l. n. r.) Benedikt Goeken, Georg Goeken und Matthias Goeken.
BW / Henning Tau 2023

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Ein Grund zum Feiern: Goeken backen, Marktkieker-Preisträger von 2023/2024, lud am 25. August zum 125-jährigen Jubiläum ein. 1898 in Buke bei Altenbeken von seinem Ur-Großvater gegründet, übernahm Matthias Goeken das Unternehmen in den 1980ern von seinem Vater Georg Goeken und verlagerte den Standort nach Bad Driburg. Seit 2017 führt Benedikt Goeken das Familienunternehmen in fünfter Generation. Mehr als 200 Gäste kamen zu dem Fest am Produktionsstandort in Bad Driburg, in dessen Rahmen Georg Goeken auch der Diamantene Meisterbrief von der Handwerkskammer überreicht wurde. Durch den ersten Teil des Abends führte Mirco Hitzigrath von der Upstalsboom Werkstatt und sprach mit Benedikt Goeken, dessen Frau Eva Goeken und Mutter Anne Schmidt-Goeken über das Unternehmen und die Philosophie dahinter.

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Gemeinsam mit den Fachschulen im ADB-Verbund und der Hochschule der Wirtschaft für Management hat der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks im Jahr 2020 das Bäckereimanagement-Studium ins Leben gerufen. Im Oktober startet der neue Jahrgang, für den sich angehende Führungskräfte und Unternehmensnachfolger an-melden können. Das berufsbegleitende Studium ist auf sieben Semester angelegt und lässt sich mit beruflichen Verpflichtungen vereinen. Die Online-Vorlesungen finden einmal wö-chentlich statt und werden um zwei Präsenzwochen pro Semester ergänzt. Der Abschluss Bachelor of Arts Business Management mit Schwerpunkt Bäckereimanagement befähigt die Absolventen, in die Geschäftsführung einzutreten, einen Betrieb zu übernehmen oder zu gründen. Vermittelt werden Kompetenzen unter anderem in den Bereichen Betriebswirt-schaft, Marketing, Human Resource Management, Finanzierung und Investition sowie Nachhaltigkeitsmanagement. Für das berufsbegleitende Studium ist unter anderem ein Auf-stiegsstipendium oder ein KfW Studienkredit möglich, außerdem können die kompletten Kosten von der Steuer abgesetzt werden.

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– Advertorial –

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ANKER Poles findet man in Bäckereien, in Supermärkten, in Cafés oder, oder, oder. Was zeichnet ANKER Poles aus?

✔️ Stabile und hochwertige Bauweise im ANKER Baukastensystem

✔️ Innenliegende Kabelführung – hygienisch und leicht zu reinigen

✔️ Hohe Lebensdauer durch hochwertige Materia-lien

✔️ Einsatz von wartungsfreien Konstantmomentsch-arnieren

✔️ Individuelle Farbwahl und Logobe-druckung

✔️ Und natürlich „Made in Germany“

Das modulare Produktkonzept unserer Halterungslösungen ermöglicht es, aus standardisierten Komponenten schnell und unkompliziert den ergonomischen und hygienischen Kassenplatz zusammenzustellen. Dank unseres Baukastenprinzips können die Höhe, Anzahl und Ausrichtung der Arme sowie die Art der anzubringenden Geräte frei gewählt werden. Die ANKER Poles aus hochwertigem Stahl vereinen Flexibilität, Stabilität und extreme Langlebigkeit in sich. Schnell und individuell passen sich unsere Halterungslösungen an Ihre Bedürfnisse an.

Bei allen Modulen werden die Kabel innerhalb des Rohrsystems mit 40 bzw. 54 mm Rohrdurchmesser verlegt. Der Durchmesser des Rohrsystems ist so gewählt, dass alle Kabel innenliegend geführt werden können, und zusätzlichen Schutz gegen Manipulation, Abnutzung oder Beschädi-gung bieten. Ein weiterer Vorteil des Rohrsystems ist die leichte Reinigung und der hygienische Aufbau. Die einzelnen Kom-ponenten werden nach der Anlieferung einfach ineinandergesteckt und verschraubt. So sorgt der Aufbau stets für einen aufgeräumten Kassenplatz. Für noch mehr Individualität kann die Konfiguration auf Wunsch individuelle farblich gestaltet und mit einem Logo bedruckt werden.

Sie haben individuelle Anforderungen an Ihren Kassenplatz? Wir beraten Sie gerne persönlich unter 0521 301 0 oder schreiben Sie uns an info@anker.net.

Mehr Informationen unter: www.anker.net/anker-poles

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Bis zum 16. Sep-tember läuft noch das Online-Voting für den Snack Star 2023.
Screenshot: Homann Snack Star

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Bis zum 16. September läuft die Abstimmung noch: Auf der Website des Homann Snack Star können Sie abstimmen, welche Nachwuchsteams mit ihrer Snackkreation in das Finale des Branchenwettbewerbs kommen. Hier treten dann die besten Lehrlinge aus Bäckerhandwerk, Fleischerhandwerk und Gastronomie gegeneinander an. Die Rezepturen sind übrigens schon veröffentlicht. Falls Sie also auf der Suche nach neuen Snackideen sind, lohnt ein Besuch der Website eben-falls.

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Die Großbäckerei Lieken will ab September am Standort Lüdersdorf eine Fertigungslinie schließen. Darüber berichtete die Lebensmittel Zeitung. Von der Maßnahme seien rund 80 Beschäftigte betroffen. In einer Stellungnahme begründet Lieken den Schritt mit einer Sortimentsstraffung: „Wir möchten uns wieder verstärkt auf unser Kerngeschäft fokussieren und das sind Toast/Sandwiches und Schnittbrote.“

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6. Bundeskanzler besuchte das IGV

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Am 14. August kam Bundeskanzler Olaf Scholz zum IGV. Foto: R. Hoppenstedt 2023

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Hoher Besuch im Institut für Getrei-deverarbeitung (IGV): Bundeskanzler Olaf Scholz und Brandenburgs Ministerin für Wissen-schaft und Forschung Dr. Manja Schüle kamen am 14. August ins Bildungszentrum der Ein-richtung. Im Mittelpunkt stand hierbei ein Austausch über die Ausbildung von Bäckern und Konditoren, die dort seit 1990 durchgeführt wird. Die Teilnehmer des aktuellen Konditormei-sterlehrgangs bekamen außerdem die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit dem Bundeskanzler und der Ministerin. Insgesamt wurden bisher im Bildungszentrum des IGV im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung circa 16.000 Lehrlinge fachpraktisch geschult. 1.100 Meisterabsolventen gingen aus den Bäcker- und Konditormeisterlehrgängen zur Vor-bereitung auf die Meisterprüfung hervor. Neben der Aus- und Weiterbildung beschäftigt sich das IGV außerdem mit Forschungsprojekten rund um die Kultivierung phototropher Mikroor-ganismen und betreibt ein Prüflabor zur Durchführung analytischer Untersuchungen zur Qua-litätsbestimmung von überwiegend getreidebasierten Lebensmitteln.

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Von selbstkritischen Handwerksbäckern hört man immer häufiger den Satz „Die sind verdammt gut geworden.“ Mit „die“ sind natürlich die Wettbewerber von der In-dustrie gemeint, deren Brot mit einem guten Teil der handwerklichen Konkurrenz zumindest nach DLG-Kriterien locker mithalten kann. Gibt es doch mal qualitative Probleme, liegt das meist an den letzten fünf Metern: Ein gestresster Mitarbeiter im LEH war mit der Bedie-nung des Ladenbackofens oder dem Produkthandling überfordert. Nun werden wir auf der iba Lösungen sehen, die die Fehlerquote beim Regenerieren in den Backstationen noch ein-mal deutlich senken dürften. Gleichzeitig werden für das Bäckerhandwerk autonome Läden entwickelt, bei denen auf die menschlichen Fachverkäufer verzichtet werden kann. Wenn aber die nette Fachverkäuferin als Differenzierungsmerkmal entfällt – was trennt Industrie und Handwerk dann noch in den Augen der Kunden? Die Frage stellen sich mit einem Krib-beln im Bauch gerade viele Bäcker. Hand auf´s Herz ist sie guten Gewissens zurzeit kaum zu beantworten. Reicht grundsätzlich noch eine Optimierung der Abläufe, damit die Mitarbei-ter Zeit für die Betreuung der Kunden gewinnen? Oder ist der ganze menschliche Bedienver-kauf ein Auslaufmodell? Machen wir uns zu viele Gedanken, und der Kunde wird sich an die autonomen Filialen gewöhnen, wie er sich auch an die Selbstbedienung im LEH gewöhnt hat? Wie nah an der Serienreife ist die Technik? Verliert das Bäckerhandwerk sein Unter-scheidungsmerkmal zum LEH? Oder existiert nicht auch ein Edeka Zurheide neben den Lidls und Aldis? Die Menschen, die gerade das Berufsbild der Bäckereifachverkäuferin praxisge-recht für die nächsten zehn Jahre gestalten sollen, beneiden wir jedenfalls nicht.

Dirk Waclawek
Chefredakteur

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Tobias Schuhmacher soll 2024 Hauptge-schäftsführer des Verbandes Deutscher Großbäckereien werden. Foto: VDG Düsseldorf 2023

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Der Verband Deutscher Großbäckereien e. V. soll zum 1. Juli 2024 einen neuen Hauptgeschäftsführer bekommen. Nach Angaben des Verbandes wird der bisherige Amtsinhaber Armin Juncker dann von Tobias Schuhmacher abgelöst. Drei Monate vorher, am 1. April 2024, soll Schuhmacher bereits in der Geschäftsführung des Verbandes ankommen. Er ist seit 2012 Hauptgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung e. V. und Geschäftsführer der Vereinigung der Backbranche. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe“, so Schuhmacher. „Die Branche ist mir seit vielen Jahren bekannt, viele der handelnden Per-sonen auch, das macht den Einstieg leichter.“

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9. Neue Spitze bei Good Mills Deutschland

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Gunnar Steffek (links) und Markus Prantl übernehmen zum 1. November die Geschäftsführung von Good Mills Deutsch-land. Foto: Good Mills 2023

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Ab dem 1. November 2023 übernehmen Gunnar Steffek und Markus Prantl die Geschäftsführung bei Good Mills Deutschland. Die bisherigen Geschäftsführer Christoph Klöpper und Moritz Krannich verlassen das Unternehmen aus persönlichen sowie beruflichen Gründen. Steffek bringt 13 Jahre Erfahrung aus der Good Mills Group mit. Vor seiner Zeit in dem Unternehmen hatte er leitende Positionen bei Mars, PepsiCo Deutschland und zuletzt bei der Tchibo Coffee Service inne. Prantl ist seit zehn Jahren bei Good Mills. Innerhalb der Gruppe übernahm er diverse Führungsrollen in Österreich, Tschechien und Deutschland, da-runter auch als Geschäftsführer von Good Mills Česko, Müller’s Mühle und Aurora Müh-len.

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Marco Plate, Karlchens Backstube, Herford

Selbstorganisation für Führungskräfte

Gerade erst hat Karlchen’s Backstube eine neue Filiale im ehemaligen Bahnhof von Vlotho eröffnet, insgesamt sind es über 60. Viel Arbeit für alle Beteiligten. Verkaufsleiter Marco Plate gibt wertvolle Tipps, wie es Führungskräften auch in solch turbulenten Zeiten gelingt, sich selbst optimal zu organi-sieren, damit genügend Kapazitäten für die Unterstützung der Kollegen im Verkauf blei-ben.

Melden Sie sich hier zum 10. Filialmanagementtag an!

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Quelle: EHI-Erhebungbung 2022 / Grafik: KassenSpezial 2023

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Girocard und Bargeld liegen in der Gunst der Verbraucher auf Augenhöhe. Bei kleineren Beträgen sind es öfter Scheine und Münzen, die den Besitzer wechseln, bei größeren Beträgen wird mit Plastikkarte bezahlt. Doch das gleicht sich in den letzten Jahren immer weiter an – eine Art traute Zweisamkeit an den deutschen Kassen. Einem weiteren Mitspieler auf dem Markt war das ein Dorn im Auge: Die nämlich ebenfalls lange auf vielen Girokarten vorhandene Funktion Maestro von Mastercard wurde nur dann gebraucht, wenn es ins Ausland ging. Doch das dritte Rad am Wagen wollte man nicht bleiben – und kündigte die Beziehung auf. Genauer: Mastercard stellt das System Maestro ein, seit Juni dieses Jah-res werden keine neuen Karten mit dem System mehr ausgegeben, im Juli 2027 spätestens sind die letzten Karten mit Maestro-Funktion verschwunden.

Den ganzen Artikel lesen Sie im KassenSpezial – für Abonnenten kostenfrei.

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Die VDB lädt ein zum 25. Forum Ost, das wieder im engen zeitlichen Zu-sammenhang mit der Alfred-Kühn-Vorlesung der Bäckermeister Alfred Kühn Stiftung abge-halten wird.

Termin: 22. September 2023
Ort: Meistersaal der Bäcker-Innung Berlin; Seydlitzstraße 5, 12247 Ber-lin
Beginn: 10:00 Uhr, ab 9:00 Small Talk

Programm:

Vormittagssitzung: Die Backbranche im Wandel – Wertschöpfung vs. Nach-haltigkeit der Produktion. Moderation: Herbert Linster

  • Vernetzte Wertschöpfung im Backbetrieb. Mit Prof. Dr. Klaus Lösche (Northern Food Tec GmbH, Bremerhaven) und Dipl.-Ing. A. M. G. Reichenbach (AMG Rei-chenbach GmbH, Hemer).
  • Einsparpotential – Praktische Beispiele zur Reduzierung des Energiever-brauchs in Bäckereien. Mit Bernd Ludwig (Heuft Thermo-Oel GmbH & Co. KG, Bell/Eifel).
  • Luft- und Hygienemanagement in Backwarenbetrieben. Mit Ralf Ohlmann (Just in Air Luft- & Hygienefachinstitut).

Nachmittagssitzung: Themenschwerpunkt: Getreidequalität und die Ge-treideernte in Brandenburg

  • Qualität der Ernte 2023 in Brandenburg. Mit Thomas Ludwig (Oderland-Mühlenwerke Müllrose GmbH & Co. KG)
  • Quo vadis Qualitätsweizen. Mit Dr. Elisabeth Sciurba (Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide)

Kosten: 50,- Euro für die Mitglieder der VDB e. V., des Fördervereins FBAB und der Berlin-Brandenburgischen Gesellschaft für Getreideforschung e. V.; 150,– Euro für Nichtmitglieder der genannten Vereine; kostenfrei für Studierende von Fachschulen, Hoch-schulen und Universitäten sowie für Berufsschüler und Meisterschüler.

Die Alfred-Kühn-Vorlesung „Was ist Nachhaltigkeit und wie kann ich sie messen?“ hält Prof. Dr. Matthias Finkbeiner (Technische Universität Berlin) am 21. Septem-ber um 17:00 Uhr.

Laden Sie sich das vollständige Programm für die Alfred-Kühn-Vorlesung und das Forum Ost von der Website der VDB herunter!

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13. Jahresausklang mit Genuss-wochenende am 18./19. November 2023

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Die Landesgruppe Bayern lädt ein zum Jahresausklang.

Programm:

Samstag, 18. November 2023

  • 09:30-10:30 Gemeinsames Frühstück Backstube Wünsche (Gutenbergstra-ße 11 85080 Gaimersheim)
  • 10:30-12:00 Betriebsbesichtigung Backstube Wünsche
  • 13:00-14:00 Besuch Audi Museum (Auto-Union-Straße 1 85045 In-golstadt)
  • 15:00-16:00 Betriebsbesichtigung Bäckerei und Konditorei Plank (Industrie Straße 7 92360 Mühlhausen)
  • 16:30-18:00 Hotelbezug „park Inn by Radisson“ (Nürnberger Str. 4 92318 Neumarkt i.d.O.)
  • 18:30-22:00 Genussabend Bäckerei Plank (BrotZEIT Leipziger Straße 12 92318 Neumarkt i.d.O.)
  • 22:15 Gemütlicher Ausklang (Café Zentral Neumarkt Untere Mark Straße 1a 92318 Neumarkt i.d.O.)

Sonntag, 19. November 2023

    07:00-10:00 Gemeinsames Frühstück im Hotel / Abreise – Ende der Ver-anstaltung

Kosten für Eintritt, Giveaway, Abendessen, Shuttle-Service ab Hotel und zurück: 70 Euro für Mitglieder, 80 Euro für Gäste. Laden Sie sich das Programm von der Website der VDB herunter und ent-nehmen Sie diesem alle weiteren Informationen rund um die Anmeldung!

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VDB-Erntegespräch, Bäko Österreich, Linz
Termin: 6. September 2023
Veranstalter: VDB Österreich

Moderne Snacks in der Handwerksbäckerei Lutz Neumann
Termin: 7. September 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Erntegespräch mit Mühlenbesichtigung Roland Mills United in Recklinghausen
Termin: 14. September 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

Alfred-Kühn-Vorlesung 2023 der Berlin-Brandenburg. Gesellschaft für Getreideforschung e.V.
Termin: 21. Septem-ber 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Ost: Infotag Backwaren 2023 & die Getreideernte 2023
Termin: 22. September 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Süd
Termin: 26. September 2023
Veranstalter: VDB Deutschland Süd

VDB CH Herbsttagung
Termin: 28.–29. September 2023
Veranstalter: VDB Schweiz

9. DACH-Tagung für angewandte Getreidewissen-schaften
Termin: 5.–6. Oktober 2023
Veranstalter: AGF, ICC Austria und ICC Schweiz

Workshop Hullimogulli
Termin: 10. Oktober 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

VDB-Workshop, BÄKO Österreich, Linz
Termin: 11. Oktober 2023
Veranstalter: VDB Öster-reich

Backen im Wandel der Energiegesetze: Handlungs-bedarf für Bäckereien. Bei CSM in Bingen
Termin: 12. Oktober 2023
Veranstalter: LG Pfalz-Saar

Herstellung und Anwendung nativer und modifizier-ter Stärken
Termin: 17. Oktober 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Um sich für eine der genannten Veranstaltungen anzumelden, wenden Sie sich bitte direkt an die VDB.

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Impressum:
Presserechtlich verantwortlich für den Bäckerwelt-Newsletter ist die

INGER Verlagsgesellschaft mbH
Dirk Waclawek
Luisenstraße 34
49074 Osnabrück
Deutschland

Telefon: +49 (0)541 58 05 44-51
Telefax: +49 (0)541 58 05 44-99
E-Mail: waclawek@baeckerwelt.de

Geschäftsführung: Monika Kordhanke, Henning Tau
Register: Amtsgericht Osnab-rück HRB 201221
USt. ID: DE 256 842 267

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Inhalt

Allgemeine Nachrichten

  1. Streik beim Lila Bäcker ist vertagt
  2. Özdemir: Kein Werbeverbot für Brezeln geplant
  3. Kommentar: Die ungeschminkte Realität

Personalien

  1. Gero Friedrich leitet Stützpunkt von Cetravac in Norddeutschland

Neues aus der Redaktion

  1. Karlchen’s neue Brotschaft im Alten Bahnhof Vlotho (Video)
  2. Der 10. Filialmanagementtag | Mittelpunkt Mensch
  3. Armin Juncker besucht Editor’s Lunch Club

Aktuelles von der VDB

  1. Einladung zur Tagung der VDB Schweiz 28.–29. September 2023
  2. Einladung zum 25. Forum Süd am 26. September 2023
  3. Termine der VDB

Foto: succo / pixabay.com 2021

Vertreter der Mäkelbörger Kuchenmanufaktur und der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) haben am 16. August miteinander gesprochen und sind in positiver Stimmung wieder auseinandergegangen. Beide Seiten lobten die konstruktive Atmosphäre. Damit ist ein Streik bei der Bäckerei, zu der die Marke Lila Bäcker gehört, abgewendet – zumindest bis zur nächsten Verhandlung am 20. September. Die NGG fordert 20 Prozent mehr Lohn für die 170 Beschäftigten, die Bäckerei lehnt die Forderung als unrealistisch ab.

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Cem Özdemir, Bundesminister für Landwirtschaft und Ernährung. Berlin, 25. Februar 2022.
Foto: BMEL/Janine Schmitz/Photothek 2022

Bundesernährungsminister Cem Özdemir will Kinder vor dem schädlichen Einfluss von Werbung bewahren und ihre Gesundheit schützen. Deshalb möchte er, dass zwischen 17 und 22 Uhr im Fernsehen keine Werbung für ernährungsphysiologisch ungünstige Lebensmittel mehr gezeigt wird. Betroffen davon sind stark zucker-, salz- und fetthaltige Süßigkeiten oder Snacks. Doch nun ist Politikern der Opposition aufgefallen, dass das Verbot auch regionale Spezialitäten betreffen könnte, also diverse Wurstsorten, Käse oder auch die schwäbische Brezel. Unter anderem der hessische CDU-Generalsekretär Manfred Pentz kritisierte den Minister scharf. „Wir setzen uns gegen das Werbeverbot für unsere Spezialitäten ein und stehen für regionale Esskultur statt Berliner Cancel Culture.“ Nach Angaben der Bild-Zeitung verteidigte das Ministerium den Plan: „An Kinder gerichtete Lebensmittelwerbung preist häufig hochverarbeitete Produkte an, die viel Zucker, Fett oder Salz enthalten. Der übermäßige Verzehr solcher Lebensmittel trägt zu ernährungsmitbedingten Erkrankungen bei“, wie ein Sprecher sagte. „Nach wissenschaftlichen Studien ist die Werbung für diese Lebensmittel ein relevanter Faktor.“ Der Minister selbst bekräftigte, Brezeln zu mögen und keinesfalls ein Werbeverbot für sie anzustreben.

– Advertorial –

Durch die enge Zusammenarbeit mit Bäckereien verstehen wir bei der BäckerAI die Herausforderungen, mit denen die Bäckerbranche konfrontiert ist, und bieten Ihnen somit eine Lösung, die perfekt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Die zahlreichen Vorteile unserer Planungslösung helfen Ihnen Ihre Prozesse zu optimieren und Ihren Erfolg zu steigern.

Unsere KI-basierte Planungslösung generiert auf Basis Ihrer Verkaufsdaten und über 150 weiterer Faktoren die erwartete Nachfrage sechs Tage im Voraus. So entstehen Bestellvorschläge, die Ihre Planung mit der erwarteten Nachfrage in Einklang bringen. Die daraus resultierende maximale Warenverfügbarkeit, führt zu erhöhter Kundenzufriedenheit, einem Retourenrückgang von ca. 30% sowie mehr Umsatz.

Dank der automatisierten Bestellvorschläge sparen Sie täglich über 90% Zeit in der operativen Planung und entlasten Ihre Mitarbeiter spürbar. Zudem können Sie Ihre Rohstoffe effizienter und nachhaltiger einsetzen und sparen gleichzeitig Energiekosten.

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Nutzen Sie jetzt die Möglichkeit, unsere Planungslösung drei Monate unverbindlich und ohne Vertragslaufzeit zu testen und buchen Sie auf unserer Webseite. Ihr kostenloses Erstgespräch.

Zu den positiven Eigenschaften von Bäckerinnen und Bäckern gehört, dass sie den Tatsachen furchtlos ins Auge sehen. Die Retourenquote des Vortages war zu hoch oder zu niedrig? Sofort wird gegengesteuert. Der Wareneinsatz läuft aus dem Ruder? Da reden wir doch gleich mit dem Betreuer von der Bäko oder suchen das Leck im eigenen Lager. Die Personaleinsatzquote steigt und steigt? Sofort schauen wir uns die Personaleinsatzplanung der Filialen ganz genau an. Interessanterweise weigern sich viele Unternehmerinnen und Unternehmer, die sonst wirklich nichts auf der Welt fürchten, mit einer Kennzahl zu arbeiten, die doch Auswirkungen auf fast alle Abläufe im Unternehmen hat. Die Rede ist natürlich von der Fluktuationsquote. Weil in vielen Betrieben hier eine Fünf am Anfang steht, nehmen die Bäcker sie am liebsten nicht wahr. Die Managementmethode „Was ich nicht sehe, sieht mich auch nicht“ funktioniert nach aller Erfahrung aber nur sehr bedingt.

Kürzlich besuchten wir einen kleinen Filialbetrieb. Der Juniorchef konnte die Frage nach der Fluktuationsquote nach einem Blick auf sein Mobiltelefon beantworten. Er hatte eigens eine entsprechende Personal-App installiert, die ihm auch die Fluktuationsquote lieferte. Hintergrund: In der Bäckerei war die Personalarbeit der Verkaufsleitung lange nicht hinterfragt worden. Das hatte sich mit etwas Zeitverzug gerächt, und insbesondere das Thema Einarbeitung hatte die Familie deshalb zur Juniorchefsache erklärt. So musste sich der Junior jetzt jeden Tag von einer unerfreulichen Zahl vermiesen lassen. Immerhin sank die Fluktuationsquote wieder. Es scheint sich also zu lohnen, auch mit den unerfreulichen Kennzahlen zu arbeiten.

Dirk Waclawek
Chefredakteur

– Advertorial –

Die führende Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks findet vom 22.-26. Oktober 2023 statt und bringt die globale Bäckerbranche auf dem Messegelände München zusammen. Jetzt Ticket sichern!

Gero Friedrich. Foto: Cetravac 2023

Der Spezialist für Vakuumkonditionierung Cetravac hat die Einrichtung eines Stützpunkts in Wildeshausen bei Bremen vermeldet, von dem aus man Kunden in Nord- und Nordwestdeutschland betreuen will. Zugleich soll von hier aus auch die Betreuung der Kunden in Dänemark, Norwegen und Schweden verbessert werden. Die Leitung des Stützpunktes übernimmt Gero Friedrich, der seit 2016 Mitglied des Cetravac-Teams ist. Er hat nach Auskunft von Cetravac bei der Konzeption aller Anlagen ab 2019 maßgeblich mitgewirkt.

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Im Alten Bahnhof Vlotho hat Karlchen’s Backstube eine neue Brotschaft eröffnet. Wir waren bei der Eröffnungsparty dabei und haben ein paar Eindrücke festgehalten. Sehen Sie sich das Video von der Eröffnung auf der Bäckerwelt-Seite an!

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Tobias Exner, Bäckerei Exner, Beelitz

Gamification – spielend Mitarbeiter wie Kunden binden und Verkaufschancen generieren

Laut Gablers Wirtschaftslexikon versteht man unter Gamification „die Übertragung von spieltypischen Elementen und Vorgängen in spielfremde Zusammenhänge“ mit dem Ziel der Motivationssteigerung und Verhaltensänderung bei den Anwendern.

Klingt abstrakt? Bäckermeister und Brotsommelier Tobias Exner erläutert, wie Sie mit einer eigenen App nicht nur die Digitalisierung Ihres Verkaufs vorantreiben, sondern spielend Mitarbeiter binden und neue Kunden generieren.

Melden Sie sich hier zum 10. Filialmanagementtag an!

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Die Redakteure Dirk Waclawek und Stefan Schütter, Großbäcker-Hauptgeschäftsführer Armin Juncker und Redakteur Benno Kirsch (v. l. n. r.). Foto: BJ / Dirk Waclawek 2023

Der Editor’s Lunch Club Bochum ist unter Feinschmeckern inzwischen mehr als ein Geheimtipp. Zu besonderen Anlässen haben auch Externe Zutritt zu den heiligen Hallen in der Bergstraße 81 in Bochum. So begrüßte die Back Journal- / Backtechnik-Redaktion am 15. August Großbäcker-Hauptgeschäftsführer Armin Juncker zu einem Hintergrundgespräch bei westfälischem Bohneneintopf mit Mettenden. Koch des Tages war Redakteur Benno Kirsch, der mit dem herzhaft-scharfen Eintopf ein altes Familienrezept modern interpretierte.

Erfolgreiche Bewirtschaftung von Ressourcen vom Einkauf bis zur Mitarbeitergewinnung und Bindung 

Programm:

Donnerstag, 28. September 2023

  • 18:00 „Der neue Goeken-Weg“ und was das mit Kulturwandlung und Personalentwicklung zu tun hat (Benedikt Goeken, Geschäftsführer Goeken backen GmbH, Bad Driburg)
  • 19:30 Gemeinsames Abendessen im Restaurant Vivace (Sempachersee Hotel, Nottwil)

Freitag, 29. September 2023

  • 08:00 Begrüssungskaffe und Gipfel im Hotel Sempachersee, Nottwil
  • 08.30 Tagungseröffnung (Prof. Michael Kleinert, Präsident VDB CH, ZHAW Wädenswil)
  • 08:40 Bühler AG: Nachhaltigkeitsinitiativen – berechnen, verstehen, reporten, reduzieren (Stefan Prockl, Bühler AG)
  • 09:15 Wertschöpfung durch Upcycling von Lebensmittel-Nebenströmen (Friedrich Witschi, Circular Food Solutions)
  • 09:50 Lebensmittelabfälle: im Netzwerk Verantwortung übernehmen (Markus Hurschler, United Against Waste)
  • 10:55 Traditionshaus Blattmann – unser Beitrag zu Planetary Health Solutions! (Catherine Cunin, Blattmann Schweiz)
  • 11:30 Wie die Migros-Bäckerei ihre Nachhaltigkeitsstrategie, Ziele und Kommunikation umsetzt (Aloisia Predota, FFB Group)
  • 13:20 Energie aus Abfall (Dr. Hans Musch, Geschäftsleiter Renergia Zentralschweiz AG)
  • 13:55 VP als Erfolgsinstrument während und nach Standortzusammenführung (Ivo Signer, Leiter Produktion Hug AG Malters)
  • 15:00 Nachhaltigkeit – der Weg ist das Ziel (Gregor Maier, Bäckerei-Konditorei-Café Maier Laufenburg)
  • 15:35 Ressource eigener Körper – Wachsen an den eigenen Herausforderungen (Heinz Frei, Schweizer Spitzensportler mit 3 Weltrekorden im Rollstuhlsport)

Tagungsgebühr Donnerstagabend (inkl. Nachtessen und Getränke): 50 Franken.

Tagungsgebühr Freitag (inkl. Dokumentation, Lunch, Kaffeepause): Mitglieder VDB Schweiz, Deutschland und Österreich sowie Neumitglieder VDB Schweiz 220 Franken. Nichtmitglieder 320 Franken. Studierende und Lernende 50 Franken.

Anmeldungen bitte bis am 11. September 2023 bei der VDB Schweiz.

Einen Blick über den berühmten Tellerrand wagen die Landesgruppen Bayern und Baden-Württemberg unter dem Motto „Nachhaltig, einfallsreich und erfolgreich in die Zukunft“.

Termin: 26. September 2023
Zeit: 9:00 bis 16:00 Uhr
Ort: Horli’s Backhäusle, Neuer Weg 9, 74542 Braunsbach-Jungholzhausen (nahe Künzelsau/Hohenloh, direkt an der A6)

Programm:

  • Aus der Krise in die Zukunft gestartet! Was unterscheidet Metzger und Bäcker? Fleischsommelier Volker Setzer, Wolpertshausen. Kulinarischer Genuss vom Fleisch-Sommelier und aus dem Holzofen.
  • Besichtigung und Führung „Däubers Hof“. Vom Feld zum Bio-Hühner-Ei – einer der größten Bio-Legehennen-Halter.
  • Krimmers Backstub‘ – Die Erfolgs-Story. In sieben Jahren vom Gründer zum Marktkieker-Preisträger, Bio-Bäcker, Buchautor, Podcaster, Blogger, Sommelier und vieles mehr …

Kosten: VDB-Mitglieder 100 Euro (Nicht-Mitglieder 150 Euro). Verpflegung und Getränke sind im Preis inbegriffen.

Laden Sie sich das Programm von der Website der VDB herunter!

VDB-Erntegespräch, Bäko Österreich, Linz
Termin: 6. September 2023
Veranstalter: VDB Österreich

Moderne Snacks in der Handwerksbäckerei Lutz Neumann
Termin: 7. September 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Erntegespräch mit Mühlenbesichtigung Roland Mills United in Recklinghausen
Termin: 14. September 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

Alfred-Kühn-Vorlesung 2023 der Berlin-Brandenburg. Gesellschaft für Getreideforschung e.V.
Termin: 21. September 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Ost: Infotag Backwaren 2023 & die Getreideernte 2023
Termin: 22. September 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Süd
Termin: 26. September 2023
Veranstalter: VDB Deutschland Süd

VDB CH Herbsttagung
Termin: 28.–29. September 2023
Veranstalter: VDB Schweiz

9. DACH-Tagung für angewandte Getreidewissenschaften
Termin: 5.–6. Oktober 2023
Veranstalter: AGF, ICC Austria und ICC Schweiz

Workshop Hullimogulli
Termin: 10. Oktober 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

VDB-Workshop, BÄKO Österreich, Linz
Termin: 11. Oktober 2023
Veranstalter: VDB Österreich

Backen im Wandel der Energiegesetze: Handlungsbedarf für Bäckereien. Bei CSM in Bingen
Termin: 12. Oktober 2023
Veranstalter: LG Pfalz-Saar

Herstellung und Anwendung nativer und modifizierter Stärken
Termin: 17. Oktober 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

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Dirk Waclawek
Luisenstraße 34
49074 Osnabrück
Deutschland

Telefon: +49 (0)541 58 05 44-51
Telefax: +49 (0)541 58 05 44-99
E-Mail: waclawek@baeckerwelt.de

Geschäftsführung: Monika Kordhanke, Henning Tau
Register: Amtsgericht Osnabrück HRB 201221
USt. ID: DE 256 842 267

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Newsletter 33/2023

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Inhalt

Allgemeine Nachrichten

  1. Brand bei Großbäckerei Artar Brot
  2. Warnstreik bei Mecklenburger Backstuben in Waren
  3. Polizei NRW schreibt Großauftrag für Bäcker aus
  4. Ireks bietet Webinar „Erntegespräch 2023“ an
  5. Kommentar: Sonntagsöffnung, die Zweite

Nachruf

  1. In Erinnerung an Helmut Schön

Neues aus der Redaktion

  1. Back Journal 8/23 soeben erschienen (Video)
  2. Der 10. Filialmanagementtag: Mittelpunkt Mensch

Aktuelles von der VDB

  1. VDB-Geschäftsführer Tobias Schuhmacher stellt sich vor (Video)
  2. Einladung zum Genusswochenende 18./19. November 2023
  3. Termine der VDB

Symbolbild. Foto: Ralph / Pixabay 2017

Bei der Großbäckerei Artar Brot in Leverkusen ist am 13. August ein Brand ausgebrochen, zu dessen Bekämpfung 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr Leverkusen ausrücken mussten. Eine Werkshalle stand in Vollbrand und ist jetzt einsturzgefährdet. Kein Mitarbeiter wurde verletzt. Die Ursache des Unglücks ist noch nicht bekannt. Artar Brot ist 1987 als Spezialbäckerei für türkisches Fladenbrot gegründet worden. Inzwischen hat sie das Sortiment, das für den LEH produziert wird, um verschiedene weitere Produkte erweitert.

Die Umgebung der Bäckerei wurde durch den Brand erheblich in Mitleidenschaft gezogen: Straßen mussten gesperrt werden, die Anwohner waren über Stunden aufgefordert, die Fenster geschlossen zu halten und die Klimaanlagen abzuschalten. Eine Anwohnerin musste wegen Kreislaufproblemen ärztlich behandelt werden. Vor den bei dem Brand enstandenen Rußpartikeln, die rund um die Brandstelle niedergingen, wurde ausdrücklich gewarnt. Die Rauchwolke hat sich inzwischen wieder verzogen.

– Anzeige –

Foto: geralt / Pixabay 2021

In der Produktion der Mecklenburger Backstuben in Waren (Mecklenburg-Vorpommern) haben am Freitag, 11. August, 65 von 80 Mitarbeitern der Früh- und Tagschicht die Arbeit niedergelegt. Sie waren einem Aufruf der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) gefolgt, die eine „tabellenwirksame Entgelterhöhung“ erstreiten will. Die Löhne sollten ihrer Auffassung zufolge um 2,59 Euro je Stunde erhöht werden.

Die Geschäftsleitung des Unternehmens mit rund 46 Fachgeschäften und einem starken TK-Geschäft reagierte mit Unverständnis. Man habe im November 2022 die Löhne um 22 Prozent erhöht und biete jetzt einen Inflationsausgleich von 350 Euro an. Damit sei, wie das Unternehmen mitteilte, „das Ende der Fahnenstange aber auch erreicht. Die Mecklenburger Backstuben GmbH kann ihre erhöhten Kosten nicht 1:1 auf die Preise umlegen und damit an die Kunden weitergeben.“ Die drei Geschäftsführer Günther Neumann, Kathrin Rossa und Dr. Christina Kohn warnten davor, durch maßlose Forderungen „die Existenz unseres Unternehmens und damit auch die rund 460 Arbeitsplätze“ zu gefährden.

NGG-Landesgeschäftsführer Jörg Dahms kündigte an, gegebenenfalls auch die Fachgeschäfte zu bestreiken.

– Advertorial –

Aufgrund des Konkurses der Bäckerei Meelmuts in Eindhoven werden alle Maschinen und das Inventar zur Versteigerung angeboten. Dazu gehören zum Beispiel die komplette Knetabteilung mit mehreren Knetern, die Teigaufbereitungsanlage, das komplette Ladeninventar und alle Öfen und Gefrierschränke. Diese stammen von renommierten Marken wie Diosna, Emil Kemper, Baktec, Werner & Pfleiderer Haton und Koma.

Auf http://www.Industrial-Auctions.com finden Sie alle Lose mit ausführlichen Beschreibungen und mehreren Bildern. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Angebot am Besichtigungstag am 17. August in natura zu begutachten.

Foto: Alexa / Pixabay 2016

Die Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen will gewappnet sein, sollte es in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland zu mehrtägigen Stromausfällen kommen. Das geht aus einer Ausschreibung des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW hervor, die Ende Juli veröffentlicht worden ist. Das erste Los betrifft die „Lieferung von 60.000 Rationen Notfallnahrung in kompakter Riegel-/Keksform“, das zweite die „Lieferung von 150.000 Rationen Notfallsets – Riegel/Keks, Roggenbrot und Erdbeermarmelade“. Ein Preis wird nicht genannt. Angebote müssen bis spätestens 4. September eingereicht werden; die Lieferung muss bis Ende November 2023 erfolgt sein. Die Nahrung soll laktosefrei, vegan und mindestens zehn Jahre haltbar sein.

Sie können sich die Unterlagen von Vergabemarktplatz NRW herunterladen.

– Advertorial –

Homemade Limonaden aus Seeberger Bio-Sirupen sind ein absoluter Hingucker und Umsatzbringer in der Bäckerei! Die Erfolgsformel ist so einfach wie genial: aus jeder Sirup-Sorte lassen sich im Handumdrehen verschiedene Getränkekreationen zubereiten – zum Beispiel als Limonade, Frozen oder Hot Drink! So ergänzen Sie ganzjährig Ihr Getränkesortiment!

Die Sirupe in Glasflaschen sind Bio-zertifiziert, frei von Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffen und haben einen natürlichen, milden Geschmack. Die veganen Sorten Ingwer-Minze-Limette, Himbeer-Zitrone, Holunderblüte & Zitronenmelisse und Pfirsich bieten eine breite Aromenauswahl für jeden Geschmack.

Ein Konzept für mehr Getränkevielfalt und Umsatz

Für Ihre Einführung der Limos hat Seeberger Professional ein perfekt aufeinander abgestimmtes Konzept entwickelt. Das praktische Starter-Set gibt es in vier Varianten. Je nach Paket gehören dazu auch Karaffen zum stylischen Servieren als Homemade Limonade. Das All-in-One-Set beinhaltet passende Doppelwandgläser für die Zubereitung als Frozen- oder Hot-Variante. Alle vier Starter-Pakete enthalten ein umfangreiches Zubereitungsmanual für kreative Rezepte, praktische Dosierpumpen, Papierstrohhalme sowie passendes Werbematerial. Zum Gesamtkonzept gehören je nach Set auch ein hochwertiger Wasserspender oder Spezial-Blender für das einfache Handling der Limo- und Frozen-Getränke.

Dank des Step-by-Step-Manuals mit Profi-Praxistipps und Rezeptideen kann auch neues und ungelerntes Personal die Drinks schnell und einfach zubereiten. Ein weiterer Pluspunkt: Die Bio-Sirupe benötigen keine Kühlfläche und deutlich weniger Lagerkapazität als Softdrinks. Für den Bäcker bieten die Getränke auf Sirup-Basis dank flexibler Preisgestaltung eine hohe Marge.

Das Seeberger Professional-Team berät und unterstützt mit einer umfassenden persönlichen Einweisung und Schulung.

Foto: Alexandra Koch / Pixabay 2020

Nach der Sommerpause geht der eCampus von Ireks mit einem kostenfreien Webinar zum Thema „Erntegespräch 2023“ weiter. Die Teilnehmer erfahren bei dem Online-Meeting, wie die Ernte dieses Jahr ausfällt und was bei den neuen Mehlen zu beachten ist. Es werden die wichtigsten Eckdaten der diesjährigen Ernte vorgestellt, von den Wachstumsbedingungen über Charakteristiken der neuen Weizenmehl- und Roggenmehlqualität bis hin zu Verarbeitungshinweisen für die neuen Mehle. Im Interview mit einem Ireks-Landwirt werden die Teilnehmer zudem eine Einschätzung der aktuellen Ernte erhalten. In der anschließenden Fragerunde ist Gelegenheit zum Chat mit den Referenten. Termin: 7. September 2023, 14:00 Uhr. Referenten: Alexander Veit (Ireks-Backakademie), Volker Schenkel (Ireks-Landwirt). Weitere Informationen auf der Website von Ireks.

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Vor gar nicht so langer Zeit haben wir uns in einem Kommentar schon einmal mit dem Thema Sonntagsöffnung befasst. Tenor damals: Unbedingt unter Berücksichtigung aller Kosten neu kalkulieren. Es gäbe zwar weiterhin wunderbare Stundenleistungen, allerdings auch deutliche Kostensteigerungen, die den Aufwand und die Belastung der Mitarbeiter fragwürdig machen könnten. Nun gibt es im Bäckerhandwerk für alles ein Gegenbeispiel. So informierte uns ein erfolgreicher Sonntagsbäcker, dass er wegen der gestiegenen Personalkosten im November einen durchgehenden Sonntagsaufschlag von 20 Prozent eingeführt habe. Kunden hat ihn das nach seinen Angaben keine gekostet, dafür ist die Sonntagsöffnung wieder attraktiv geworden – auch für die Mitarbeiter, die sich über die schönen Zulagen freuen. Nun muss man dabei allerdings im Hinterkopf haben, dass der Kollege noch auf eine vergleichsweise solide Mitarbeiterbasis zurückgreifen kann. Während seine Wettbewerber an Sonntagsöffnung gar nicht mehr zu denken wagen und viele Filialen inzwischen auf Halbtagsöffnung umstellen, kann er den Verkauf am Sonntag noch aufrechterhalten. Die Kunden in seiner Region haben akzeptiert, dass man für eine besondere Dienstleistung auch besonders bezahlen muss. Es wäre schön, wenn sich diese Wertschätzung auch noch auf weitere Dienstleistungen des Bäckerhandwerks ausdehnen würde, die Kunden bisher als ganz selbstverständlich annehmen.

Dirk Waclawek
Chefredakteur

Foto: VDB 2023

Die Vereinigung der Backbranche trauert um ihren Vizepräsidenten Helmut Schön, der am 4. August 2023 nach schwerer Krankheit verstorben ist. Helmut Schön wurde 63 Jahre alt. Er hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.

Der Backbranche war Helmut Schön fast sein ganzes Leben verbunden. Nach der Bäckerlehre arbeitete er zunächst als Bäcker, dann als Produktionsleiter. Im Anschluss war er bis zu seiner Selbstständigkeit 15 Jahre für einen großen Hersteller von Backöfen und Bäckereitechnik als Anwendungstechniker und Reisebackmeister tätig. 1999 gründete Helmut Schön sein eigenes Beratungsunternehmen und unterstützte als Produktionsberater, Coach, Erfakreis-Organisator und Mediator Bäckereien im In- und Ausland. Seine Arbeit brachte viele Handwerksbetriebe zurück auf den Erfolgspfad.

Ehrenamtliches Engagement war für Helmut Schön eine Selbstverständlichkeit und wichtiger Teil seines Lebens. Zu seinen Anliegen gehörte immer die Förderung und Unterstützung von jungen Menschen, zum Beispiel als Leiter der Teenager-Arbeit im Gemeindejugendwerk Baden-Württemberg oder als Gemeindeleiter der evangelisch freikirchlichen Gemeinde in Trossingen. Seit 2015 organisierte Helmut Schön in seinem Heimatort die Männer-Vesper und einen jährlichen Motorrad-Gottesdienst.

Im Jahre 2020 wählten ihn die Mitglieder der Vereinigung der Backbranche zum Vizepräsidenten. Helmut Schön gab der Arbeit der Vereinigung in Baden-Württemberg und Bayern wichtige Impulse, unter anderem als Prüfungsleiter der jährlichen VDB-Brotprüfung oder bei der Organisation der VDB-Foren in Süddeutschland. Schon von schwerer Krankheit gezeichnet, unterstützte er unermüdlich die Menschen, die er für die Arbeit in der Vereinigung gewonnen hatte. In krankheitsbedingter Abwesenheit wählte ihn die VDB-Mitgliederversammlung 2023 erneut ins Präsidium.

Den Kampf mit seiner heimtückischen Krankheit führte Helmut Schön bis zum Schluss und trotz aller Rückschläge mit bewundernswertem Mut und Optimismus. Noch vor wenigen Wochen warb er per E-Mail für die VDB-Veranstaltungen und inspirierte die Organisatoren mit seinen Erfahrungen und Ideen.

Schon von der schweren Krankheit gezeichnet, hat der gläubige Christ vor seinem Tod noch einige Tage daheim bei seinen Lieben verbringen können. Helmut Schön hatte keine Angst vor dem Sterben, aber es tat ihm um die Menschen leid, die er zurücklassen musste.

Die Vereinigung der Backbranche wird ihrem Vizepräsidenten Helmut Schön ein ehrendes Andenken bewahren.

Soeben ist die August-Ausgabe des Back Journal bei uns eingetroffen. Begleiten Sie uns auf eine kurze Reise durch das Heft! Wir haben uns unter anderem Madame Paloma Bakehouse angesehen, vergleichen die wichtigsten KI-gesteuerten Bestellsysteme und gehen dem Trend zu Digitalisierung und Automatisierung beim Produktionsneubau nach. Außerdem begehen wir ein Jubiläum: 50 Jahre Back Journal! Sehen Sie sich die Video-Vorstellung der neuen Ausgabe auf der Bäckerwelt-Homepage an!

Anne Goeken-Schmidt und Benedikt Goeken, Goeken backen GmbH & Co. KG, Bad Driburg

Mitarbeiterentwicklung im Unternehmen

Die systematische Mitarbeiterentwicklung und -bindung ist eines der Alleinstellungsmerkmale von Goeken backen. Rund 500.000 Euro investierte die Bäckerei aus Bad Driburg allein in 2021 und 2022 in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Damit einhergehend ein grundlegender Kultur- und Wertewandel im Unternehmen. „Auszeichnungswürdig“ befand dann auch die Marktkieker-Jury in diesem Jahr und verlieh Goeken backen den renommierten Branchenpreis. Personalverantwortliche Anne Goeken-Schmidt und Geschäftsführer Benedikt Goeken erzählen von ihren Erfahrungen.

Melden Sie sich hier zum 10. Filialmanagementtag an!

Screenshot: baeckerwelt.de 2023

Zum Führungsteam der Vereinigung der Backbranche (VDB) gehört auch Geschäftsführer Tobias Schuhmacher. Sehen Sie sich das Video auf der Bäckerwelt-Homepage an, in dem er beschreibt, was ihn antreibt und welche Ziele er verfolgt!

Die Landesgruppe Bayern lädt ein zum Jahresausklang.

Programm:

Samstag, 18. November 2023

  • 09:30–10:30 Gemeinsames Frühstück Backstube Wünsche (Gutenbergstraße 11 85080 Gaimersheim)
  • 10:30–12:00 Betriebsbesichtigung Backstube Wünsche
  • 13:00–14:00 Besuch Audi Museum (Auto-Union-Straße 1 85045 Ingolstadt)
  • 15:00–16:00 Betriebsbesichtigung Bäckerei und Konditorei Plank (Industrie Straße 7 92360 Mühlhausen)
  • 16:30–18:00 Hotelbezug „park Inn by Radisson“ (Nürnberger Str. 4 92318 Neumarkt i.d.O.)
  • 18:30–22:00 Genussabend Bäckerei Plank (BrotZEIT Leipziger Straße 12 92318 Neumarkt i.d.O.)
  • 22:15 Gemütlicher Ausklang (Café Zentral Neumarkt Untere Mark Straße 1a 92318 Neumarkt i.d.O.)

Sonntag, 19. November 2023

    07:00–10:00 Gemeinsames Frühstück im Hotel / Abreise – Ende der Veranstaltung

Kosten für Eintritt, Giveaway, Abendessen, Shuttle-Service ab Hotel und zurück: 70 Euro für Mitglieder, 80 Euro für Gäste. Laden Sie sich das Programm von der Website der VDB herunter und entnehmen Sie diesem alle weiteren Informationen rund um die Anmeldung!

VDB-Erntegespräch, Bäko Österreich, Linz
Termin: 6. September 2023
Veranstalter: VDB Österreich

Moderne Snacks in der Handwerksbäckerei Lutz Neumann
Termin: 7. September 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Erntegespräch mit Mühlenbesichtigung Roland Mills United in Recklinghausen
Termin: 14. September 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

Alfred-Kühn-Vorlesung 2023 der Berlin-Brandenburg. Gesellschaft für Getreideforschung e.V.
Termin: 21. September 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Ost: Infotag Backwaren 2023 & die Getreideernte 2023
Termin: 22. September 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Süd
Termin: 26. September 2023
Veranstalter: VDB Deutschland Süd

Workshop Hullimogulli
Termin: 10. Oktober 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

VDB-Workshop, BÄKO Österreich, Linz
Termin: 11. Oktober 2023
Veranstalter: VDB Österreich

Backen im Wandel der Energiegesetze: Handlungsbedarf für Bäckereien. Bei CSM in Bingen
Termin: 12. Oktober 2023
Veranstalter: LG Pfalz-Saar

Herstellung und Anwendung nativer und modifizierter Stärken
Termin: 17. Oktober 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

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INGER Verlagsgesellschaft mbH
Dirk Waclawek
Luisenstraße 34
49074 Osnabrück
Deutschland

Telefon: +49 (0)541 58 05 44-51
Telefax: +49 (0)541 58 05 44-99
E-Mail: waclawek@baeckerwelt.de

Geschäftsführung: Monika Kordhanke, Henning Tau
Register: Amtsgericht Osnabrück HRB 201221
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Newsletter 32/2023

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Inhalt

Allgemeine Nachrichten

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  1. Aufatmen in Rheinland-Pfalz: Bäcker dürfen weiterhin halbe Brote verkaufen
  2. Gegendertes Brot wird wieder umbenannt
  3. Bäckerei Brand schließt
  4. Anuga Food Tec in Köln: Effizienter produzieren
  5. Energiepreise: Neues Hilfsprogramm für Niedersachsen angekündigt
  6. Erstes Pret a Manger in NRW
  7. Konditor will Nussfladen-Rekord aufstellen
  8. Kommentar: Kampfabstimmung

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Neues aus der Redaktion

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  1. Der 10. Filialmanagementtag | Mittelpunkt Mensch

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Aktuelles von der VDB

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  1. VDB-Vizepräsident Thomas Ludwig stellt sich vor
  2. Einladung zum 25. Forum Ost am 22. September 2023
  3. Termine der VDB

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Nach großem Aufschrei gibt es nun Entwarnung: Verkauften viele Bäcker in Rheinland-Pfalz aus Angst vor hohen Geldstrafen kaum noch halbe Brote, meldet sich nun das Landesamt für Mess- und Eichwesen zu Wort. In einer Pressemitteilung heißt es: „Bäckereien dürfen weiterhin halbierte Brote verkaufen. Es wurden auch keinerlei Bußgelder festgesetzt.“ Es sei zu unterscheiden, ob „ein Brot auf Wunsch des Kunden an der Ladentheke halbiert wird oder im Vorhinein in Teilstücke abgepackt wird.“ Im letzteren Fall stelle der Bäckerbetrieb ein vorverpacktes Lebensmittel her, bei dem die gesetzlichen Bestimmungen eine Gewichtskennzeichnung vorschreiben. „Nur in einem solchen Fall hat das Landesamt für Mess- und Eichwesen Rheinland-Pfalz bisher einen Probekauf durchgeführt und das Unternehmen im Rahmen eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens um Informationen gebeten.“ Durch diese Praxis soll verhindert werden, dass beispielsweise ein Zwei-Kilogramm-Brot (Preis: 7,65 Euro) geviertelt und jeweils für 2,40 Euro verkauft werde. Denn statt insgesamt 7,65 Euro würde sich dann insgesamt ein Verkaufspreis von 9,60 Euro ergeben.

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Diese Aktion ging nach hinten los: Eigentlich hatte die Bäckerei Hager aus Niederösterreich nur mit einem Augenzwinkern Werbung für ein Heimatbrot machen wollen. Allerdings fand sie sich binnen kürzester Zeit in einer aufgeheizten Genderdebatte wieder. Hintergrund: Der Betrieb hatte Ende Juli sein Sankt Pöltner-Brot in Sankt Pöltner*in umbenannt. Mit dem Slogan: „Die Zeiten gendern sich. Unser Brot auch.“ informierte das Unternehmen mit 13 Filialen per Pressemitteilung, dass es mit der Umbenennung der „aktuellen Debatte um geschlechtergerechte Sprache“ Tribut zollen wolle. Das kam bei vielen Kunden offensichtlich gar nicht gut an. Schon am 3. August ruderte die Bäckerei zurück: Aus der/die/das Sankt Pöltner*in wurde wieder das Sankt Pöltner-Brot. Wolfgang Hager richtete sich auf Facebook mit einer Videobotschaft direkt an seine Kunden und entschuldigte sich: „Wir haben Mist gebaut.“

Die teils heftigen Reaktionen lassen sich auch damit erklären, dass die Gendersprache in Niederösterreich zu einem hochpolitischen Thema geworden ist: Gendersterne und Doppelpunkte sollten zum 1. August aus offiziellen Dokumenten verbannt werden. Hagers schnelles Eingeständnis, einen Fehler gemacht zu haben, brachte ihm übrigens nicht nur Freunde, sondern auf der Facebook-Seite auch heftigen Widerspruch aus der woken Community. Wir drücken dem Bäcker die Daumen, dass der Wahnsinn schnell endet und die Bäckerkunden brav wieder ihr St. Pöltner-Brot kaufen.

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– Advertorial –

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Bei Delicious Data sind wir seit langem anerkannte Experten in der Bäckereibranche. Unsere bewährten Lösungen zur Bestelloptimierung helfen Kunden seit 2017 dabei, ihre Prozesse zu verbessern und ihren wirtschaftlichen Erfolg zu steigern.

Mit unserer präzisen KI-gesteuerten Bedarfsprognose können Sie Ihre Bestellungen effizienter planen und Ressourcen besser einsetzen. Unsere für jeden Kunden individuell konfigurierbare Software berücksichtigt verschiedene Faktoren wie historische Daten, Wetter und saisonale Schwankungen, um Ihnen genaue und zuverlässige Bestellvorschläge zu liefern.

Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung und Expertise in der Branche. Wir verstehen die Herausforderungen, mit denen Ihre Bäckereien konfrontiert sind, und bieten Ihnen Lösungen, die genau auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Unsere Kunden vertrauen uns bereits und profitieren von unserer umfassenden Unterstützung.

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Noch bis zum 31. Oktober gibt es in der Bäckerei Brand aus Kirchheimbolanden (Rheinland-Pfalz) Brot und Brötchen. Danach stellt Geschäftsführer Klaus Brand den Betrieb in allen sieben Filialen ein. Der Grund für diesen Schritt: Durch den Ukraine-Krieg seien die Energiekosten der Bäckerei von monatlich rund 4.500 Euro auf 10.500 Euro gestiegen, äußerte Brand gegenüber dem Südwestrundfunk. Auch der Fachkräftemangel und die hohen Mehlpreise haben zu der Entscheidung geführt, den 126 Jahre alten Betrieb, der von Brands Ur-Großvater gegründet worden war, zu schließen. Brand zeigte sich der Rundfunkanstalt gegenüber zuversichtlich, dass ein Nachmieter für die Filialen gefunden werde.

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– Advertorial –

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Kleiner Samen, großer Geschmack! Mit ihrem hohen Mohnanteil und ihrem vollen Aroma ist die neue Mohnfüllmasse MELLA-MOHN GOURMET von IREKS die perfekte Basis für eine Vielzahl an Gebäckklassikern, aber auch für individuelle Gebäck-Neuinterpretationen.

Was macht das perfekte Mohngebäck aus? Entscheidend ist die Qualität der verwendeten Mohnsamen. Als einer von wenigen Herstellern von Mohnprodukten weltweit begleitet IREKS deshalb die Produktion der Mohnprodukte von der Auswahl der Mohnsorte über den Anbau des Mohns und die Verarbeitung bis hin zum fertigen Produkt. In dem in Tschechien angesiedelten IREKS-Kompetenzzentrum für Mohn verbindet das Unternehmen Mohntradition mit hochmoderner Technik.

All dieses Wissen steckt auch im Neuprodukt MELLA-MOHN GOURMET! Dank ihres hohen Mohnanteils überzeugt die Füllmasse durch eine attraktive, dunkle Optik und einen vollmundigen, kräftigen Mohngeschmack ohne Bitterstoffe. Sie verleiht Gebäcken eine langanhaltende Saftigkeit, weist eine hervorragende Streich- und Dressierfähigkeit auf und ist zudem back- und frosterstabil. Dadurch findet sie besonders vielseitigen Einsatz in verschiedensten Gebäcken wie z. B. im klassischen Mohn-Striezel oder Mohnkuchen, in Mohn-Franzbrötchen oder zum Verfeinern von Biskuit- und Rührmassen bis hin zur Herstellung von Desserts.

Interesse an dem kleinen Samen mit großem Geschmack? IREKS nimmt alle Kundinnen und Kunden mit auf eine Reise entlang der Wertschöpfungskette – vom Feld bin zum fertigen Produkt – und bietet Inspiration für neue Gebäckideen.

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Veranstaltet durch die Koelnmesse, findet die Anuga Food Tec vom 19. bis 22. März 2024 in Köln statt.
Foto: Koelnmesse 2022

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Volatile Rohstoff- und Energiemärkte sowie strengere Umweltauflagen machen effiziente Produktionsprozesse zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor in der Lebensmittel- und Getränkewirtschaft. Entsprechend wird die Anuga Food Tec vom 19. bis 22. März 2024 unter dem Motto „Responsibility“ stehen. Die Fachmesse für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie deckt dabei Aspekte von der Prozesstechnologie sowie Abfüll- und Verpackungstechnik über Lebensmittelsicherheit und Verpackungen bis hin zur Digitalisierung und Intralogistik ab. Mit Umwelttechnologie und Energie werden 2024 außerdem zwei neue Ausstellerbereiche dazukommen. Events, Vorträge und Paneldiskussionen runden das Programm ab.

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– Advertorial –

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Aufgrund des Konkurses der Bäckerei Meelmuts in Eindhoven werden alle Maschinen und das Inventar zur Versteigerung angeboten. Dazu gehören zum Beispiel die komplette Knetabteilung mit mehreren Knetern, die Teigaufbereitungsanlage, das komplette Ladeninventar und alle Öfen und Gefrierschränke. Diese stammen von renommierten Marken wie Diosna, Emil Kemper, Baktec, Werner & Pfleiderer Haton und Koma.

Auf http://www.Industrial-Auctions.com finden Sie alle Lose mit ausführlichen Beschreibungen und mehreren Bildern. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Angebot am Besichtigungstag am 17. August in natura zu begutachten.

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Niedersächsische Unternehmen können erneut Härtefallhilfe für hohe Energiepreise beantragen. Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) kündigte der Deutschen Presse-Agentur gegenüber an, dass Betriebe die Unterstützung ab dem 16. August beantragen können. Das neue Hilfsprogramm umfasse dabei 200 Millionen Euro. Gegenüber dem alten Programm ist neu, dass die Antragshürden gesenkt und der Empfängerkreis ausgeweitet werden. Während früher nur kleinere und mittlere Betriebe mit bis zu 250 Mitarbeitern antragsberechtigt waren, sollen nun auch Unternehmen mit maximal 1.000 Beschäftigten einen Antrag stellen können. Bei dem vorherigen Programm mussten die Ausgaben für Energie in einem bestimmten Zeitrahmen 3.000 Euro über dem doppelten Betrag liegen – bei dem neuen Programm soll diese Schwelle auf 2.000 Euro über dem doppelten Betrag gesenkt werden. Gewerbliche Unternehmen können laut Ministerium bis zu zwei Millionen Euro erhalten, land- und forstwirtschaftliche Betriebe bis zu 250.000 Euro.

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Die Londoner Sandwich-Kette Pret a Manger gibt es nun auch in Nordrhein-Westfalen. Neben den Standorten Frankfurt am Main und Berlin eröffnete der erste Laden des internationalen Konzeptes in Düsseldorf. Die rund 500 Pret a Manger-Filialen befinden sich neben Großbritannien auch in den USA, Hongkong, Frankreich, Dubai, der Schweiz, Belgien und Singapur. Abgesehen von Sandwiches, Salaten, Baguettes und Pita-Broten gibt es in den Filialen auch heiße Wraps. Daneben bietet der Laden süßes Gebäck wie Croissants, Muffins oder Karottenkuchen an.

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Stellt Konditor Christian Deppeler den Weltrekord im größten Nussfladen-Backen auf?
Foto: congerdesign / pixabay.com 2023

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Der Zürcher Konditor Christian Deppeler plant Großes: Er will einen 64 Quadratmeter riesigen Nussfladen backen und damit einen Weltrekord aufstellen. Wie Züri Today schrieb, soll das Gebäck am 20. August auf einem Dorffest in Wila stehen. Der Blechkuchen ist der Kassenschlager von Deppelers Konditorei Janz. Er besteht aus Lebkuchen mit regionalem Honig und einer Nussfüllung, die zur Hälfte aus Haselnuss besteht. 500 Kilo Teig und ebenso viel Füllung benötige der Konditor für den Rekord-Kuchen. Das entspreche 130 Blechen, wie Deppeler gegenüber der Zeitung äußerte. Eine konkrete Zusage auf seine Guinness World Records-Anfrage gab es jedoch noch nicht.

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8. Kommentar: Kampfabstimmung

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Das Back Journal feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Ein schöner Anlass, ins Archiv zu gehen und in den alten Ausgaben zu schmökern. Viele Themen beschäftigten die Bäcker in den 80er-Jahren schon genau wie heute. Es gab allerdings auch Unterschiede: Während heute die Verbände froh sind, wenn sie für die Ehrenämter einen Kandidaten motivieren können, gab es damals noch richtige Wahlkämpfe. Im Back Journal wurden dann zum Beispiel die beiden Wettbewerber um das Präsidentenamt mit ihren Plänen vorgestellt. Oder die Redaktionskollegen konnten über „Kampfabstimmungen im Rheinland“ berichten. Jetzt war früher sicher nicht alles besser, aber dass Bäcker ihre Meinungsunterschiede offen austrugen und die Mitglieder so bei einer Wahl über eine Richtung entscheiden konnten, hatte etwas für sich. Wie unter vernünftigen Menschen üblich, gingen die Kandidaten nach der Wahl das sprichwörtliche gemeinsame Bierchen trinken. Vorher waren aber die wichtigen Themen auf den Tisch gekommen. Spricht man heute mit Bäckerinnen und Bäckern, wird gerne über die Ehrenamtsträger lamentiert. Da hat dann die Innung einen Obermeister, der eigentlich schon mit dem Beruf abgeschlossen hat und bei allen Gelegenheiten das Bild eines sterbenden Handwerks vermittelt. Oder man regt sich über eine weltfremde Prüfungsordnung auf, denkt aber nicht daran, in den entsprechenden Gremien mitzuarbeiten. Angesichts der Arbeitsüberlastung der Unternehmerfamilie ist das völlig verständlich. Allerdings sollten wir im Hinterkopf haben, dass mit dem sinkenden Organisations- und Mobilisationsgrad des Handwerks auch ein Verlust an politischer Mitbestimmung einhergeht. Die Politik nimmt Rücksicht auf kleinste Minderheiten, schubst aber gleichzeitig den Mittelstand bedenkenlos herum. Der langen Rede kurzer Sinn: Es nutzt nichts, sich über schlechte Innungsarbeit ein Magengeschwür zu ärgern. Proben Sie doch mal bei der nächsten Innungsversammlung oder dem nächsten Verbandstag den Aufstand. Bei so etwas auf die Nase zu fallen, ist nicht ehrenrührig. Größer ist zugegebenermaßen eine andere „Gefahr“: Man wählt Sie zum neuen Obermeister.

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Keynote-Speaker Rüdiger Maas vom Institut für Generationenforschung

Die Generation Z verstehen und gewinnen

Die Generation Z (Jahrgänge 1995 bis 2009) ist Social Media-süchtig, faul, fordernd und nicht belastbar. Stimmt das? Sie ist die Generation, die aktuell auf dem Arbeitsmarkt nachrückt. Was bedeutet das für das Mitarbeiterrecruiting Ihres Unternehmens? Der renommierte Zukunfts- und Generationenforscher Rüdiger Maas hat sich in zahlreichen Studien mit der sogenannten Gen Z beschäftigt. In unserer Keynote berichtet er, wie die Angehörigen dieser Generation wirklich ticken, was sie antreibt, welche Werte sie haben und wie Sie sie für Ihr Unternehmen gewinnen können.

Melden Sie sich hier zum 10. Filialmanagementtag an!

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Thomas Ludwig wurde auf der Jahrestagung der VDB in seinem Amt als Vizepräsident bestätigt. Sehen Sie sich das Video mit seiner Vorstellung auf der Bäckerwelt-Homepage an!

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Die VDB lädt ein zum 25. Forum Ost, das wieder im engen zeitlichen Zusammenhang mit der Alfred-Kühn-Vorlesung der Bäckermeister Alfred Kühn Stiftung abgehalten wird.

Termin: 22. September 2023
Beginn: 10:00 Uhr, ab 9:00 Small Talk

Programm:

Vormittagssitzung: Die Backbranche im Wandel – Wertschöpfung vs. Nachhaltigkeit der Produktion. Moderation: Herbert Linster

  • Vernetzte Wertschöpfung im Backbetrieb. Mit Prof. Dr. Klaus Lösche (Northern Food Tec GmbH, Bremerhaven) und Dipl.-Ing. A. M. G. Reichenbach (AMG Reichenbach GmbH, Hemer).
  • Einsparpotential – Praktische Beispiele zur Reduzierung des Energieverbrauchs in Bäckereien. Mit Bernd Ludwig (Heuft Thermo-Oel GmbH & Co. KG, Bell/Eifel).
  • Luft- und Hygienemanagement in Backwarenbetrieben. Mit Ralf Ohlmann (Just in Air Luft- & Hygienefachinstitut).

Nachmittagssitzung: Themenschwerpunkt: Getreidequalität und die Getreideernte in Brandenburg

  • Qualität der Ernte 2023 in Brandenburg. Mit Thomas Ludwig (Oderland-Mühlenwerke Müllrose GmbH & Co. KG)
  • Quo vadis Qualitätsweizen. Mit Dr. Elisabeth Sciurba (Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide)

Kosten: 50,- Euro für die Mitglieder der VDB e. V., des Fördervereins FBAB und der Berlin-Brandenburgischen Gesellschaft für Getreideforschung e. V.; 150,– Euro für Nichtmitglieder der genannten Vereine; kostenfrei für Studierende von Fachschulen, Hochschulen und Universitäten sowie für Berufsschüler und Meisterschüler.

Die Alfred-Kühn-Vorlesung „Was ist Nachhaltigkeit und wie kann ich sie messen?“ hält Prof. Dr. Matthias Finkbeiner (Technische Universität Berlin) am 21. September um 17:00 Uhr.

Laden Sie sich das vollständige Programm für die Alfred-Kühn-Vorlesung und das Forum Ost von der Website der VDB herunter!

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VDB-Erntegespräch, Bäko Österreich, Linz
Termin: 6. September 2023
Veranstalter: VDB Österreich

Moderne Snacks in der Handwerksbäckerei Lutz Neumann
Termin: 7. September 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Erntegespräch mit Mühlenbesichtigung Roland Mills United in Recklinghausen
Termin: 14. September 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

Alfred-Kühn-Vorlesung 2023 der Berlin-Brandenburg. Gesellschaft für Getreideforschung e.V.
Termin: 21. September 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Ost: Infotag Backwaren 2023 & die Getreideernte 2023
Termin: 22. September 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Süd
Termin: 26. September 2023
Veranstalter: VDB Deutschland Süd

Workshop Hullimogulli
Termin: 10. Oktober 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

VDB-Workshop, BÄKO Österreich, Linz
Termin: 11. Oktober 2023
Veranstalter: VDB Österreich

Backen im Wandel der Energiegesetze: Handlungsbedarf für Bäckereien. Bei CSM in Bingen
Termin: 12. Oktober 2023
Veranstalter: LG Pfalz-Saar

Herstellung und Anwendung nativer und modifizierter Stärken
Termin: 17. Oktober 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Um sich für eine der genannten Veranstaltungen anzumelden, wenden Sie sich bitte direkt an die VDB.

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Impressum:
Presserechtlich verantwortlich für den Bäckerwelt-Newsletter ist die

INGER Verlagsgesellschaft mbH
Dirk Waclawek
Luisenstraße 34
49074 Osnabrück
Deutschland

Telefon: +49 (0)541 58 05 44-51
Telefax: +49 (0)541 58 05 44-99
E-Mail: waclawek@baeckerwelt.de

Geschäftsführung: Monika Kordhanke, Henning Tau
Register: Amtsgericht Osnabrück HRB 201221
USt. ID: DE 256 842 267

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Newsletter 31/2023

Newsletter 31/2023

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Inhalt

Allgemeine Nachrichten

  1. Hohe Bußgelder für nicht abgewogene halbe Brote
  2. Karlchen’s Backstube eröffnet neue Brotschaft
  3. EU hält an Importverbot von Agrarprodukten aus Ukraine fest
  4. Grüne wollen Tomaten- und Erdbeeranbau in Niedersachsen verbieten
  5. Aichinger entwickelt Ausbildungstheke – erster Einsatz in der Akademie Weinheim
  6. Kommentar: Ein alter neuer Standorttyp

Personalien

  1. Matthias Kutzer neuer BdS-Präsident

Neues aus der Redaktion

  1. Aus der Nische

Aktuelles von der VDB

  1. VDB-Vizepräsident André Bernatzky stellt sich vor
  2. Einladung zum Forum Süd
  3. Termine der VDB

Bußgelder im dreistelligen Bereich drohen in Rheinland-Pfalz Bäckern, die halbierte Brote vor dem Verkauf nicht abwiegen. Entsprechende Meldungen bestätigte das Landesamt für Mess- und Eichwesen der Regionalzeitung Die Rheinpfalz. Beamte des Landesamts ahndeten in letzter Zeit vermehrt Verstöße, indem sie verdeckt halbe Brote in verschiedenen Bäckereien kauften. Sollte sich die Praxis überregional durchsetzen, würde das wohl das Ende für das Halbieren im Laden bedeuten. Nur in wenigen Filialen des Bäckerhandwerks finden sich geeichte Waagen, sie müssten teuer nachgerüstet werden. Das letzte Wort in der Angelegenheit scheint aber noch nicht gesprochen: Ein Amtssprecher des Landesamtes teilte der Rheinpfalz mit, dass die Frage intern noch einmal diskutiert werden soll.

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Simone Böhne, Geschäftsführung Karlchen’s Backstube, und Karsten Krüger, Bauherr Bahnhof Vlotho und Geschäftsführung Karlchen’s Backstube. Foto: Karlchen’s Backstube 2023

Karlchen’s Backstube haucht dem denkmalgeschützten Bahnhof in Vlotho wieder neues Leben ein: Der Marktkieker-Betrieb lädt am 2. August 2023 zur Eröffnung einer neuen Brotschaft ein. Die Bäckerei mit 64 Filialen sanierte seit 2020 das vor dem Verfall stehende Vlothoer Bahnhofsgebäude aus dem Jahr 1875. An dem neuen Standort wurde auf mehr als 1.200 Quadratmetern nun Platz für 90 Innen- sowie 40 Außenplätze geschaffen. Weitere Konzepte der Brotschaften finden sich in Bad Oeynhausen, Bünde, Hüllhorst, Kirchlengern und Lübbecke. Bei Karlchen’s Backstube tut sich zurzeit noch mehr: Jüngst ist die Produktion von Löhne nach Herford umgezogen.

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Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz berechnet die BäckerAI auf Basis Ihrer vorhandenen Verkaufsdaten und unter Berücksichtigung externer Aspekte wie Wetter, Feiertage und über 150 weiterer Faktoren die erwartete Nachfrage sechs Tage im voraus. Daraus resultieren Bestellvorschläge, die einfach nachzuvollziehen sind und bei Bedarf problemlos angepasst werden können.

Die Künstliche Intelligenz der BäckerAI bringt Ihre Planung mit der tatsächlichen Nachfrage in Einklang und erzielt somit eine optimale Warenverfügbarkeit und erhöht dadurch die Zufriedenheit Ihrer Kundschaft. Außerdem schöpfen Sie dadurch Ihr volles Umsatzpotenzial aus und reduzieren die Retouren um bis zu 30%.

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Bis zum 15. September verlängerte die EU-Kommission Anfang Juni die Einschränkungen für Getreideimporte aus der Ukraine. Wie das ZDF berichtete, wollen die fünf östlichen EU-Staaten Polen, Ungarn, Slowakei, Rumänien und Bulgarien auch nach dem Datum am Importverbot festhalten, wenn die EU-Kommission keine andere Lösung findet. Landwirte in den östlichen EU-Ländern befürchten einen Preisverfall durch die Konkurrenz, sollten ukrainische Agrarprodukte auf den EU-Markt kommen.

– Advertorial –

Dank unserer präzisen Vorhersagen, die nicht nur historische Verkaufszahlen, sondern auch externe Faktoren wie Wetter, Ferienzeiten und Sonderereignisse berücksichtigen, erhalten Sie genaue Bestellvorschläge, um Ihren Bedarf rechtzeitig zu steuern. Die erhöhte Planungssicherheit, die sich aus unserer genauen Bedarfsprognose ergibt, ermöglicht es Ihnen, Ihre Waren optimal einzusetzen und Ihren Deckungsbeitrag zu optimieren.

Die Bestelloptimierung ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg Ihres Unternehmens. Unsere Lösung ermöglicht es Ihnen, Ihr gesamtes Verkaufssortiment effizient zu verwalten und kann selbst die anspruchsvollsten Anforderungen problemlos erfüllen. Ob es um Frischeartikel, Teiglinge, Mehrtagesartikel oder Komponenten für die Snackproduktion geht – wir bieten Ihnen die auf Ihre spezifischen Anforderungen passende Lösung.

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In der aktuellen Dürre- und Hitzeperiode werden in der Politik die Diskussionen ums Wassermanagement wieder lauter. Weil regional angebaute Erdbeeren und Tomaten einen zu hohen Wasserverbrauch aufweisen, soll Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer (Bündnis 90/Die Grünen) in Erwägung ziehen, den regionalen Anbau zu verbieten. Er habe dazu auch vorgeschlagen, Maßnahmen in der Fläche wie Rückhaltebecken oder auch Ferntransportleitungen aus sehr wasserreichen Landesteilen zu fördern. Grundsätzlich begrüßten die niedersächsischen Landwirte die Debatte über ein zukunftsfähiges Wassermengen-Management. Laut Topagrar online übte Dr. Holger Hennies, Präsident des Landvolkes Niedersachsen, jedoch auch deutliche Kritik an Meyers Tomaten-Vorstoß: „Damit löst man kein Problem, sondern steigert nur den ohnehin schon sehr hohen Import an Gemüse und Früchten, die häufig mit deutlich größeren Umweltauswirkungen im Ausland angebaut werden.“

Philipp Boll (rechts), Einrichtungsberater von Aichinger, übergibt das Worklab Bäckertheke an Bernd Kütscher, Direktor der Bundesakademie (links). Foto: Aichinger 2023

Speziell für die Akademie Deutsches Bäckerhandwerk haben die Ladenbauer von Aichinger einen sogenannten Worklab Bäckertheke für die Ausbildung entwickelt. Das Thekenmodul kann schnell an die verschiedensten Präsentations- und Verkaufsformen angepasst werden. Es ist mit einem Bezahlterminal, digitalen Preisschildern, Displays, einer integrierten Beleuchtung und einer drehbaren Rückwand ausgestattet. Eingesetzt wird die Ausbildungstheke in der Meisterschule, in den Kursen für Brot-Sommelière und Verkaufsleiter sowie in Verkaufsseminaren. „Aichinger beweist, dass eine Theke mehr als ein Schaukasten für Backwaren ist, sondern der Mittelpunkt im Laden, an dem die Mitarbeitenden für die Handwerkskunst des Backens brennen müssen“, fasst Bernd Kütscher, Direktor der Bundesakademie, zusammen.

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6. Kommentar: Ein neuer alter Standorttyp

Sprach man mit Filialbäckern vor einigen Jahren über ihren Lieblingsstandorttyp, kam sehr oft eine Antwort um die 60/40. Also ein Café mit 40 bis 60 Innenplätzen und 20 bis 40 Außenplätzen. Überschaubarer Gastroanteil ohne serviceintensive Klimmzüge. Groß genug für eine vernünftige Personaleinsatzplanung und die Pflege des Markenbildes. Trotzdem überschaubare Investitionen. Kurz: Die Brot & Butter-Standorte des Bäckerhandwerks, mit denen man vielleicht nicht berühmt wurde, aber gutes Geld verdienen konnte. Nicht selten war die ganze Sortimentspolitik der Bäckerei auf diese Filialen ausgerichtet. Flankiert wurden sie auf der einen Seite von den Dickschiffen in Form der Freestander, auf der anderen Seite von den Vorkassenzonen. Die klassischen Fachgeschäfte? Die Bäcker betrieben noch einige, die Zukunft sah hier aber praktisch kein Kollege mehr.

Heute ist die Sache komplexer geworden – nicht nur, weil Corona vermeintliche Hochfrequenzlagen zu Hochrisikolagen werden ließ. Dazugekommen ist für viele Bäcker der neue Filialtyp „Aldiregal“. Manch einer grübelt nebenbei über dem Projekt „personalreduzierte Filiale“ und ist auf dem ungeordneten Rückzug aus der Innenstadt. Und dann hören wir häufiger, dass 20/10 eine Renaissance feiert. Also das Fachgeschäft mit einem Dutzend Sitzplätzen innen und gerne auch noch zwei Tischen außen. Betrieben wird das Ganze mit sehr reduziertem Aufwand. Frühstücke gibt es gar nicht mehr oder vielleicht noch in Form von ein oder zwei Klassikern. Selbst das Rührei wurde als zu aufwendig ausgelistet. Besonderer Vorteil dieses Standorttyps: Er kann zur Not auch von einer Verkäuferin allein versorgt werden. Der Backwarenumsatz ist hoch. Und geschlossen werden kann auch schon am späten Nachmittag. Kommt einem irgendwie bekannt vor? Stimmt, hieß früher ganz langweilig „Fachgeschäft“. Einige Experten aus Beratung und Ladenbau sehen gerade hier einen der Standorttypen der Zukunft. Vielleicht also ein Diskussionsthema für Ihren nächsten strategischen Führungskreis-Workshop zum Thema Standortportfolio.

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Der neue Präsident des Bundesverbandes Systemgastronomie Matthias Kutzer. Foto: BdS 2023

Das Präsidium des Bundesverbandes der Systemgastronomie (BdS) hat Matthias Kutzer einstimmig zum neuen Präsidenten ernannt. Kutzer ist seit dem 1. Juli 2023 Personalvorstand von McDonald’s Deutschland. Er tritt die Nachfolge von Sandra Mühlhause an, die zum 30. Juni 2023 das Unternehmen verlassen hatte und aus dem BdS-Präsidium ausgeschieden war. Kutzer ist bereits seit über 15 Jahren für McDonald’s in verschiedenen Ländern tätig und blickt auf eine langjährige Expertise im Personalbereich zurück, zuletzt als Geschäftsführer Personal von McDonald’s Schweiz. BdS-Hauptgeschäftsführer Markus Suchert sagte zu der Personalie: „Mit Matthias Kutzer gewinnen wir an der Spitze des BdS erneut einen Personaler mit Leib und Seele, der die erfolgreiche Geschichte des Verbands weiterschreiben wird.“

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Sebastian Gaux (rechts) ist gelernter Koch. Mit seinem ehemaligen Ausbilder Benjamin Bonk (links) hat er eine Bäckerei eröffnet. Foto: BJ / Benno Kirsch 2023

Die Bäckerei, die Sebastian Gaux und Benjamin Bonk vor gut einem Jahr aufgebaut haben, ist klein, aber fein. Sie besteht aus einem Produktionsgebäude am Rande von Sulz und einem kleinen Laden mit Café im Zentrum des beschaulichen Neckarstädtchens. Gaux ist 30 Jahre alt, Bonk, sein Partner, 35, und die beiden brauchen sich mit ihrem Unternehmen wahrlich nicht zu verstecken. Dennoch, so scheint es, gibt es immer wieder Sticheleien, die ihnen aus der Bäckerzunft entgegenschlagen – und die sie zu wurmen scheinen. Gaux selbst weist darauf hin: „Manchmal wird gesagt: Ihr seid ja nur Köche.“ Das stimmt in gewisser Weise auch, denn beide sind gelernte Köche und erst im zweiten Anlauf zur Bäckerei gekommen.

Lesen Sie den vollständigen Artikel aus dem Back Journal. Sie erhalten ihn in unserem Online-Archiv – für Digital-Abonnenten des Back Journal kostenfrei.

Die Vereinigung der Backbranche (VBD) hat im Juni 2023 ein neues Präsidium gewählt. Vizepräsident André Bernatzky beschreibt im Video die Motivation für sein ehrenamtliches Engagement. Im Hauptberuf ist Bernatzky Leiter der Akademie Sachsen des deutschen Bäckerhandwerks. Sehen Sie sich das Video mit seiner Vorstellung auf der Bäckerwelt-Homepage an!

Einen Blick über den berühmten Tellerrand wagen die Landesgruppen Bayern und Baden-Württemberg unter dem Motto „Nachhaltig, einfallsreich und erfolgreich in die Zukunft“.

Termin: 26. September 2023
Zeit: 9:00 bis 16:00 Uhr
Ort: Horli’s Backhäusle, Neuer Weg 9, 74542 Braunsbach-Jungholzhausen (nahe Künzelsau/Hohenloh, direkt an der A6)

Programm:

  • Aus der Krise in die Zukunft gestartet! Was unterscheidet Metzger und Bäcker? Fleischsommelier Volker Setzer, Wolpertshausen.
  • Kulinarischer Genuss vom Fleisch-Sommelier und aus dem Holzofen.
  • Besichtigung und Führung „Däubers Hof“. Vom Feld zum Bio-Hühner-Ei – einer der größten Bio-Legehennen-Halter.
  • Krimmers Backstub‘ – Die Erfolgs-Story. In sieben Jahren vom Gründer zum Marktkieker-Preisträger, Bio-Bäcker, Buchautor, Podcaster, Blogger, Sommelier und vieles mehr …

Kosten: VDB-Mitglieder 100 Euro (Nicht-Mitglieder 150 Euro). Verpflegung und Getränke sind im Preis inbegriffen.

Laden Sie sich das Programm von der Website der VDB herunter!

VDB-Erntegespräch, Bäko Österreich, Linz
Termin: 6. September 2023
Veranstalter: VDB Österreich

Moderne Snacks in der Handwerksbäckerei Lutz Neumann
Termin: 7. September 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Erntegespräch mit Mühlenbesichtigung Roland Mills United in Recklinghausen
Termin: 14. September 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

Alfred-Kühn-Vorlesung 2023 der Berlin-Brandenburg. Gesellschaft für Getreideforschung e.V.
Termin: 21. September 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Ost: Infotag Backwaren 2023 & die Getreideernte 2023
Termin: 22. September 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Süd
Termin: 26. September 2023
Veranstalter: VDB Deutschland Süd

Workshop Hullimogulli
Termin: 10. Oktober 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

VDB-Workshop, BÄKO Österreich, Linz
Termin: 11. Oktober 2023
Veranstalter: VDB Österreich

Backen im Wandel der Energiegesetze: Handlungsbedarf für Bäckereien. Bei CSM in Bingen
Termin: 12. Oktober 2023
Veranstalter: LG Pfalz-Saar

Herstellung und Anwendung nativer und modifizierter Stärken
Termin: 17. Oktober 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

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Inhalt

Allgemeine Nachrichten

  1. Nur wenige Bäcker nehmen Energie-Beihilfen in Anspruch
  2. Axel Schmitt verdoppelt Azubivergütung in Backstube und Verkauf
  3. Valora stellt personallose Läden ein – und setzt auf Hybridgeschäfte
  4. Feuer an Bäckereifiliale – Polizei fahndet nach Brandstiftern
  5. Auslieferungsfahrer entwendet Tresor und wird sofort geschnappt
  6. Dreiunddreißig neue Meister aus Weinheim
  7. Die vielleicht älteste Bäckerei Deutschlands feierte Geburtstag
  8. Weltmeisterschaft der Bäcker auf der iba
  9. Kommentar: Rettet den Fachverkauf

Personalien

  1. Carlos Sanz neuer Geschäftsführer bei Wachtel ABT

Neues aus der Redaktion

  1. Kräftiges Kraut

Aktuelles von der VDB

  1. Jennifer Schorr, Vizepräsidentin der VDB, stellt sich vor (Video)
  2. Einladung zum Forum Ost am 22. September 2023
  3. Termine der VDB

Foto: Colin Behrens / Pixabay 2016

Die Mittel aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds, der kleinen und mittleren Unternehmen die Last der hohen Energiekosten drücken helfen soll, werden kaum in Anspruch genommen. Das berichtet die Zeitung Die Welt, die sich auf einen Bericht des Bundeswirtschaftsministeriums an den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages bezieht. 750 Millionen Euro stehen zur Verfügung, bisher haben aber zum Beispiel aus dem Bäckerhandwerk lediglich 14 Unternehmer einen entsprechenden Antrag gestellt. An vier von ihnen sind 104.370,01 Euro überwiesen worden. Auch Unternehmen anderer Branchen haben weniger Anträge gestellt als erwartet. „Zum Stand 5. Juli 2023 wurden in den Ländern insgesamt 255 Anträge mit einem Antragsvolumen von rd. 11,3 Millionen Euro gestellt“, zitiert die Welt. „Für 98 Anträge wurden Auszahlungen in Höhe von rund 1,64 Millionen Euro vorgenommen.“

Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks Friedemann Berg warnte in der Zeitung davor, aufgrund dieser Zwischenbilanz Entwarnung zu geben: „Die Kriterien sind so eng formuliert, dass kaum eine Handwerksbäckerei als Härtefall anerkannt wurde oder werden wird“, sagte er. Die Lage in den meisten Betrieben sei „nach wie vor angespannt“.

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Axel Schmitt zusammen mit seiner Frau Eva-Maria Schmitt. Sie leiten seit 2013 die Bäckerei Schmitt in Frankenwinheim. Foto: BW / Dirk Waclawek 2020

Auch ein Wackenbäcker und Marktkieker-Preisträger muss sich inzwischen strecken, um Lehrlinge für seine Bäckerei zu gewinnen. Axel Schmitt aus Frankenwinheim hat jetzt die Azubivergütungen deutlich erhhöht. Für angehende Bäcker wie Fachverkäufer gibt es in der Bäckerei Schmitt verdoppelte Bezüge. Den Schritt begründete er in einem Interview mit dem Radiosender Primaton mit der Abhängigkeit des Handwerks von gut ausgebildeten Fachkräften. „Und deswegen haben wir diesen Schritt gemacht. Wir verdoppeln [das Ausbildungsgehalt]. Wir geben das Vertrauen in die Jugendlichen, machen quasi einen Deal: Ich behandle dich wie einen mündigen Erwachsenen, und du machst das auf der Arbeit genauso. Du gibst dich interessiert, mit Inbrunst für dein Handwerk.“

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Ein großer Mehrwert ergibt sich auch aus der beispiellosen Transparenz Ihrer Zahlen. Sie erfahren unter anderem in welchen Filialen durch vorzeitige Ausverkäufe Umsatz verloren gegangen ist, fehlerhaft kassiert wird oder die Retouren zu hoch sind.

Durch die enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Bäckereien haben wir eine innovative Planungslösung entwickelt, die optimal auf die Anforderungen der Bäckerbranche zugeschnitten ist und sämtliche Daten automatisiert mit Ihrem Kassen- bzw. Warenwirtschaftssystem austauscht.

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Foto:: Valora 2023

Die Valora-Gruppe aus der Schweiz schließt alle Standorte der Marke Avec Box und baut gleichzeitig die Avec 24/7-Stores aus. Avec Box ist eine 24 Quadratmeter kleine Verkaufsstelle, die gänzlich ohne Personal auskommt. In den Avec 24/7-Stores ist dagegen tagsüber Personal anwesend, während nachts den Kunden personallos via App Zugang gewährt wird. Aktuell betreibt Valora – das Unternehmen bezeichnet sich selbst als „führende Foodvenience-Anieterin“ – in der Schweiz sechs Avec 24/7-Stores, strebt aber an, bis Anfang 2024 insgesamt mehr als 20 Avec-Verkaufsstellen in hybride 24/7-Stores umgebaut zu haben. Bestehende Verkaufsstellen müssten dafür mit der notwendigen Technologie und den entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen nachgerüstet werden, teilte das Unternehmen mit. Digitale Basis ist die Avec 24/7 App, die nach den offiziellen Öffnungszeiten zu Ladenschlüssel, Scanner und Kasse wird.

Auch für das Bäckerhandwerk interessant ist die Offenheit, mit der Valora das wirtschaftliche Scheitern des Avec Box-Konzepts eingesteht: „Valora bedauert, dass die gegenwärtige Nachfrage nach der Avec Box trotz der Unterstützung und des Zuspruchs der Kundinnen und Kunden nicht ausreichend ist, um das komplett autonome Ladenkonzept an eigens angemieteten Standorten langfristig rentabel betreiben zu können.“

Valora war im April 2019 das erste Unternehmen in der Schweiz, das mit der Avec Box einen autonomen Convenience Store lancierte.

– Advertorial –


Foto: Victoria Regen / Pixabay 2021

In der Nacht zum 15. Juli 2023 brach in der Innenstadt von Unna ein Brand aus, der eine Filiale der Bäcker-Gastrokette Backwerk schwer beschädigte. Sie ist bis auf weiteres geschlossen. Inzwischen geht die Polizei davon aus, dass Mülltonnen vor dem Geschäft vorsätzlich in Brand gesteckt wurden und sucht nach dem Täter. Da sie keinen eigenen Ermittlungsansatz hat, bittet sie um Hinweise aus der Bevölkerung.

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Foto: MasterTux / Pixabay 2018

Dumm und dreist – das gehört bekanntermaßen oft zusammen. Dreist war der Auslieferungsfahrer einer Bäckerei in Sulzbach-Rosenberg, der einen Tresor einer Bäckereifiliale einfach in seinen Wagen packte und davonfuhr. Dumm war er, weil er die Tat so schlecht plante, dass er wenig später von der Polizei gefasst werden konnte. Der 57-Jährige war geständig, wie mitgeteilt wurde. Die Polizei prüft nun, ob er etwas mit einem nicht aufgeklärten Diebstahl aus einer Bäckereifiliale im vergangenen Jahr zu tun haben könnte.

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33 Bäcker und Konditoren haben den Meisterkurs an der Bundesakadamie Weinheim bestanden und feiern mit Ehrengästen. Foto: Bundesakademie Weinheim 2023

In der Akademie Weinheim gibt es offensichtlich weiterhin keine Probleme, den einen Meisterkurs im Jahr mehr als vollzubekommen: Nach einem halben Jahr Ausbildungszeit hat das Team der Bundesakademie sage und schreibe 30 neue Bäckermeister verabschiedet, die aus Deutschland, Japan und Neuseeland stammen. Hinzu kommen drei Konditormeisterinnen, die im Weinheimer Konditormeisterkurs die fachlichen Teile und mit dem Bäckermeisterkurs nun auch die betriebswirtschaftlichen und berufspädagogischen Teile der Meisterprüfung absolviert haben.

Ihre Bäckermeister-Prüfung bestanden haben: Michael Bleck aus Neuwied, Lara Bold aus Orsingen-Nenzingen, Jonas Brack aus Ludwigsau, Michael Döhring aus Fichtenau, Luc Gnaier aus Heidenheim, John-Lukan Gronowski aus Oberaula, Leon Grünthaler aus Neukirchen, Sascha Gubsch aus Lützelbach, Stefan Hamm aus Horb, Tobias Harig aus Schwalbach, Tatjana Krechel aus Emmelshausen, Saskia Kunst aus Nidderau, Moritz Lamprecht aus Memmelsdorf, Tim Leuthäußer aus Schwarzatal, Raphael Marcheel aus Hainau, Laura Meister aus Ipsheim, Hamish Morrin aus Neuseeland, David Neumaier aus Schonach, Kahori Norizuki aus Japan, Felix Philippi aus Rostock, Vanessa Raab aus Tübingen, Tina Maria Reicherter aus Reutlingen, Nico Rommel aus Ludwigsburg, Sandro Schaub aus Bebra, Robin Scheidt aus Kreimbach-Kaulbach, Peter Schenk aus Rosenberg, Julian Steigleder aus Neckarsteinach, Chantal Steur aus Friedrichshafen, Hans-Heinrich Leo Strunz aus Glandorf und Sebastian Wiegand aus Hofbieber.

Stolze Konditormeisterinnen sind Miriam Langenbach aus Horb, Margaretha Brink aus Neuburg in Mecklenburg und Ella Marx aus Eisenach.

Für ihre bemerkenswerten Leistungen über die Gesamtprüfung hinaus wurden Raphael Marcheel, Nico Rommel und Kahori Norizuki mit Förderpreisen der Wiesheu-Stiftung ausgezeichnet. Die beste praktische Meisterprüfung hat Tobias Harig abgelegt.

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Foto: Dewald Van Rensburg / Pixabay 2020

Die Kemnather Bäckerei Krauß hat am 23. Juli 2023 ihren 450. Geburtstag gefeiert und dazu auf den örtlichen Stadtplatz alle Mitarbeiter und Anwohner eingeladen. Die Mehlmeiseler Dorfmusikanten spielten Polka, Walzer und böhmische Stücke. Höhepunkt des Tages war wohl das Anschneiden der Jubiläumstorte, die mit dem Schriftzug „450 Jahre Bäcker Adl“ und einer Oblate mit dem Hauswappen der Familie verziert war. „Wir sind stolz, die älteste Bäckerei Deutschlands in Kemnath zu haben“, sagte Bürgermeister Roman Schäffler. Ebenfalls anwesend waren Landrat Roland Grillmeier, der Landtagsabgeordnete Tobias Reiß und Peter Biersack von der Handwerksammer Niederbayern-Oberpfalz. Letztgenannter lobte den Unternehmergeist, der über 14 Generationen die Bäckerei durch die Jahrhunderte getragen habe.

Auf der iba findet wieder die Weltmisterschaft der Bäcker statt. Foto: GHM 2018

Die besten Bäcker aus zwölf Ländern wetteifern beim iba UIBC Cup of Bakers in München um die Goldmedaille. In gläsernen Schaubackstuben in Halle A4 stellen sie sich auf der Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks der besonderen Herausforderung und einer fachkundigen Jury. Die Verbände haben ihre Kandidaten für den internationalen Wettbewerb benannt. In Zweier-Teams stellen sich zwölf Nationen der Herausforderung auf der Messe. Mit dabei sind die besten Bäcker aus Peru, Japan, Frankreich, China, Griechenland, Deutschland, Korea, Island, Mexiko, Brasilien, Chile und Italien. Für Deutschland gehen Nicole Mittmann und Patrick Mittmann an den Start.

Die Wettbewerbe starten am Sonntag, Montag und Dienstag (22. bis 24. Oktober) jeweils um 8 Uhr in den voll ausgestatten Schaubackstuben in Halle A4. Je vier Teams treten jeden Tag zeitgleich gegeneinander an. Die Besucher der iba sind herzliche eingeladen, das herausragende Können der Wettbewerbs-Teilnehmer live mitzuerleben. Um 13 Uhr gibt es eine erste Bewertung von Plunder sowie Klein- und Partygebäck, um 16 Uhr folgt die Bewertung des Brotes durch die Jury. Die Preisverleihung findet dann am Dienstag, den 24. Oktober um 17.30 Uhr im iba Forum statt.

9. Kommentar: Rettet den Fachverkauf

Manche Leser mögen mich für schizophren halten: Vor drei Wochen habe ich mich an dieser Stelle noch über Forderungen aufgeregt, den Mindestlohn auf 14 Euro anzuheben. Und nun begrüßen wir ausdrücklich die deutliche Anhebung der Ausbildungstarife um rund 20 Prozent. Im dritten Lehrjahr wird der Berufsnachwuchs in Zukunft unter dem Strich 1.135 Euro von seinem Lehrherren bekommen. Belastet das nicht auch die Betriebe in einer sehr schwierigen Zeit?

Ja, das ist auch eine Belastung. Allerdings immerhin eine, die Sinn ergibt. Denn zum einen ist der finanzielle Aspekt ein wichtiges Argument für den Antritt einer Ausbildung in einer Bäckerei. Zum anderen sind die verbesserten Bezüge ein Argument gegen den Abbruch der Lehre. Schon durch die Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro war die Ausbildung zumindest im Verkauf unattraktiv geworden. Nach drei Jahren Lehre kam die gelernte Fachverkäuferin dann in vielen Tarifgebieten auf einen nur geringfügig höheren Stundenlohn als die ungelernte Kraft. Würde der Mindestlohn tatsächlich auf 14 Euro angehoben, wären die gerade abgeschlossenen Tarifverträge ihr Papier schon nicht mehr wert. Irgendwann kurz vor der Rente hätte sich für die Fachverkäuferin dann die Ausbildung auch finanziell gelohnt. Da muss man in jungen Jahren schon sehr gefestigt sein, um die Lehre nicht abzubrechen – „Ich brauche das Geld aber jetzt!“ – oder gar nicht erst zu beginnen – „Das lohnt sich doch eh nicht!“.

Ich fürchte, dass zurzeit zwar nicht der Beruf des Bäckers, wohl aber der des Fachverkäufers oder der Fachverkäuferin auf dem Spiel steht. Die überproportionalen Steigerungen des Mindestlohns wurden uns als soziale Wohltat verkauft. Tatsächlich verhindern Sie Ausbildung und produzieren so die ungelernten Arbeitslosen von morgen. Die Betriebe können oft den nötigen Lohnabstand zwischen Fach- und Hilfskräften aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr darstellen. Auch der Wille junger Menschen und erfahrener Kräfte zu Aus- und Weiterbildung muss darunter leiden, wenn sich die Mühe am Ende kaum noch bezahlt macht. Gleichzeitig wird das Bäckerhandwerk aber weiter Filialleiterinnen und Bezirksleiterinnen brauchen. Die Anhebung der Ausbildungstarife mag dabei helfen, aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Weiterhin würde sicherlich helfen, wenn die Neufassung der Ausbildungsordnung für den Fachverkauf nicht mehr irgendwo im Nirgendwo der Bürokratie festhängen würde. Angeblich soll sie ja noch in diesem Jahr kommen. Wir drücken ganz fest die Daumen.

Dirk Waclawek
Chefredakteur

Carlos Sanz, Geschäftsführer der Wachtel ABT GmbH. Foto: Wachtel 2023

Carlos Sanz (56) hat die Geschäftsführung der Wachtel ABT GmbH (Pulsnitz) übernommen. Er bringt mehr als 30 Jahre Branchenerfahrung in die neue Position ein. Die Wachtel ABT GmbH ist neu gegründet worden, nachdem die Wiesheu-Gruppe die Liegenschaft in Pulsnitz sowie Teile des Anlage- und Umlaufvermögens außer dem Geschäftsbereich Bäckerkälte der Wachtel GmbH (Hilden) übernommen hat. Sie führt seit März den Geschäftsbetrieb der in Insolvenz befindlichen Wachtel GmbH fort. In Hilden sind am bisherigen Standort Administration, Geschäftsführung, Vertrieb und Marketing, Kundendienst, Produktentwicklung, Einkauf/Logistik und das Kundencenter konzentriert. In Pulsnitz konzentriert die Wachtel ABT die technischen Bereiche, vor allem die Produktion. Dort werden die Etagenbacköfen Infra und Columbus, der Stikkenofen Atlas und der Ladenbackofen Piccolo Pro gefertigt. Das Unternehmen beschäftigt gegenwärtig 130 Mitarbeiter.

„Die harten, aber notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen sind nun abgeschlossen, und wir können an den Standorten Hilden und Pulsnitz unsere Expertise und unser Engagement allein auf die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens konzentrieren“, erklärt Sanz.

Foto: David Mark / Pixabay 2014

Der aus Kleinasien stammende Kümmel ist eines der ältesten Gewürze im europäischen Kulturkreis. Den scharf-würzigen Geschmack von Kümmel kennt fast jeder. Zudem sind feine Noten von Anis und Fenchel wahrnehmbar und ein süßlicher Geruch. Für das insgesamt sehr intensive Aroma sind die enthaltenen ätherischen Öle verantwortlich. Dabei ist Kümmel nicht nur für Menschen gesund, sondern gilt auch als Naturapotheke, die gern von Feldhasen und anderen Wildtieren genutzt wird. Doch bis heute scheiden sich die Geister am Kümmel. Die einen lieben ihn, die anderen mögen ihn absolut nicht.

Lesen Sie den vollständigen Artikel aus dem Artisan-Magazin und lernen Sie mehr über den Kümmel und seine Verwendung in der der Bäckerei kennen. Sie erhalten ihn in unserem Online-Archiv – für Digital-Abonnenten des Artisan-Magazin kostenfrei.

Die Vereinigung der Backbranche hat ein neues Präsidum gewählt. Wöchentlich stellen wir auf dem Youtube-Kanal der Bäckerwelt die Mitglieder vor. Heute: Jennifer Schorr. Sehen Sie sich das Video mit ihrer Vorstellung auf der Bäckerwelt-Homepage an!

Die VDB lädt ein zum 25. Forum Ost, das wieder im engen zeitlichen Zusammenhang mit der Alfred-Kühn-Vorlesung der Bäckermeister Alfred Kühn Stiftung abgehalten wird.

Termin: 22. September 2023
Beginn: 10:00 Uhr, ab 9:00 Small Talk

Programm:

Vormittagssitzung: Die Backbranche im Wandel – Wertschöpfung vs. Nachhaltigkeit der Produktion. Moderation: Herbert Linster

  • Vernetzte Wertschöpfung im Backbetrieb. Mit Prof. Dr. Klaus Lösche (Northern Food Tec GmbH, Bremerhaven) und Dipl.-Ing. A. M. G. Reichenbach (AMG Reichenbach GmbH, Hemer).
  • Einsparpotential – Praktische Beispiele zur Reduzierung des Energieverbrauchs in Bäckereien. Mit Bernd Ludwig (Heuft Thermo-Oel GmbH & Co. KG, Bell/Eifel).
  • Luft- und Hygienemanagement in Backwarenbetrieben. Mit Ralf Ohlmann (Just in Air Luft- & Hygienefachinstitut).

Nachmittagssitzung: Themenschwerpunkt: Getreidequalität und die Getreideernte in Brandenburg

  • Qualität der Ernte 2023 in Brandenburg. Mit Thomas Ludwig (Oderland-Mühlenwerke Müllrose GmbH & Co. KG)
  • Quo vadis Qualitätsweizen. Mit Dr. Elisabeth Sciurba (Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide)

Kosten: 50,– Euro für die Mitglieder der VDB e. V., des Fördervereins FBAB und der Berlin-Brandenburgischen Gesellschaft für Getreideforschung e. V.; 150,– Euro für Nichtmitglieder der genannten Vereine; kostenfrei für Studierende von Fachschulen, Hochschulen und Universitäten sowie für Berufsschüler und Meisterschüler.

Die Alfred-Kühn-Vorlesung „Was ist Nachhaltigkeit und wie kann ich sie messen?“ hält Prof. Dr. Matthias Finkbeiner (Technische Universität Berlin) am 21. September um 17:00 Uhr.

Laden Sie sich das vollständige Programm für die Alfred-Kühn-Vorlesung und das Forum Ost von der Website der VDB herunter!

VDB-Erntegespräch, Bäko Österreich, Linz
Termin: 6. September 2023
Veranstalter: VDB Österreich

Moderne Snacks in der Handwerksbäckerei Lutz Neumann
Termin: 7. September 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Erntegespräch mit Mühlenbesichtigung Roland Mills United in Recklinghausen
Termin: 14. September 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

Alfred-Kühn-Vorlesung 2023 der Berlin-Brandenburg. Gesellschaft für Getreideforschung e.V.
Termin: 21. September 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Ost: Infotag Backwaren 2023 & die Getreideernte 2023
Termin: 22. September 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Süd
Termin: 26. September 2023
Veranstalter: VDB Deutschland Süd

Workshop Hullimogulli
Termin: 10. Oktober 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

VDB-Workshop, BÄKO Österreich, Linz
Termin: 11. Oktober 2023
Veranstalter: VDB Österreich

Backen im Wandel der Energiegesetze: Handlungsbedarf für Bäckereien. Bei CSM in Bingen
Termin: 12. Oktober 2023
Veranstalter: LG Pfalz-Saar

Herstellung und Anwendung nativer und modifizierter Stärken
Termin: 17. Oktober 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

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Telefax: +49 (0)541 58 05 44-99
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Newsletter 29/2023

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Inhalt

Allgemeine Nachrichten

  1. Nutri Score wird neu berechnet – Brot rutscht in C zu den Kartoffelchips
  2. Zentralverband und NGG einigen sich auf neue Ausbildungstarife
  3. Haus der Bäcker übernimmt Trunk
  4. Große Bäckerparty in Weinheim
  5. Initiative zur Beibehaltung der reduzierten Mehrwertsteuer
  6. Verbände kritisieren Pläne zur Novellierung der Verpackungsverordnung
  7. Jan-Hendrik Strenzke wird Director of Sales bei Salomon Foodworld
  8. Kommentar: Musterschüler zu sein hilft auch nicht mehr

Nachruf

  1. Josef Resch verstorben

Neues aus der Redaktion

  1. Das neue Back Journal ist da (Video)

Aktuelles von der VDB

  1. Einladung zum Forum Süd
  2. Einladung zum Genusswochenende 18./19. November 2023
  3. Der neue Präsident der VDB stellt sich vor (Video)
  4. Termine der VDB

Das Nutri-Score-Label mit dem Wert C.

Infolge der Neuberechnung des Nutri Scores werden viele Brotsorten von bislang A (dunkelgrün) um zwei Stufen auf C (gelb) abrutschen. Darauf wies zuerst die Lebensmittelzeitung hin. Sie bezieht sich auf den neu formulierten Algorithmus, der ab dem 31. Dezember 2023 zur Kennzeichnung von Lebensmitteln verwendet wird. Grund dafür sind geänderte Grenzwerte beim Salz- und beim Proteingehalt in festen Lebensmitteln.

Treffen wird es nach dem Aussagen von Alexander Meyer-Kretschmer, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Großbäckereien, gegenüber der Bäckerwelt vor allem die Mischbrote: „Dieses Sortiment kippt uns fast komplett weg.“ Meyer-Kretschmer betonte, dass Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks und Großbäckerverband in ihrer Kritik an der neuen Kennzeichnung einig sind – kein Wunder, befindet sich doch damit das Grundnahrungsmittel Brot in schlechter Nachbarschaft mit zum Beispiel der Pizza. Selbst manche Chipssorten erreichen ebenfalls ein C beim Nutri Score.

Der Großbäcker-Geschäftsführer monierte insbesondere, dass die Bemühungen der Branche bei der Reduzierung des Salzgehalts nicht honoriert worden seien: „Wir sind inzwischen oft bei einem Prozent. Alle Verbrauchertests zeigen, dass viele Kunden eine weitere Reduzierung aus geschmacklichen Gründen nicht mehr tolerieren.“ Zu befürchten sei jetzt eher, dass manche Hersteller den Salzgehalt wieder erhöhen, so lange sie damit noch gerade die Vorgaben für Nutri Score C einhalten.

Weiteres Problem des neuen Algorithmus: Der Ballaststoffgehalt der meisten Brote fällt wegen Unterschreitung eines Grenzwerts bei der Bewertung komplett unter den Tisch.

Lesen Sie auf Bäckerwelt weiter und erfahren Sie mehr zu den Hintergründen der Neuberechnung des Nutri-Scores!

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Michael Wippler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks. Foto: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks 2023

Ein wichtiges Signal für die Ausbildung im Bäckerhandwerk: Die Gewerkschaft NGG und der Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für die Lehrlinge des Bäckerhandwerks geeinigt. Die Bezüge der Azubis steigen danach im ersten Schritt um rund 200 Euro im Monat, dazu kommt noch eine zeitlich begrenzte Inflationsausgleichsprämie von 50 Euro sowie ein ÖPNV-Tickt bzw. ein Fahrtkostenzuschuss. Im zweiten Schritt fällt der Inflationsausgleich weg, dafür wird die Vergütung noch einmal um 70 Euro erhöht. Die Tarifparteien wollen gemeinsam die Allgemeinverbindlichkeit beantragen.

„Wir stehen im Wettbewerb um die besten Köpfe. Es ist konsequent, auch die Ausbildungsvergütung anzupassen, um bei der Suche nach Auszubildenden im Vergleich mit anderen Branchen nicht ins Hintertreffen zu geraten. Der Neuabschluss des Tarifvertrages für die Auszubildenden ist aus dieser Sicht ein wichtiges Signal“, so Michael Wippler, Präsident des Zentralverbandes. „Der Abschluss sendet eine wichtige Botschaft an die jungen Menschen: Wir brauchen Euch, Ihr seid unser wichtigstes Potenzial“, so Wippler weiter. Die Anpassung sei notwendig, auch wenn sie für einige Betriebe eine Herausforderung darstellt, um als zukunftsfähiger Arbeitgeber von den potenziellen Bewerbern wahrgenommen zu werden.

Lesen Sie mehr zu den Eckpunkten der Einigung auf der Bäckerwelt-Homepage!

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Jan Kamp (li.) und Denise Weber bilden die Geschäftsführung von Haus der Bäcker, Michaela und Alexander Trunk (re.) die der Bäckerei Trunk. Foto: Haus der Bäcker 2023

Die Bäckerei Trunk (Obersulm/Baden-Württemberg) ist vom Haus der Bäcker (Frankfurt am Main) übernommen worden. Alexander Trunk und seine Frau Michaela bleiben Geschäftsführer des Filialbetriebs mit 280 Mitarbeitern und zwölf Standorten.

Geschäftsführer Jan Kamp sagte anlässlich der Übernahme: „Wir sind stolz, mit Bäcker Trunk einen weiteren erfolgreichen Bäckereibetrieb an Bord zu haben, der großen Wert auf Regionalität legt und für qualitativ hochwertige Backwaren steht. So setzen wir uns auch hier begeistert für das Fortbestehen der Handwerkskunst ein.“

Zum Haus der Bäcker gehören bereits die Bäckereien Moss (Aachen), Thiele (Göttingen), Apel (Niestetal), Werning (Neuenkirchen), Westbomke (Boffzen), Badische Backstub (Ettlingen) und Kromes Backstube (Bredenborn).

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Die Zeiten des mühsamen und zeitaufwändigen Bestellmanagements sind vorbei!

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Durch die Nutzung Ihrer vorhandenen Verkaufsdaten und die Berücksichtigung externer Aspekte wie Wetter, Feiertage und über 150 weiterer Faktoren berechnet die BäckerAI die erwartete Nachfrage sechs Tage im voraus. Selbstverständlich haben Sie jederzeit die Möglichkeit, bei Bedarf die Bestellvorschläge anzupassen.

Nutzen Sie jetzt die Möglichkeit, unsere Planungslösung drei Monate unverbindlich und ohne Vertragslaufzeit zu testen und buchen Sie auf unserer Webseite www.baeckerai.de Ihr kostenloses Erstgespräch.

Das Breadcamp 2023 lockte 250 Besucher nach Weinheim. Foto: Bundesakademie Weinheim, I. Hilger

Am Wochenende des 15./16. Juli erlebten 250 Gäste im Weinheimer Waldschloss das 3. Bread Summercamp der Bundesakademie. Im Zuge von 18 Workshops wurden dort aktuelle Themen aus der Welt des Brotes von teils sehr namhaften Referenten vermittelt. Diese sprachen unter anderem über Künstliche Intelligenz, den Gesundheitswert von Brot, den Weg zur klimaneutralen Bäckerei, die Möglichkeiten von Kältetechnik zur Personalentlastung, gaben aber auch Insider-Einblicke in die TV-Sendung „Das große Backen“ oder das Foodpairing von Brot mit Bier oder Wein. Alle Gäste konnten mit ihren Smartphones zudem gemeinsam Weltbäcker Axel Schmitt herausfordern oder einen Live-Podcast der Wildbakers erleben. Beim „Fancy Bread Award“ galt es für die Gäste zudem, 27 kreative Brotsorten in einer anonymen Verkostungsrunde zu bewerten. Das nächste Bread Summercamp wird am 20./21. Juli 2024 stattfinden.

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Screenshot von der Website des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks.

In die aufkeimende Diskussion über die Höhe der Umsatzsteuer für die Gastronomie hat sich der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) mit einem Aufruf an die Innungsbäckereien eingeklinkt. Der reduzierte Satz von sieben Prozent hatte die Bäckerei-Cafés während der Pandemie entlastet. Doch nun sind in der Politik Stimmen laut geworden, die die Regelung des Bundesfinanzministeriums wie geplant zum Jahresende auslaufen lassen wollen. Der ZV befürchtet, dass das viele Betriebe zu Preiserhöhungen beim Inhouse-Verzehr zwingen würde und startet daher eine „7 Prozent-Kampagne“. „Unsere Betriebe stehen unter einem immensen Kostendruck auf Grund der hohen Energiepreise und anhaltenden Inflation“, erklärte Präsident Michael Wippler. „Eine erhöhte Mehrwertsteuer werden Betriebe in vielen Fällen vermutlich an Kunden weitergeben müssen, die sich das Stück Torte dann nicht mehr leisten können. Das führt dann wiederum zu Umsatzverlusten und setzt die Betriebe noch weiter unter Druck.“ Der ZV hat Kampagnen-Material entwickelt, damit Innungsbäcker ihre Kunden auf die drohende Änderung aufmerksam machen können. Den Innungsmitgliedern stehen Plakate in verschiedenen Größen, Thekenaufsteller, Digital-Signage-Vorlagen, Flyer, Social-Media-Vorlagen und eine E-Mail-Signatur zur Verfügung, die von der ZV-Website heruntergeladen werden können.

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Foto: Alexander Fox / Pixabay 2020

Der Bundesverband Systemgastronomie und mehrere Verbände der Verpackungsindustrie haben in einer Stellungnahme neue Pläne zur Novellierung der Verpackungsordnung kritisiert. Basis dafür ist ein vom Bundesministerium für Umwelt und Verbraucherschutz erstelltes dreiseitiges Papier, in dem die Eckpunkte für eine Novelle skizziert werden.

Die Verbände kritisieren, dass das Papier „zur Unzeit“ komme, weil bereits auf europäischer Ebene Beratungen laufen würden, die auch Auswirkungen auf Deutschland hätten. „Ein jetziger deutscher Alleingang wird den Unternehmen der gesamten Lieferkette zusätzliche Belastungen bringen und schränkt die Wettbewerbsfähigkeit weiter ein“, erklärte Sieglinde Stähle vom Lebensmittelverband. Außerdem sei der oftmals behauptete pauschale ökologische Vorteil der Wiederverwendung gegenüber der Wiederverwertung bereits mehrfach widerlegt worden. Zahlreiche Studien hätten ergeben, dass Mehrwegverpackungen im Vergleich zu recycelbaren Kreislaufverpackungen für verschiedene Anwendungen eine höhere Umweltbelastung zur Folge haben können.

Sollte die Novellierung in der vorgeschlagenen Art erfolgen, würde das neben der ohnehin schon gedämpften allgemeinen Wirtschaftslage und einem inflationsbedingten Nachlassen der Nachfrage weitere nicht einzuschätzende Risiken für den Wirtschaftsstandort Deutschland mit sich bringen. Für den Handel, die Gastronomie und das Handwerk seien dann zudem enorme bauliche und logistische Aufgaben zu lösen.

Das Eckpunktepapier aus dem Ministerium schlägt fünf Punkte vor:

  1. Stärkung der Wahlfreiheit der Verbraucher im Supermarkt und Discounter, die künftig für mehrere Arten von Getränken jeweils mindestens eine Mehrwegalternative anbieten müssen;
  2. Verbraucher sollen ihre Mehrwegflaschen überall abgeben können, wo es Getränke gibt;
  3. Das seit 1.1.2023 verpflichtende Mehrwegangebot für Speisen und Getränke To-go wird auf alle Materialien ausgeweitet – bisher muss nur zu Einwegkunststoff eine Mehrwegalternative angeboten werden;
  4. Keine Einwegverpackungen mehr beim Vor-Ort-Verzehr für Burger, Pizza und Co;
  5. Schluss mit Mogelpackungen: Klarstellung, dass die Verringerung der Füllmenge bei gleichbleibender Verpackung in der Regel unzulässig ist.

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Jan-Hendrik Strenzke, Director of Sales in der Geschäftsleitung von Salomon Foodworld.
Foto: Salomon Foodworld 2023

Wie der Foodservice-Spezialist Salomon Foodworld mitteilt, ist Jan-Hendrik Strenzke zum 1. Juli 2023 als Director of Sales in die Geschäftsleitung eingetreten. Dort soll er die Vertriebsstrategie weiterentwickeln und das Wachstum in Deutschland und die europäische Expansion vorantreiben.

Bevor er 2020 als Head of Strategic Key Accounts zu Salomon Foodworld kam, war Strenzke bei namhaften Unternehmen wie McCain oder Erlenbacher Backwaren tätig. Dort konnte er umfangreiche Erfahrungen in der Markenentwicklung, der Geschäftsentwicklung und im internationalen Key Account Management sammeln.

„Jan-Hendrik Strenzke ist eine ausgezeichnete Ergänzung für unser Führungsteam“, sagte Geschäftsführer Simon Morris. „Seine umfassende Erfahrung und sein Engagement werden uns dabei helfen, weiterhin überproportional zum Markt zu wachsen und unser Unternehmen auf die nächste Stufe zu bringen. Wir freuen uns sehr auf zukünftige Erfolge, die wir gemeinsam erzielen werden.“

8. Kommentar: Musterschüler zu sein hilft auch nicht mehr

In den vergangenen Jahren schienen die Aufgaben zwischen den Bäckerverbänden in Deutschland klar verteilt: Während der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks immerhin noch manchmal der Politik die Stirn bot, hatte der Großbäckerverband die Rolle des Musterschülers für sich entdeckt. Als Verbraucherschutzministerin Julia Klöckner Unterstützung in der Salzdiskussion brauchte, gaben die Großbäcker treu ihre Reduktions-Selbstverpflichtung bekannt. Als die von den sogenannten Verbraucherschützern geforderte Umsetzung der Nutri Score-Deklarierung anstand, folgten die Großbäcker – auch unter dem Druck des Handels – wieder brav. Und sie gaben nicht nur Lippenbekenntnisse ab. Sie reduzierten den Salzgehalt in ihren Broten tatsächlich deutlich bis hinunter zur Ein-Prozentgrenze. Mehr ging dann beim besten Willen nicht, weil die Verbraucher nicht mehr mitspielten. Wer sich so vorbildlich und im Dienste der allgemeinen Gesundheit verhielt, durfte natürlich auf den Dank des Vaterlandes hoffen. Und der Dank kam auch prompt: In Form eines gelben C beim Nutri Score oder – anders gesagt – in Gestalt eines ausgestreckten Mittelfingers. Ende des Jahres werden die meisten Mischbrote im Handel vom grünen A ins gelbe C herabgestuft. Ohne dass die Bäcker ihre Rezepturen verschlechtert hätten. In Frankreich – die Festlegung des Nutri Score übernimmt die französische Agentur Santé publique France, Deutschland ist hier lediglich im Beirat vertreten – hat man nur etwas an der Berechnungsformel für den Nutri Score gedreht. Besonders ärgerlich: Es werden wohl fast alle Mischbrote in C landen, unabhängig davon, ob die jeweilige Großbäckerei ihren Salzgehalt mit großem Einsatz oder nur halbherzig reduziert hat. Die Musterschüler dürfen sich mit Recht verschaukelt fühlen.

Im Großbäckerverband hatte es angesichts der Selbstverpflichtung schon vorher eine Strategiediskussion gegeben. Die Großfilialisten wollten von vornherein nicht mitziehen. Und auch bei den Lieferbäckern gab es einige, die die Salzreduzierung mit einem Fuß auf der Bremse begleitet hatten, um sich vermeintlich einen kleinen Geschmacksvorteil zu sichern. In der Tat steht jetzt zu befürchten, dass es beim Thema Salz einen neuen Wettlauf gibt, allerdings in die andere Richtung: Wer schafft es, den Salzanteil so zu erhöhen, dass sein Mischbrot noch gerade C bleibt? Schon irre, aber wir sehen die Welt natürlich trotzdem positiv. Schließlich dürfen wir in spannenden Zeiten leben.

Dirk Waclawek
Chefredakteur

Josef Resch (1954-2023). Foto: Resch & Frisch 2023

In der Nacht zum 13. Juli 2023 ist der langjährige Inhaber der Bäckerei Resch & Frisch (Gunskirchen, Oberösterreich) Josef Resch verstorben. Das teilte das Unternehmen mit. Resch führte die Bäckerei mit heute 1.500 Mitarbeitern bis zur Übergabe an seinen Sohn Georg im Jahr 2019.

Geboren 1954, startete Resch seine Karriere im Alter von 19 Jahren in der Bäckerei der Eltern, die er mit seinem Bruder Paul zu einer der führenden Bäckereien Österreichs ausbaute. Resch & Frisch hat drei Unternehmensbereiche:

  • den Versand von Backwaren an Endverbraucher, die zuhause fertigbacken,
  • den Betrieb von eigenen Bäckerei-Cafés,
  • die Belieferung von Gastronomie und Großverbrauchern.

Sein Sohn Georg würdigte den Verstorbenen „als wahren Pionier in der gesamten österreichischen Brotbranche“. Josef Resch ist 1991 mit dem Marktkieker ausgezeichnet worden. Er wurde 69 Jahre alt.

Frisch aus der Druckerei: Gerade ist die Juli-Ausgabe des Back Journal bei uns eingetroffen. Begleiten Sie uns auf eine kurze Reise durch das Heft. Themen sind unter anderem die Bäckerei Wildbadmühle, der Marktkieker 2023 und die Gründung von Bäckereigenossenschaften. Sehen Sie sich die Video-Vorstellung auf der Bäckerwelt-Homepage an!

11. Einladung zum Forum Süd

Einen Blick über den berühmten Tellerrand wagen unter dem Motto „Nachhaltig, einfallsreich und erfolgreich in die Zukunft“ die Landesgruppen Bayern und Baden-Württemberg.

Termin: 26. September 2023
Zeit: 9:00-16:00 Uhr
Ort: Horli’s Backhäusle, Neuer Weg 9, 74542 Braunsbach-Jungholzhausen (nahe Künzelsau/Hohenloh, direkt an der A6)

Programm:

  • Aus der Krise in die Zukunft gestartet! Was unterscheidet Metzger und Bäcker? Fleischsommelier Volker Setzer, Wolpertshausen.
  • Kulinarischer Genuss vom Fleisch-Sommelier und aus dem Holzofen.
  • Besichtigung und Führung „Däubers Hof“. Vom Feld zum Bio-Hühner-Ei – einer der größten Bio-Legehennen-Halter.
  • Krimmers Backstub‘ – Die Erfolgs-Story. In sieben Jahren vom Gründer zum Marktkieker-Preisträger, Bio-Bäcker, Buchautor, Podcaster, Blogger, Sommelier und vieles mehr …

Kosten: VDB-Mitglieder 100,- Euro (Nicht-Mitglieder 150,- Euro). Verpflegung und Getränke sind im Preis inbegriffen.

Laden Sie sich das Programm von der Website der VDB herunter!

Die Landesgruppe Bayern lädt ein zum Jahresausklang.

Programm:

Samstag, 18.11.2023

  • 09:30–10:30 Gemeinsames Frühstück Backstube Wünsche (Gutenbergstraße 11 85080 Gaimersheim)
  • 10:30–12:00 Betriebsbesichtigung Backstube Wünsche
  • 13:00–14:00 Besuch Audi Museum (Auto-Union-Straße 1 85045 Ingolstadt)
  • 15:00–16:00 Betriebsbesichtigung Bäckerei und Konditorei Plank (Industrie Straße 7 92360 Mühlhausen)
  • 16:30–18:00 Hotelbezug „park Inn by Radisson“ (Nürnberger Str. 4 92318 Neumarkt i.d.O.)
  • 18:30–22:00 Genussabend Bäckerei Plank (BrotZEIT Leipziger Straße 12 92318 Neumarkt i.d.O.)
  • 22:15 Gemütlicher Ausklang (Café Zentral Neumarkt Untere Mark Straße 1a 92318 Neumarkt i.d.O.)

Sonntag, 19.11.2023

  • 07:00–10:00 Gemeinsames Frühstück im Hotel / Abreise – Ende der Veranstaltung

Kosten für Eintritt, Giveaway, Abendessen, Shuttle-Service ab Hotel und zurück: 70 Euro für Mitglieder, 80 Euro für Gäste. Laden Sie sich das Programm von der Website der VDB herunter und entnehmen Sie diesem alle weiteren Informationen rund um die Anmeldung!

Die Vereinigung der Backbranche hat ein neues Präsidum gewählt. Wöchentlich stellen wir auf dem Youtube-Kanal der Bäckerwelt die Mitglieder vor. Den Anfang macht der neue Präsident, Frederik Gruß. Sehen Sie sich das Video mit seiner Vorstellung auf der Bäckerwelt-Homepage an!

VDB-Erntegespräch, Bäko Österreich, Linz
Termin: 6. September 2023
Veranstalter: VDB Österreich

Moderne Snacks in der Handwerksbäckerei Lutz Neumann
Termin: 7. September 2023
Veranstalter: LG Sachsen-Thüringen

Erntegespräch mit Mühlenbesichtigung Roland Mills United in Recklinghausen
Termin: 14. September 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

Alfred-Kühn-Vorlesung 2023 der Berlin-Brandenburg. Gesellschaft für Getreideforschung e.V.
Termin: 21. September 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Ost: Infotag Backwaren 2023 & die Getreideernte 2023
Termin: 22. September 2023
Veranstalter: LG Berlin-Brandenburg

25. VDB-Forum Süd
Termin: 26. September 2023
Veranstalter: VDB Deutschland Süd

Workshop Hullimogulli
Termin: 10. Oktober 2023
Veranstalter: LG Westfalen-Lippe

VDB-Workshop, BÄKO Österreich, Linz
Termin: 11. Oktober 2023
Veranstalter: VDB Österreich

Backen im Wandel der Energiegesetze: Handlungsbedarf für Bäckereien. Bei CSM in Bingen
Termin: 12. Oktober 2023
Veranstalter: LG Pfalz-Saar

Um sich für eine der genannten Veranstaltungen anzumelden, wenden Sie sich bitte direkt an die VDB

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